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Januar 2017

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Sein Name ist Lobpreis

„Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen.“ (Offenbarung 5,5)

Juda

Der Name Juda ist, wegen obiger Schriftstelle, den meisten Christen geläufig. Die Gläubigen aus aller Welt brauchen wegen den Ereignissen auf der Erde nicht bedrückt oder traurig zu sein. Alles, was Gott zulässt, hat einen guten Grund. Dieser oben genannte Älteste aus der Offenbarung sprach zu Johannes (sein jüdischer Name war Yochanan), dass er nicht weinen sollte, denn Einer hat den Sieg für Israel und all Seine Nachfolger errungen. Der Älteste erinnert alle, dass dieser „Löwe“ aus einem ganz bestimmten Ort stammt, nämlich aus Juda. Juda war auch einer der zwölf Prinzen Israels, und der Eine stammt aus der Wurzel König Davids, aus der Dynastie Israels. Er ist der Überwinder, der Einzig Würdige. 

„Auf hebräisch wird dieser Name ye-hu-dah ausgesprochen. Die meisten Hebräisch-Wörterbücher übersetzen dieses Wort mit ‚Lobpreis‘, aber diese Übersetzung ist abstrakt und schafft es nicht, die wahre hebräische Bedeutung wiederzugeben. Der Wortstamm dieses Wortes ist YD (yad), was ‚Hand‘ bedeutet. Davon leiten sich weitere Unterstämme ab, die die Bedeutung ‚werfen‘ besitzen, einschließlich des Unterstammes YDH (yadah), die Wurzel für ‚Yehudah‘. Das Wort ‚Yehudah‘ bedeutet damit ‚die Hände ausstrecken/hochreissen‘. Wenn man das erste Mal am Rand des Grand Canyon steht, dann würde man möglicherweise die Hände hochreissen und sagen, ‚Wow, seht euch das mal an!‘. So versteht man im Hebräischen das Wort ‚Lobpreis‘. Als Lea ihren Sohn Juda gebar (1. Mose 29,35) sagte sie, ‚Nun will ich den Herrn yadah‘. Sie zeigte auf den Herrn und gab Ihm alle Ehre für die Geburt ihres Sohnes. Wir verwenden das Wort ‚Lobpreis‘ oft im Zusammenhang mit der Anbetung Gottes. Unser Lobpreis soll nicht einfach nur ein Singen oder Beten zu Gott sein, sondern unser Handeln, das auf unserem Glauben basiert. Unsere Funktion ist es, auf Gott zu zeigen, so dass andere Ihn auch sehen können ...“ (Jeff Benner).

Als Wächter, die auf ihren Posten stationiert sind, haben wir diesen Monat viel Grund, den Herrn, den Gott Israels zu preisen. Gleichzeitig passieren aber hier auch viele Dinge, die intensives Gebet und Fürbitte benötigen. Aber dazu sind nun mal die Fürbitter und Gebetskämpfer berufen – für die Bereiche zu beten, in denen eine Korrektur offensichtlich nötig ist und Gott für die Erhörung der Gebete zu preisen. Gott sei Dank setzen Tausende von Wächtern aus der ganzen Welt diesen Gebetsbrief als geistliche Waffe gegen die Feinde Israels ein. Gebet ist wie wir im Herrn ruhen können. Fürbitte ist unser Herzensschrei für unser geliebtes Israel. Über einige der Gebetsaufrufe ist es sehr schwer zu sprechen, aber zusammen mit vielen guten Dingen, die passieren, ist der Feind auch wie eine Flut an anderen Stellen hereingebrochen. Wenn Sie Ihre Hände zum Herrn hochheben und Ihren Glauben zu Ihm „hochwerfen“ und nach dem Wort Gottes handeln, denken Sie auch an den Namen Juda. Der Löwe wird bald brüllen und wenn Er das tut, werden viele wissen, wer es ist!

Wir wollen gemeinsam beten

Der Name Benjamin, der Vorname des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu, bedeutet „der Sohn der Rechten“. Die rechte Seite wird als die starke Seite angesehen und wird normalerweise mit Kraft in Verbindung gebracht. Bei all unseren Gebeten für die verschiedenen Nöte müssen wir immer auch ihn vor Gott bringen. Er leitet dieses Land nun seit vielen Jahren. Weisheit und Kraft sind für diese machtvolle Position, die viele Entscheidungen verlangt, nötig. Wenn wir für ihn beten, mit liebevoller Sorge, wird Gott uns hören. „Was ... zu mir gebetet hast, das habe ich gehört“ (2. Könige 19,20). Hören Sie nicht auf, für unseren Premierminister zu beten, der nicht davor zurückscheut, die Worte Gottes aus der Schrift vor der UN, der UNESCO oder sonstwo in der Welt zu sprechen. 

Das Land Israel zu besiedeln und es „in Besitz zu nehmen“ ist nicht leicht, wenn die arabischen Nachbarn nicht wollen, dass Israel es in ihren Griff bekommt. Die folgenden Themen sind für Israel im Moment relevant. 

  • Sprechen Sie die Verheißungen Gottes über der Kommune Amona aus, die sich im biblischen Kernland Judäa und Samaria befindet. Viele rufen um Hilfe wegen der Gefahr, dass sie aus ihren Häusern gezwungen und diese dann abgerissen werden. Ein Regulierungsgesetz wird gerade in der Knesset behandelt, das den jüdischen Kommunen entweder einen legalen Status gewähren wird, wenn dieses nicht verabschiedet wird, dann wird Amona zerstört. Wenn die Bewohner aus ihren Häusern gezwungen werden sollten, dann würde es zu Konfrontationen zwischen Bruder und Bruder kommen, was in der Tora (Altes Testament) verboten wird. Ich erinnere mich noch gut an die gewaltsame Umsiedlung der israelischen Menschen aus Gush Katif. Es war ein entsetzlicher Anblick und absolut herzzerreißend. Die Nachwirkungen werden ein Leben lang anhalten. Die Verheißungen Gottes müssen zu dieser Zeit im Gebet ausgesprochen werden, denn es zerbricht bestimmt Sein eigenes Herz, was im Zusammenhang mit Amona besprochen wird. Das oben erwähnte Gesetz wird bald diskutiert werden. Bis Sie diesen Gebetsbrief in den Händen halten, wird die Entscheidung wahrscheinlich bereits getroffen sein. Beten Sie, dass es nicht dazu kommen möge, dass jüdische Menschen ihre eigenen Brüder aus Judäa und Samaria entfernen müssen. „... und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun; und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele“ (Jeremia 32,41). „Wegen der Grausamkeit gegen deinen Bruder Jakob soll dich Schande bedecken“ (Obadja 10). 
  • Bitten Sie Gott im Glauben, dass Er übernatürlich eingreift und den nötigen göttlichen Schutz gegen einen möglichen Raketenangriff gewähren möge. Gegenwärtig sind 230.000 Raketen verschiedenster Größe und Schlagkraft von einer Schar islamischer Feinde auf Israel gerichtet. „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen“ (Psalm 91,1). „Einem festen Herzen bewahrst du den Frieden, den Frieden, weil es auf dich vertraut“ (Jesaja 26,3).
  • Bitte beten Sie eifrig für die IDF in der Nähe des Gazastreifens. Die IDF arbeitet daran, besser auf mögliche Terrorangriffe, Eindringlinge durch Tunnel und Überfälle durch islamische Gruppen, die durch den Iran unterstützt werden, vorbereitet zu sein. Einige israelische Kibbutzim entlang der Grenze werden gegen die Versuche der Hamas, bei den nächsten Gelegenheiten Israel so viel Schaden zuzufügen wie nur möglich, trainiert und ausgebildet. „Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt ...“ (Psalm 91,5).
  • Möge Gott in den Familien in Haifa und den Regionen, die hunderte von Wohnungen in den Bränden verloren haben, Frieden schenken. Über 500 Wohnungen sind nun unbewohnbar. Als CFI Familien mit beschädigten Wohnungen besuchte, fanden die Teams dort Menschen mit einem unbezwingbaren Geist vor, die vorangehen wollen. Einige sagten: „Sie verbrennen, wir bauen wieder auf!“ Andere, die alles verloren haben, darunter sogar ein Holocaustüberlebender, sagten: „Dies ist mein Zuhause, wir müssen es wieder aufbauen.“ Gott hat Seinem Volk einen starken Geist geschenkt, der niemals aufgibt. Sie brauchen diese Einstellung, um überleben zu können. Diese Einstellung, niemals aufgeben zu wollen, ist ein Geschenk des Herrn. „Ihr aber, seid stark und lasst eure Hände nicht sinken; denn euer Werk hat seinen Lohn“ (2. Chronik 15,7). „... fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich ...“ (Jesaja 41,10).
  • Danken Sie Gott, dass Israel seine nördliche Verteidigung gegen zukünftige Angriffe der Hisbollah verstärkt. Die IDF geht davon aus, dass bei möglichen zukünftigen Hisbollah Angriffen Raketenfeuer mit Bodentruppen kombiniert werden könnten, wodurch israelisches Gebiet erobert und gehalten werden soll. Um solche zerstörerischen Vormärsche zu verhindern hat die IDF daran gearbeitet, die Kommunen zu befestigen. „Und er sprach vor seinen Brüdern und den Kriegsleuten von Samaria: Was machen die ohnmächtigen Juden? Soll man sie gewähren lassen? ... Werden sie es eines Tages vollenden?“ (Nehemia 3,34). „Der Zerstörer ist gegen dich herangezogen, bewache die Festung, beobachte die Straße; stärke deine Lenden, nimm deine Kraft aufs äußerste zusammen“ (Nahum 2,1). „... verstärke deine Bollwerke ...“ (Nahum 3,14).
  • Preisen Sie Gott, dass Terroristen des ISIS, die kürzlich versuchten Israel über die Grenzen zu Syrien zu infiltrieren, eliminiert werden konnten. „Seid stark und mutig! Fürchtet euch nicht und lasst euch nicht vor ihnen grauen, denn der Herr, dein Gott, geht selbst mit dir; er wird dich nicht aufgeben noch dich verlassen“ (5. Mose 31,6).
  • Bitten Sie den Herrn, dass Er wegen der zunehmenden Gewalt der Palästinenser, worüber Israel sehr besorgt ist, einschreiten möge. Die Bedrohungen, die Israel umgeben, bestehen nach wie vor. Die vor uns liegenden Monate könnten für Israel sehr gefährlich sein. 
  • Beten Sie, dass die Gewalt in Syrien aufhört. Sollte Syrien komplett zerbrechen, könnte Israel deswegen in Gewalt gehüllt werden und Araber könnten möglicherweise einen Versuch starten, israelisches Land zu erobern. Es mag weit hergeholt klingen, aber hier im Nahen Osten kann alles passieren. Beten Sie für eine Zeit des Friedens, in der es nicht mehr zugelassen wird, dass Israel durch Gewalt Zerstörung zugefügt wird. „Man wird in deinem Land von keiner Gewalttat mehr hören, noch von Verheerung und Verwüstung innerhalb deiner Grenzen, sondern deine Mauern sollen ‚Heil‘ und deine Tore ‚Ruhm‘ genannt werden“ (Jesaja 60,18).
  • Erinnern Sie sich an die Versprechen Gottes, dass, wenn die Welt und Israel komplett erschöpft sind und Gottlosigkeit und Rechtlosigkeit überall herrschen, der Messias zurückkehren und für Israel kämpfen wird, um das Königreich des Vaters zu errichten. Wir wollen mit einem Lächeln auf die Zukunft blicken, wie es die tugendhafte Frau tat, weil sie wusste, wie zum Schluss alles enden wird ... Unser Vater ist der Sieger! „Kraft und Würde sind ihr Gewand, und sie lacht angesichts des kommenden Tages“ (Sprüche 31,25). 

Hier in diesem Land der Wunder sehen wir, wie die Hand Gottes in vielen Situationen und vielen Bereichen des Lebens am Wirken ist. Dies sollte für die Nationen der Welt, die mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, eine Ermutigung sein. Vergessen Sie nicht, für Israel zu beten, dies ist keine Option, sondern ein Befehl von Gott! „Bittet für den Frieden Jerusalems! Es soll denen wohlgehen, die dich lieben“ (Psalm 122,6; Jesaja 62,6; Jeremia 15,5). Er bittet uns nicht, es in Betracht zu ziehen, für Jerusalem zu beten: Er gibt uns die Anweisung und leitet uns in die Bedeutung des Gebets für Seine Auserwählte Stadt, Sein Auserwähltes Land und Sein Auserwähltes Volk. Mann kann niemals falsch liegen, wenn man den Willen Gottes für Sein Land und Sein Volk betet.

Auf Seine Rückkehr wartend, Sharon Sanders
Mitgründerin/Direktorin von Christian Friends of Israel - Jerusalem

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Christliche Freunde Israels ist ein Dienst mit folgenden wesentlichen Zielen:
  • Sich mit der Liebe des Messias durch Projekte und Einsätze in Israel nach den Juden auszustrecken
  • Die Gemeinde Jesu über ihr hebräisches Erbe und ihre Grundlagen zu lehren und eine prophetische und biblische Verantwortung gegenüber den Juden zu betonen
  • Den jüdischen Menschen unsere Solidarität mit ihnen bewusst machen
"Du wirst dich aufmachen und dich über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, das du ihr Gnade erweist; die Stunde ist gekommen!" (Psalm 102:14) 

Liebe Freunde Israels, liebe Fürbitter!

Mit überaus dankbarem Herzen dürfen wir wieder einmal auf ein starkes Jahr, was die Spendeneinnahmen und Weiterleitungen nach Israel betrifft, zurückblicken. Es erstaunt mich immer wieder, wie der Herr, nicht zuletzt durch Sie und Ihren Gehorsam Seiner Führung gegenüber, Seine Treue an uns und noch vielmehr an Seinem Volk erweist. Mit hoffnungsvoller, aber auch wachsamer Spannung, schauen wir nun diesem neuen Jahr 2017 entgegen und sind zutiefst dankbar, jeder neuen Wendung, Entwicklung und Herausforderung zusammen mit dem Allmächtigen Israels begegnen zu können.

Zunächst einmal möchte ich, gemeinsam mit dem Vorstand und der Leiterschaft von CFRI, noch einmal herzlichen Dank sagen. Wir empfinden zu Ihnen, den Empfängern unserer Gebets- und Nachrichtenbriefe, eine besondere Verbundenheit in der Liebe zu Israel und in dem Anliegen der Beziehung Deutschlands zu Israel. Danke dafür!

Wie im vergangenen Jahr, so möchten wir auch in diesem Jahr wieder um Ihre Unterstützung zur Verbreitung dieses Briefes bitten und gleichzeitig für die engagierte Reaktion im vergangenen Jahr danken.

Zur Information: Wir müssen bei 12 Aussendungen pro Jahr, inkl. Porto und Übersetzungskosten, mit ca. € 11,50 pro Person kalkulieren, d.h. bei ca. 800 Empfängern (ohne E-Mail-Empfänger!) sind das jährlich ca. € 9.000. Wir verstehen den Gebets- und Nachrichtenbrief als Dienst am Leib Jesu und werden den Versand gerne weiterhin auf Spendenbasis belassen. Dennoch sind wir auf spezielle Unterstützung von denjenigen angewiesen, die sich dies aufs Herz legen lassen wollen. Wer sich allerdings nicht in der Lage sieht, sich an den Kosten zu beteiligen, darf diese Information betend bewegen und weiterhin wie bisher beziehen. Wir sind dankbar für Ihre Gebete!

So danke ich für Ihr Verständnis und grüße Sie in der Verbundenheit zum jüdischen Volk, unserem Messias, Jesus, im Namen des Vorstandes und der Leitung von CFRI. Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Jahr 2017 unter der Führung und Kraft Gottes durch Seinen Sohn Jesus Christus und Seinen Heiligen Geist!

Ihre Amber Sutter (1. Vorsitzende)

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BIC: GENODEF1DCA
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