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März 2016

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Welche Bedeutung hat der Wachturm?

„Der Name des Herrn ist ein starker Turm; der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit.“ (Sprüche 18,10)

Wenn wir Wächter auf der Mauer sind, dann dürfen wir während unserer Gebetsschicht nicht schlafen. Auf CFIs Gebetsmauer wird weltweit gebetet – einige beten morgens, andere tagsüber, wieder andere nachts, was bedeutet, dass unsere Wächter niemals schlafen – es ist immer irgendjemand wach und gibt sich ganz dem Gebet hin, so wie auch der Große Hüter Israels. „Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten zu deiner rechten Hand“ (Psalm 121,4).

„Der Wachturm ist ein Symbol für göttliche Bewahrung … in antiken Kulturen war jede Großfamilie für ihre eigene Sicherheit zuständig. Sie konnten sich nicht auf die Armee ihrer Nation oder die örtliche Polizei verlassen. In dem Gleichnis des Weinbergs konnten die Weingärtner den Sohn früh genug erspähen um ihre Vorgehensweise zu besprechen (Matthäus 21,38). Antike Zuhörer dieser Geschichte könnten sich vorgestellt haben wie die Weingärtner den Sohn von ihrem Wachturm aus gesehen haben, der ursprünglich vom Besitzer des Weingartens errichtet worden war um seinen Weinberg vor Feinden zu schützen. Ein wichtiger Teil bei der Vorbereitung eines Weinbergs ist die Errichtung eines Wachturms, wie es in dem Lied des Weinbergs in Jesaja 5 und in dem Gleichnis von Jesus über die Weingärtner in Matthäus 21,33 und Markus 12,1 zu lesen ist. Zur Erntezeit muss der Bauer täglich vor Ort sein um seine Ernte einzusammeln und um vom Wachturm aus potentielle Eindringlinge frühzeitig erkennen zu können, damit er seine Ernte schützen kann. Der Wachturm dient hier den Besitzern des Weinbergs in einer sehr nützlichen Funktion…“ (Die Welt der biblischen Gärten, Ein Kerem, von Jim Fleming und Biblische Quellen).

Stellen Sie sich vor Sie würden hier in Israel in einem echten Wachturm stehen. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich wie mir, denn ich würde meine Arme heben und Gott dafür danken, dass mir das Medium Gebet zur Verfügung steht um vor Ihn zu treten um für andere, für das Land und für die schwierigen Umstände, beten zu können. Das Wort todah kommt von dem Wortstamm des Verbes yadah, was „die Hände hoch werfen“ bedeutet. Dieser Wortstamm kommt wiederum von der Wortwurzel yad und bedeutet „Hand“. Dieses Wort wird als Synonym für das Verb halal eingesetzt, was meist mit „preisen“ übersetzt wird. In folgendem Vers wird das ersichtlich, da diese beiden Wörter parallel miteinander verwendet werden. „Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied und ihn erheben mit Dank“ (Psalm 69,30). (Strong’s #8426 Biblical Hebrew Picture Dictionary, Jeff A. Brenner).

Wo auch immer wir auf der Welt sind befinden wir uns an der Frontlinie wenn wir für das Wohlergehen des jüdischen Volkes eintreten. Opposition greift uns manchmal an und versucht Verwirrung zu stiften. Wir müssen uns in den Rissen positionieren, in den Öffnungen, wo sich der Feind möglicherweise einschleichen möchte. Wir müssen die Finsternis bekämpfen, nicht mit Gewehren und Waffen, sondern mit unserem geistlichen Schwert und Schild – der Macht des Gebets. Gott kann dadurch Verschwörungen des Feindes aufdecken und zunichte machen, auch wenn es viele Feinde gibt. Jedes Mal wenn sich ein Angriff abspielt, müssen wir damit fortfahren, die Mauerbrüche zu füllen; wir dürfen nicht aufhören.
 
Israel hat viele Gegner. Deshalb wollen wir in unseren Wachtürmen bleiben, was auch immer diese sein mögen, und wenn wir im Geist den Schall der Trompete hören, dann bleiben wir oben im Turm und beten bis der Herr uns sagt, dass dieser Sturm überstanden ist. Sie werden dies spüren, wenn Sie im Gebet eine Sache durchbeten.
 

Es ist Zeit in die Fürbitte zu gehen:


Wir erheben unsere Hände mit Lob und Preis zu Gott für einige gute Dinge, die sich in der letzten Zeit in Israel ereignet haben. Es gibt nicht nur schlechte Nachrichten. Eine Schlagzeile in einer örtlichen Zeitung lautete: „Israels neuer gottesfürchtiger Sicherheitschef“. Es ist bestimmt kein Zufall, dass drei religiöse und gottesfürchtige Männer für wichtige Leitungspositionen ausgewählt wurden. „Sieh dich aber unter dem ganzen Volk nach tüchtigen Männern um, die Gott fürchten, Männer der Wahrheit, die dem ungerechten Gewinn feind sind; die setze über sie als Oberste über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn …“ (2. Mose 18,21).

Sogar Israels neues Oberhaupt des Mossad sagt, dass Israel nach wie vor Gottes Hilfe braucht. Yossi Cohen sagte in einer Thora Rede in einer Synagoge, dass Israel Gott heute genauso braucht wie zu seiner Gründung! Auch Generaloberst Ofer Winter, Kommandeur der Givati Infanterie Brigade, gab neulich Davids eigene Worte, die an Goliath gerichtet waren, wieder. „Winter fügte diesen noch folgendes Gebet hinzu: ‚Ich erhebe mein Augen zum Himmel und rufe mit dir, ‚Höre, O Israel: Der Herr unser Gott, der Herr ist Einer!‘. Der Brief endete mit dem Wunsch, dass sich folgender Vers erfüllen möge: ‚Der Herr, dein Gott, der mit dir in den Kampf zieht, um für dich gegen deine Feinde zu kämpfen und dir den Sieg gibt‘. Im Laufe der letzten 20 Jahre stieg das Bewusstsein in einer stetig wachsenden Anzahl von Israelis, dass Gott und Israel voneinander untrennbar sind …“ (Israel Today, Tsvi Sadan).
 
Wir beten, dass wir noch mehr gottesfürchtige Männer und Frauen in Leiterpositionen bekommen mögen. Wir beten, dass jegliche Art von Korruption aus der Regierung verschwindet, und dass alle Unehrlichkeit und Verzerrung der Wahrheit aufgedeckt und streng bestraft werden möge, denn diese Dinge haben keinen Platz im Hause Israels. Wir danken Gott für die orthodoxen, gottesfürchtigen Menschen in Efrat, die sich nach Beziehung und Freundschaft mit Christen im Land und in der ganzen Welt ausstrecken. Wir preisen Gott für die Güte und Barmherzigkeit der IDF Soldaten, die vielen verletzten syrischen Soldaten entlang der nördlichen Grenze zu Hilfe kommen (was leider in den Weltmedien keine Anerkennung findet). Die Gebetspunkte für diesen Monat haben zu tun mit Danksagung für die gottesfürchtigen jüdischen Leiter, die in führenden Stellen eingesetzt werden, wie auch mit tiefer Besorgnis über andere Probleme, mit denen sich Israel auseinandersetzen muss, sowohl von innen wie auch von außen. Lassen Sie uns beten. „…und wenn du umkehrst zu dem Herrn, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst in allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele …“ (5. Mose 30,2).
  • Beten Sie mit aller Kraft für die Jugend in Israel. Wie es auf der ganzen Welt häufig ist, ist es auch hier in Israel so, dass der „Partygeist“ vor allem am Freitag und während des Schabbats starken Ausdruck findet. Einerseits haben wir hier in Israel eine der tollsten Jugend weltweit, doch gibt es andererseits auch solche, die Arroganz, keinerlei Zurückhaltung, Selbstdisziplin oder Respekt für andere an den Tag legen. Bitte beten Sie für die Jugend Israels, dass sie leuchten möge in einer dunklen Welt und sich zu ihrem Gott umkehrt.
  • Machen Sie Fürbitte für die israelische Regierung, dass sie stark bleiben und ihre Entscheidung nicht zurücknehmen möge, die arabischen Knesset Mitglieder, die eine Chance bekamen in der Knesset zu sitzen, wegen Amtsvergehen anzuklagen, weil sie die Angehörigen der Terroristen und Mörder besuchten. Beten Sie, dass das Ethik Komitee der Knesset an ihrer Entscheidung festhält, diese Knesset Mitglieder auszuschließen … möge es auf Dauer sein, damit es weniger Verwirrung und harte Worte innerhalb der Knesset geben muss. Möge die Knesset ein ungeteiltes Herz, einen Weg und allesamt die Furcht des Herrn haben.
  • Danken Sie Gott, dass einige Tunnels, die Hamas Mitglieder und andere Terroristen im Blitz Tempo gebaut haben, eingestürzt sind. Während der Beerdigungsprozession eines Hamas Mitgliedes stürzte ein Tunnel ein, an dem sie gerade arbeiteten. Das Dach eines in der Nähe stehenden Gebäudes stürzte ein und es kamen Terroristen ums Leben, die planten, unschuldige Juden zu töten. Die Hamas berichtete ebenfalls von acht vermissten Menschen, nachdem es einen zweiten Einsturz von Untergrundpassagen gegeben hatte. Ein weiterer Tunnel fiel ein und tötete zwei Terroristen. Die jüdische Presse berichtet, dass das gesamte Gaza Tunnel Netzwerk einzustürzen droht (JewishPress.com, David Israel).
  • Ersuchen Sie den Herrn, dass Er dem König des Terrors Einhalt gebieten möge, der viele so stark in die Irre geführt hat, dass sie in Jerusalem und auch im ganzen Land auf unschuldige Juden einstechen. „Denn er hat seine Hand gegen Gott ausgestreckt und sich gegen den Allmächtigen aufgelehnt…“ (Hiob 15,25). 
  • Bringen Sie die Vorbereitungen des israelischen Militärs vor den Herrn, damit sie für die Ankunft von ISIS an der syrischen Grenze gerüstet sind. Berichten zufolge hat ISIS zwischen 30.000 und 50.000 Kämpfer, die sich dazu verpflichtet haben ihr Kalifat zu expandieren und all diejenigen zu töten, die sich gegen ihre Lehre richten. (Unity Coalition for Israel, 2.2.16). „So viel ich gesehen habe: die Unrecht pflügen und die Unheil säen, die ernten es auch“ (Hiob 4,8).
Mit den Worten von Lance Lambert, „Man hört die Worte Gottes zu Abraham und seine Nachkommen über die Jahrhunderte hindurch wiederhallen: ‚Die dich segnen, werde ich segnen, und die dich erniedrigen, kleinhalten, abwerten, verfluchen, werde ich verfluchen.‘ Der Allmächtige sprach von einer großen Nation, die durch Abraham auf die Welt kommen würde, und dass in ihm alle Familien der Welt gesegnet werden würden.“ (Lance Lambert, Nahost Update, Mai 2010).

Auf Seine Rückkehr wartend, Sharon Sanders
Mitgründerin/Direktorin von Christian Friends of Israel - Jerusalem

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Christliche Freunde Israels ist ein Dienst mit folgenden wesentlichen Zielen:
  • Sich mit der Liebe des Messias durch Projekte und Einsätze in Israel nach den Juden auszustrecken
  • Die Gemeinde Jesu über ihr hebräisches Erbe und ihre Grundlagen zu lehren und eine prophetische und biblische Verantwortung gegenüber den Juden zu betonen
  • Den jüdischen Menschen unsere Solidarität mit ihnen bewusst machen
"Du wirst dich aufmachen und dich über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, das du ihr Gnade erweist; die Stunde ist gekommen!" (Psalm 102:14) 

Projektupdate "Ströme des Segens"

Wir müssen nicht dienen - Wir dürfen es

Wir müssen nicht dienen - Wir dürfen es

Die Koordinatoren unserer Projekte investieren viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung unserer Hausbesuche. Mit unseren Autos müssen wir durch den hektischen israelischen Straßenverkehr kommen, fahren in Städte, in denen wir zuvor noch nie waren und versuchen Gebäude und dann schließlich die Wohnungsnummer ausfindig zu machen, um unser Ziel zu erreichen. 

Sogar mit den modernen Navigationsgeräten kann dieser Prozess in Israel eine große Herausforderung sein, aber wir sind gekommen, um zu dienen. Wir erkennen, dass wir das Privileg haben, hier zu leben und zu dienen, wie es uns unser Meister gelehrt hat, weil Gott Christliche Freunde Israels ins Leben gerufen hat. Ströme des Segens begegnet israelischen Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft, aus allen Hintergründen, Erfahrungen und mit den verschiedensten Nöten.

Wir lieben es, ihnen zu dienen 

Viele der Menschen, die wir treffen, sind einsam und fühlen sich vergessen, vor allem Witwen und Witwer. Wir lieben es, ihnen zu helfen. Es war Seine Art. Das Alter ist bei Ströme des Segens nicht von Bedeutung, auch nicht der Wohnort. Wo auch immer sie sind und Hilfe brauchen, wir finden sie, oder sie finden den Weg zu uns. Ströme des Segens hilft Armen und Bedürftigen aus allen Lebenslagen, aber manchmal kommen auch Rabbis zu uns, die Hilfe dabei brauchen, wiederum anderen zu helfen. Manche Rabbis haben ein Heim für Kindern und zerrüttete Familien, andere Rabbis arbeiten gerne mit Christen zusammen und brauchen Hilfe dabei, ihre Schulen weiterzuführen. Manchmal rufen uns auch Sozialarbeiter an, um uns das Problem einer notleidenden Person anzuvertrauen. 

Wir arbeiten mit Behörden der Regierung zusammen, die Neueinwanderern helfen, zum Beispiel wenn ein Bürger länger arbeitslos ist und im Auto schlafen muss, oder eine junge Mutter zur Schule gehen will, wozu sie zuvor nie die Gelegenheit gehabt hatte, damit sie ihren Lebensunterhalt verdienen kann – alle brauchen unsere Hilfe. Eine Vielzahl von Israelis aus allen Lebenslagen kommt zu uns. Es liegt an IHRER UNTERSTÜTZUNG und an IHREN GEBETEN, dass wir so viel tun können. 

Es gibt noch so viele Witwen in der Jerusalem-Gegend, die wir gerne erreichen würden und dies ist ein strategischer Fokus für Ströme des Segens. Danke, dass Sie im Gebet bewegen, wie wir „dienen dürfen“ und wie Sie etwas dazu beitragen können, was wir frei verteilen und verschenken können. „In allem habe ich euch gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen soll, eingedenk der Worte des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist glückseliger als Nehmen!“ (Apostelgeschichte 20,35).

Viele Anfragen treffen ein 

Wir haben Anfragen um Hilfe von einer Tagesbetreuungsstätte für ältere Menschen, Heimen für Kinder mit Krebs, einem Jugenddorf für Jugendliche aus sozial benachteiligten und verzweifelten Hintergründen, einer Mutter mit einem kranken Kind im Krankenhaus, Rettungsteams bitten um unsere Unterstützung, ein Rehabilitationsdienst braucht Hilfe, Erwachsene mit einer Behinderung, Veteranen, Pflegekinder aus instabilen Familien, Alleinerziehende Mütter mit Schulden, und Kinder, die ihre Mutter oder ihren Vater an Krankheiten oder tragischen Unfällen verloren haben. 

Niemand muss geben, aber jeder hat die Möglichkeit zu geben, und wir müssen nicht dienen, sondern wir dürfen dienen. Ihre Unterstützung macht dieses Privileg erst möglich, vielen Dank.

Von Sharon Sanders, Koordinatorin von Ströme des Segens

Spendeninformation für dieses Projekt
Christliche Freunde Israels
IBAN: DE19 7009 1500 0000 7322 30
BIC: GENODEF1DCA
Volksbank Raiffeisenbank Dachau EG
Verwendungszweck: Ströme des Segens
Sie können gerne auch über Pay-Pal spenden

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