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UECD Schweiz Newsletter

Nummer 1 - Januar 2014

Liebe Mitglieder und Sponsoren,

Dies ist die erste Nummer des Newsletters von UECD Schweiz. Er wird künftig zweimal jährlich an alle Mitglieder und Sponsoren verschickt und hat zum Ziel, über aktuelle Prozesse, Entscheidungen und Neuigkeiten aus der Organisation in der Schweiz und in Uganda zu informieren. In jedem Newsletter wird zudem ein kurzes Interview mit einer UECD-Studentin oder einem UECD-Studenten abgedruckt - den Auftakt macht Fiona. 

Bitte tragt euch bereits den Termin der nächsten Mitgliederversammlung in eure Agenden ein: 
Sonntag, 18. Mai 2014, 11:00 - 15:00 Uhr in Zürich (genaue Lokalität wird noch bekannt gegeben)

Herzliche Grüsse und eine gute Lektüre,
Vorstand UECD Schweiz

Ogamba ki, Uganda?*

News aus Uganda - ein Blick in die Medien


Wirtschaftswachstum. Die ugandische Wirtschaft wächst weiterhin um jährlich knapp fünf Prozent. Bei einer Inflationsrate von über zehn Prozent und einer der am schnellsten wachsenden Bevölkerungen weltweit sind solche Zahlen aber zu relativieren. Dies zeigt auch die weiterhin missliche Situation auf dem ugandischen Arbeitsmarkt: In der Altersgruppe zwischen 18 und 30 Jahren sind 83 Prozent der Uganderinnen und Ugander arbeits- und mittellos, schreibt das Tagblatt in einem interessanten Artikel

Erdöl. Grosse Hoffnungen ruhen auf den Erdölvorkommen im Land. Experten gehen davon aus, dass Uganda innerhalb eines Jahrzehnts zu den grössten Erdölexporteuren Afrikas aufsteigen könnte. Noch aber wird die nötige Infrastruktur aufgebaut; spätestens 2017 soll mit der Förderung begonnen werden.
Allzu hohe Erwartungen wären aber vermessen: Erfahrungen aus anderen afrikanischen Staaten zeigen, dass das viele Geld aus der Erdölförderung meist nicht der Bevölkerung zugute kommt, sondern lediglich einer kleinen Elite. 

Tourismus. Vielversprechender scheint in dieser Hinsicht der boomende Tourismussektor Ugandas. Zuletzt wuchs dieser um jährlich über 20 Prozent. Wieso immer mehr Touristen ihre Ferien im Land verbringen, das Winston Churchill einst die "Perle Afrikas" nannte, zeigt etwa dieser kurzweilige Video-Reisebericht.

Homophobie. Die Homophobie hat in Uganda einen neuen, traurigen Höhepunkt erreicht. Im Februar unterzeichnete Präsident Museveni ein Gesetz, dass für homosexuelle Handlungen lebenslange Haft vorsieht. Verschiedene Hilfsorganisationen haben derweil gedroht, ihre Zahlungen einzustellen. Seit Jahren gehört Uganda zu den schwulenfeindlichsten Ländern der Welt. Eine aktuelle Reportage in der WOZ vermittelt Einblicke und Hintergründe.   

* "Ogamba ki" lautet eine gängige Grussformel in der ugandischen Sprache Luganda. Es ist zugleich eine Frage und heisst "Wie läufts?". 

UECD-News

Neuigkeiten aus dem Vorstand 


Mitgliederbefragung. Die im letzten Sommer durchgeführte Befragung hat gezeigt, dass eine Mehrheit der der UECD-Mitglieder und -Sponsoren mit der Arbeit von UECD insgesamt zufrieden ist. Zugleich wurde im Hinblick auf einige Prozesse und Aspekte unserer Arbeit Verbesserungspotential ausgemacht. Dies betrifft insbesondere die Kommunikation des Vorstandes von UECD Schweiz gegenüber den Mitgliedern und Sponsoren, das Verfügbarmachen wichtiger Informationen sowie die Formalisierung gewisser Prozesse (Rekrutierung, Übergang BA-MA, Finanzierung). Einen Überblick über die Umfrageresultate bietet die obige Grafik. 

Eingeleitete Verbesserungen. Dieser Newsletter ist ein erster Schritt zu einer regelmässigeren und offeneren Kommunikation des Vorstandes gegenüber den Mitgliedern und Sponsoren. Zudem hat der Vorstand einige Änderungen hinsichtlich der Rekrutierung von Studierenden in Uganda angestossen. Durch eine stärkere Formalisierung der Prozesse und Kriterien soll die Rekrutierung transparenter und professioneller werden. Konkret heisst dies, dass die einzelnen Prozessschritte, die jeweils zuständigen Verantwortlichen, die Entscheidungsprozesse sowie die angewandten Kriterien nun verschriftlicht bzw. aktualisiert und für alle involvierten Parteien öffentlich zugänglich gemacht werden.  

Erweiterterung des Boards in Uganda. Dem Board von UECD Uganda gehören nun alle Studierenden an, die den Bachelor abgeschlossen haben. Dabei übernehmen die neuen Boardmitglieder im Bereich der Rekrutierung und/oder der Betreuung von Bachelor-Studierenden eine Aufgabe, die ihrer Ausbildung und ihren Interessen entspricht.
Zudem will sich UECD bei der Unterstützung der Studierenden künftig noch stärker am Nutzen und Wert von deren Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt ausrichten. Entsprechend soll fallweise geprüft werden, ob eine Fortsetzung des Studiums nach dem Bachelor-Abschluss einen Mehrwert bietet.

Entwicklungszusammenarbeit der Stadt Basel. UECD Schweiz hat bei der Entwicklungszusammenarbeit der Stadt Basel ein Unterstützungsgesuch eingereicht und um eine Übernahme von drei Stipendien während drei Jahren ersucht. Eine Antwort seitens der Basler Behörden steht noch aus. 

Neue Studierende. Die Autobiographien der neuen Studierenden von UECD können online eingesehen werden. Ein Blick auf die UECD-Webseite lohnt sich.

Neuer Sponsor. Giovanni Guidon aus Winterthur, der die Webseite geniesse.ch betreibt, konnte als neuer Sponsor gewonnen werden. Herzlich willkommen!

Ronalds Besuch in der Schweiz. Ronald Tusingwire, der frisch verheiratete Präsident von UECD Uganda, hat im September 2013 erstmals die Schweiz besucht. Dabei hat er nicht nur viele UECD-Sponsoren und –Mitglieder getroffen, sondern auch einige Ecken der Schweiz (u.a. Graubünden, Genf und Engelberg) besuchen können. 

Termin Mitgliederversammlung 2014

 

Sonntag, 18. Mai 2014, 11:00 - 15:00 Uhr in Zürich 
(genaue Lokalität wird noch bekannt gegeben)

"Ich möchte Unternehmerin im Event-Management werden"

Interview mit Fiona Kukunda Kabura


Fiona, du lebst nun seit einigen Monaten in Kigali, der Hauptstadt von Ruanda. Welches sind die grössten Unterschiede zwischen Kigali und Kampala?
Kigali ist wesentlich teurer als Kampala. Ansonsten bietet Kigali aber vor allem Vorteile: Es ist gut organisiert und sauber, wirtschaftlich ist einiges in Bewegung. Auch aus politischer Sicht sind Unterschiede festzustellen: öffentliche Dienstleistungen funktionieren in Ruanda besser und es gibt für alle eine Krankenversicherung.

Was hat dich überhaupt nach Kigali gebracht?
Ich habe bis vor kurzem bei der Weltbank gearbeitet. Nun bin ich auf der Suche nach einem neuen Job. Das ist in Kigali einfacher als in Kampala. Also versuche ich mein Glück vorerst hier.

Wie sehen deine weiteren Zukunftspläne aus?
Ich will in absehbarer Zeit in Uganda einen Masterstudiengang in Monitoring und Evaluation aufnehmen, um meine beruflichen Perspektiven weiter zu verbessern. Später möchte ich als Unternehmerin im Bereich Event-Management für Firmen oder Behörden arbeiten. 
Fragen und Anregungen bitte an fabian.urech@gmail.com.
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