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März 2017

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Der doppelte Segen

„Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.“ (Johannes 6,35)

Brot (l’chem auf Hebräisch) ist etwas, das wir alle Zuhause haben. Es gehört zu den Grundnahrungsmitteln und es geht doch nichts über ein gutes Stück Brot, egal ob selbst gebacken, oder in der Bäckerei gekauft. Es macht sich kaum jemand Gedanken darüber, welche Bedeutung dieses grundlegende Objekt für die Hebräer im Altertum oder für die jüdischen Kommunen von heute besitzt. Wenn man heutzutage Israel besucht findet man dort alle Sorten von Brot, aus der ganzen Welt. Wo auch immer die Juden hin verstreut worden sind, sie nahmen die Rezepte ihrer Vorfahren mit sich. An jedem Schabbat war auf jedem jüdischen Tisch das Schabbatbrot (3. Mose 26,26). Es wurde nach einem kosheren Rezept gebacken und es gibt kaum etwas schmackhafteres, als dieses wunderbare altertümliche Brot. Es gehörte fast zu jedem Mahl und wurde gewöhnlich aus Weizenmehl, Wasser, Salz und manchmal etwas Olivenöl gemacht. 

Im Altertum gab es das Hesekielbrot, Manna, Matzen und Schaubrot. Das heilige Schaubrot war im Tempel ausgestellt und lag auf dem Altar des Allerhöchsten Gottes. An jedem Schabbat nahmen die Hohepriester die Brote weg und ersetzten sie durch frische. Die Brote wurden als Opfergabe betrachtet. Professor Baruch Levine legt nahe, dass „durch die beschriebene Art, wie das Brot ausgestellt wurde, zwei Arten des Opfers wiederspiegelt wurden. Die Brote selbst waren eine Darreichung an Gott, für die kein Brandopferaltar verwendet wurde. Das Brot wurde von Gott betrachtet und dadurch von Ihm angenommen. Später wurden die Brote an die Priester verteilt. Um diese weitverbreitete Art des Opferns an die charakteristischere Methode der Brandopfer auf dem Altar anzupassen, sollte in der Nähe der Brote Weihrauch verbrannt werden; so wie bei Getreideopfern auch eine kleine Menge an Mehl auf dem Altar mitverbrannt wurde. Man stellte sich vor, dass Gott das Aroma des brennenden Weihrauches einatmen würde, ein Brandopfer. Laut dem mittelalterlichen Ausleger Ibn Ezra stellten die zwölf Brotlaibe die zwölf Stämme Israels dar und das Opfer war ein Symbol für den Bund zwischen den zwölf Stämmen und Gott. So wie ein Vertrag zwischen Menschen durch ein gemeinsames Mahl versiegelt und gleichzeitig auch eine Freundschaft geformt wurde, so wollten die altertümlichen israelischen Opfer auch die Verbindung der Menschen mit Gott stärken. So wie bei allen Opfern im Altertum sollte das Brot die Gegenwart Gottes einladen und Seinen Segen gewinnen. Und indem Er das Geschenk annimmt, als rituelle Erneuerung des Bundes, verpflichtet Sich Gott selbst auch auf gewisse Weise (Jewish Heritage Online Magazine). 

Ich weiß nicht, wie viele Schabbatbrote jeden Freitag in Israel verkauft werden, wenn wir alle unsere Bäckereien aufsuchen, aber es müssen Millionen sein. Wer in Israel würde den Schabbattisch ohne einen wundervollen Leib Schabbatbrot decken, der entweder in der Bäckerei gekauft oder durch die Mutter des Hauses gebacken wurde? Jede Woche, wenn ich es zu mir nehme, erinnert es mich an den Bund, den Gott mit Israel gemacht hat und auch daran, dass das „Brot des Lebens“ für mich Yeshua ist, der es geschehen ließ, dass Sein Leib für alle, die an Ihn glauben, gebrochen wurde. Als Christ ist mir diese kleine Portion, die wir in den Mund nehmen, sehr kostbar und wir beten dabei: „Baruch Ata Adonai, Eloheinu Melech Ha olam, Ha Motzi Lechem, Min Ha’Aretz“ (Gesegnet seist Du o Herr unser Gott, König des Universums, der das Brot aus der Erde hervorbringt). Das nächste Mal, wenn Sie in die Bäckerei gehen und Brot kaufen, nehmen Sie sich doch bitte die Zeit und denken Sie darüber nach, welche Bedeutung das Brot für Israel und auch für uns alle hat, als Nachfolger des jüdischen Messias. Dieses Brot wird Ihre Seele stärken und Ihnen sofort Energie geben, um weiter dem Einen Wahren Gott Israels zu dienen und als Christen dem Einen Erlöser und Messias Yeshua (Jesus) nachzufolgen. Sinnen Sie darüber nach, wenn Sie das nächste Mal an Ihrem Tisch Brot essen. Sie werden doppelt gesegnet werden, wenn Sie sich die Zeit nehmen, um über seine wahre Bedeutung für uns alle nachzudenken. Danke Herr, für unser tägliches Brot.

Wir wollen zusammen beten

„Vom goldenen Altar stieg der süße Duft des Weihrauchs auf, ein Symbol für die angenommenen Gebete Israels ...“ (Alfred Edersheim). Israel geht heutzutage durch tiefes Wasser. Mit andauernden Lügen über Israel, Propaganda von Israels Feinden, und in einer anti-Gott und anti-Christus Welt drohen Israels Feinde mit aller Macht und voller Stolz ständig damit, die gesamte jüdische Nation mit einem einfachen Knopfdruck zu vernichten. Juden und Christen müssen den Einen Wahren Gott Israels anflehen, dass Er in der heutigen wackeligen und instabilen Welt eingreifen möge. 

Die Schlagzeile in der Times of Israel lautete: „Nach Aufbrausen in Gaza hören die Minister die Kriegstrommeln und die Armee versucht wieder Ruhe herzustellen.“ Israels Minister haben bereits gesagt, dass es nicht darum geht „ob“, sondern „wann“ der nächste Krieg beginnen wird. Israelische Militärleiter wollen keine Eskalation in den Feindseligkeiten mit der Hamas, aber die Drohungen aus dem Gaza gehen Tag für Tag weiter. Sie drohen, Israel und seinen Bürgern Schaden zuzufügen. Jeder ist am rätseln, wann es beginnen wird, aber nur Gott kennt den genauen Zeitpunkt.

  • Danken Sie Gott für all die Soldaten in der IDF, die darauf bestrebt sind, alles in ihrer Macht stehende zu tun um in der Region des Gaza Streifens Ruhe herzustellen und die Spannungen abzubauen. Mögen sie stark sein im Herrn, denn es sind viele Gläubige in der israelischen Armee. Es gibt viele gottesfürchtige Israelis, die den Herrn Gott mit ihrem ganzen Herzen lieben. Auch viele Christen wie auch messianische Juden und Aramäer dienen in der IDF. „Erkennt doch, dass der Herr den Getreuen für sich erwählt hat! Der Herr wird hören, wenn ich zu ihm rufe“ (Psalm 4,4). 
  • Preis dem Herrn für die Entschlossenheit der Soldaten, das Volk in Israel zu beschützen. Israel schlägt jedesmal zurück, wenn Raketen in bevölkertes Gebiet einfallen, doch die Hamas beschuldigt dann Israel – obwohl es nur seine Bürger und jeden anderen im Land schützen will. „... vor dem Brüllen des Feindes, vor der Bedrückung des Gottlosen; denn sie wollen Unheil über mich bringen und befeinden mich grimmig!“ (Psalm 55,4).
  • Bitten Sie den Herrn, dass Israel im Angesicht der Weltopposition in Bezug auf Besitzeinnahme seines gottgegebenen Landes standhaft bleiben möge. Fast die ganze Welt stellt sich gegen Israels Rückkehr und Wiederaufbau von Land, das lange Zeit brach und öde lag, das Jahrhunderte lang von vielen einfallenden Armeen überrannt und als wertlos behandelt worden war. Preist Ihn, dass Sein Wort sich erfüllt, genaus so wie Er er verheißen hat. „Auf ewig, o Herr, steht dein Wort fest in den Himmeln ...“ (Psalm 119,89).
  • Freuen Sie sich darüber, dass der Bau vieler Häuser in Judäa und Samaria genehmigt wurde, dem „Kernland“ von Israel. Von der Welt und der PA verurteilt, hallen ihre Drohungen in der ganzen Welt, dass Israel dafür bestraft werden wird. Möge Gott Verwirrung in den Feindeslagern stiften, die Israel belästigen mit dem Ruf „Tod dem jüdischen Staat“. „Es sollen alle zuschanden werden und sich schämen, die sich über mein Unglück freuen; in Scham und Schande sollen sich kleiden, die gegen mich großtun“ (Psalm 35,26). Als Christin, die schon viele Jahre in Israel gelebt hat, kann ich in Wahrheit sagen, dass alles, was die Israelis wollen, ein sicherer Ort für die Erziehung ihrer Kinder ist, wie auch sichere Grenzen. Israel raubt niemandem das Land. Sie sind Gott gegenüber gehorsam das Land einzunehmen wann auch immer sie es können. 
  • Leisten sie Fürbitte, denn in den Lagern derer, die ständig Pläne schmieden um unschuldige Israelis zu töten, herrscht Terror. Das Licht ist in den Zelten der Bösen sehr dunkel und sie werden immer wieder in eine Falle steigen. ISIS ist heute der König des Terrors, doch sie werden aufgehalten werden. „Der Feind – er ist völlig und für immer zertrümmert, und die Städte hast du zerstört; ihr Andenken ist dahin. Aber der Herr thront auf ewig; er hat seinen Thron aufgestellt zum Gericht. Ja, Er wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit ...“ (Psalm 9,7-9)
  • Danken Sie Gott dafür, dass Israel, umringt von islamischen Feinden, sich bereit erklärt hat 100 Waisenkinder aus Syrien aufzunehmen, Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg. Dieser beispiellose Barmherzigkeitsakt wird diese Kinder jahrelang beeinflussen. Israel wird ihnen die Freiheit geben ein Bildungsinstitut zu besuchen, das ihnen vom Bildungsministerium angeboten wird. Sie erhalten eine Identifikationsnummer, Ausweise und werden auf jede Weise als Bürger behandelt werden. Welche andere Nation wäre so wohlwollend? Danken Sie Gott für die Freundlichkeit der israelischen Menschen. Wenn die Menschen stark im Herrn sind, setzt Er sich stark für sie ein und ist eine schützende Festung für Israel. „Neige dein Ohr zu mir, rette mich rasch; sei mir ein starker Fels, eine feste Burg zu meiner Rettung“ (Psalm 31,3).

Ich möchte alle wunderbaren Fürbitter in der ganzen Welt, die unseren Gebetsbrief verwenden, wissen lassen, dass Ihre Gebete nicht umsonst sind. Der Herr hat schon Mal nach Fürbittern gesucht und es gab keine. Heute gibt es Tausende überall auf der Welt, die auf ihrem Posten stehen. Mögen wir bei Seiner Wiederkunft Ihm im Gebet für Sein Volk dienend gefunden werden. Es ist mir eine Ehre und ein Privileg, Ihnen jeden Monat Gebetsstoff zukommen zu lassen. Als Wächter und Gebetsschild für Israel, haben Sie das Privileg, in der wunderbaren Form des Gebets und der Fürbitte durch den Sohn ein wohlriechendes Aroma zum Vater im Himmel empor zu heben. Gott segne Sie alle in Ihrer Berufung.

Bis Er kommt, Sharon Sanders
Mitgründerin/Direktorin von Christian Friends of Israel - Jerusalem

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Christliche Freunde Israels ist ein Dienst mit folgenden wesentlichen Zielen:
  • Sich mit der Liebe des Messias durch Projekte und Einsätze in Israel nach den Juden auszustrecken
  • Die Gemeinde Jesu über ihr hebräisches Erbe und ihre Grundlagen zu lehren und eine prophetische und biblische Verantwortung gegenüber den Juden zu betonen
  • Den jüdischen Menschen unsere Solidarität mit ihnen bewusst machen
"Du wirst dich aufmachen und dich über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, das du ihr Gnade erweist; die Stunde ist gekommen!" (Psalm 102:14) 

Projektupdate "Ströme des Segens"

Es ist Kraft in Seiner Liebe

Juden und Christen endlich zusammen„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe“ (1. Korinther 13,13).

Diana hatte vor ein paar Jahren bei der Arbeit einen Unfall, eine Tür in der Decke über ihr löste sich und traf sie am Kopf. Seitdem ist sie behindert und leidet bis heute an posttraumatischer Belastungsstörung. Sie hat den größten Teil ihrer Hebräischkenntnisse verloren und muss mit Gleichgewichtsstörungen und Gedächtnisschwund kämpfen. Ihr Mann Valeri war zusammen mit ihrer Tochter im Teenager-Alter vor 10 Jahren aus Belarus nach Israel gekommen. Valeri hatte ein Bein verloren, als er noch in seinem Heimatland war und ist nun an den Rollstuhl gebunden. Für die Tochter ist das ganze sehr belastend, denn sie ist zum vorrangigen Versorger der Familie geworden und hat Rückenprobleme, was es ihr erschwert, ihren Eltern bei praktischen Dingen zu helfen. Unser Team besuchte diese Familie in ihrem Heim und zusammen mit finanzieller Hilfe und Gebet kam auch Seine Liebe durch die Tür in das Leben dieser bedürftigen Familie.

Gott versorgte CFI über die Jahre mit wunderbaren Projekt-Koordinatoren aus vielen Nationen und für alle Projekte. Ströme des Segens bringt, genau wie auch die anderen Projekte, Quellen der lebensspendenden Hoffnung und der Kraft, wenn wir jüdische Häuser, Altersheime, Militärstützpunkte und andere Orte besuchen. Es gibt noch so viel mehr, unmessbar mehr, zu tun. Bei unseren Besuchen lernen wir oft schockierende und entmutigende Situationen kennen. Wenn Menschen den Mut verlieren, dann verlieren sie oft auch den Wunsch zu leben. Die „heilende Salbe“, die CFI bringt, ist die Liebe Gottes direkt aus unseren Herzen in ihre. Bei unseren Besuchen sehen wir oft, wie die Schönheit der Seele an die Oberfläche kommt, wie Depression sich zurückzieht und sich die Geisteshaltung ändert.  Von Ihm geleitet und geführt zu werden ist ein großartiges Vorrecht. Wie der Tau eine Rose belebt, so kann bedingungslose Liebe den menschlichen Geist wiederherstellen, sogar den des zutiefst verletzten Kriegers oder einer leidenden Person. 

In diesen Berichten können wir nur von wenigen der vielen Personen erzählen, die durch die christliche Liebe erreicht werden. Es ist ein wunderbares Geschenk, jemanden, der seit Wochen kaum Besuch erhalten hat, wieder lächeln zu sehen, weil er weiß, dass er nicht vergessen worden ist! Vielen herzlichen Dank Ihnen ... durch Ihre Unterstützung wird das erst möglich!

Die Hand reichen um Gottes Licht sichtbar zu machen

 „Deine Worte haben den Strauchelnden aufgerichtet, und wankende Knie hast du gekräftigt“ (Hiob 4, 4).

Menschen, die leiden, unter schweren Lasten straucheln, große Schulden haben, alte Menschen, die sich einsam und vergessen fühlen, alleinerziehende Mütter, die nicht wissen wohin sie sich wenden sollen und diejenigen, die durch Leid und Trauer niedergeschlagen sind – diese Menschen brauchen unsere Hilfe und Unterstützung. Wenn wir dem jüdischen Volk Trost anbieten, egal welches Alter oder welchen Hintergrund sie haben, dann ahmen wir den Einen nach, dem wir folgen. Wir leben hier mitten in einer leidenden Menschenmenge. Unsere Aufgabe erfordert sensible Herzen der Barmherzigkeit und genügend Mitgefühl um diejenigen zu unterstützen und zu stärken, die oft niemanden haben, an den sie sich wenden können. Vielen Dank für Ihre Hilfe, die es uns möglich macht, diesen Menschen eine helfende Hand zu reichen und mit Gottes Licht in die Dunkelheit in ihrem Leben hineinleuchten zu können. „Wer sich über den Armen erbarmt, der leiht dem Herrn, und Er wird ihm seine Wohltat vergelten“ (Sprüche 19,17).

„Wie belohnend es doch ist ein Instrument in Gottes Händen sein zu dürfen – um die Kranken und Einsamen zu trösten und zu beobachten wie durch unsere Besuche die Menschen verändert werden.“

Sharon Sanders
Projekt Ströme des Segens

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