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Neuigkeiten vom Netzwerk Flüchtlingsforschung

Newsletter Nr. 23

Februar 2017

 

Das Netzwerk Flüchtlingsforschung ist mit inzwischen knapp 250 Mitgliedern ein relevantes Forum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Austausch über ihre Forschungen zu Vertreibung, Flucht und Flüchtlingsschutz geworden. Es lebt ganz wesentlich von den Aktivitäten seiner Mitglieder, die sich in nun schon zwölf Arbeitskreisen zu einer großen Bandbreite an Themen organisieren, seit kurzem auch im neuen AK Flucht und Arbeit.   
Um der wachsenden Größe des Netzwerks Flüchtlingsforschung gerecht zu werden, ist es zur Zeit dabei, sich eine neue Organisationsstruktur zu geben. Dazu gehört auch, sich verstärkt international mit anderen Netzwerken und Assoziationen der Flüchtlingsforschung zu vernetzen. Zudem will sich das Netzwerk interessierten Studierenden öffnen, wofür eine selbstorganisierte Junge Flüchtlingsforschung gegründet wird. Studierende können einer Facebook Gruppe beitreten, in der sich die Arbeitsgruppe zunächst gründet, die dann ein eigenständiger aber dem Netzwerk Flüchtlingsforschung angehöriger Zusammenschluss sein wird.
Wie schon in früheren Newslettern angekündigt, wird die Z'Flucht - Zeitschrift für Flüchtlingsforschung in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Flüchtlingsforschung herausgegeben. Im zweiten Quartal diesen Jahres wird die erste Ausgabe mit einer Reihe spannender wissenschaftlicher Aufsätze, kürzerer Artikel, Diskussionsbeiträge und einem Bericht über die Netzwerk Flüchtlingsforschung Konferenz vom Oktober letzten Jahres im Nomos Verlag erscheinen. Manuskripte für die zweite Ausgabe der Z'Flucht, wissenschaftliche Abhandlungen zu aktuellen Forschungsprojekten wie auch Forumsbeiträge und Berichte, können schon jetzt eingereicht werden

Vielen Dank für Ihr Interesse am Netzwerk Flüchtlingsforschung!

J. Olaf Kleist
für das Netzwerk Flüchtlingsforschung

Wir freuen uns über Ihre Ideen und Anregungen unter info@fluechtlingsforschung.net   
Das Netzwerk Flüchtlingsforschung freut sich, 20 neue Mitglieder begrüßen zu können:
Dr. Stefan Bernhard
Dr. phil. Sladja Blazan
Dr. Benjamin Etzold
Dr. Anne Frey
Dina Gericke, M.A.
Dr. Marie Glaser
Prof. Dr. Britta Hufeisen
Prof. Dr. phil. Elke Inckemann
Anna Lautenschlager 
Dr. Christoph Merkelbach
Sandra Mirbek M.A.
Prof. Dr. Ursula Münch
Farina Nagel
Prof. Dr. Christof Roos
Dr. Franziska Schreyer
Prof. Dr. Annette Spellerberg
Sandra Sulzer, M.A.
Prof. Dr. Martina Weber
Dr. Paula Wojcik
Franzisca Zanker

Weitere Informationen zu den 246 Mitgliedern des Netzwerks, einschließlich Ihrer Arbeitsschwerpunkte und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Homepage unter http://fluechtlingsforschung.net
/mitglieder/
Eine kleine Auswahl an Medienbeiträgen aus dem Kreis der Netzwerk Mitglieder:

Bock, Andreas:
"Die Konstruktion einer islamistischen Bedrohungsperzeption", Interview im Rahmen der Tagung "Gewalt – Entgrenzungen und Einhegungen", November 2016: Link
 
Olaf Kleist:
„Was steckt hinter den neuen Asylzahlen?“, Heute Plus, 03.1.2017.
 
‘EU-Sondergipfel zu Migration – wie sinnvoll sind die Pläne der EU?‘
Hessischer Rundfunk, Info – Das Thema, 03.2.2017. Link
 
Jochen Oltmer:
»Die ›Boat People‹ und ihre Kinder. Vor fast 40 Jahren kamen Vietnamesen als erste außereuropäische Flüchtlinge nach Deutschland. Heute sind die ›Boat People‹ und ihre Kinder gut integriert. Wie gelang das? (Interview), Deutschland.de, 14. Dezember 2016, Link
 
»Flüchtlingspolitik 2017: ›Es gibt keinen Migrationsdruck‹« (Interview), Sendung »Journal«, Südwest-Rundfunk (SWR 2), 4. Januar 2017, Link

»Sicherheitsrisiken im Asylverfahren?« (Interview), Sendung »heute+«, ZDF, 11. Januar 2017 (ab Minute 6.20), Link
 
Stefan Rother:
Interview „Migranten brauchen politische Rechte“ Link

Franzisca Zanker
Legale Wege Öffnen, Süddeutsche Zeitung, 5.1.2017

 

Der FlüchtlingsforschungsBlog hat eine Reihe interessanter Beiträge publiziert:

Netzwerk Flüchtlingsforschung
Flüchtlingsforschung gegen Mythen 5

Sebastian Prediger und Franzisca Zanker
Weg vom Eurozentrismus!

Helene Heuser
Städte der Zuflucht

Janna Wessels
Hat der Flüchtling ein Geschlecht?

Laura Hilb und Lisa vom Felde
Strategische Prozessführung im Flüchtlingsrecht – Gemeinsam Rechte für Schutzsuchende durchsetzen

Netzwerk Flüchtlingsforschung
Flüchtlingsforschung gegen Mythen 4

Agathe Menetrier
Die Stadt als Fluchtort

Lucia Heisterkamp
Folter als Geschäftsmodell
Aktuelle Beiträge des FlüchtlingsforschungsBlogs finden Sie unter http://fluechtlingsforschung.net
/blog/
 wo Sie Beiträge auch per Email abonnieren können.
Von unseren Mitgliedern:
 

CfP - Special Issue
Volunteering for Refugees: Between Integration, Humanitarianism, and Political Action
Serhat Karakayali, Olaf Kleist
Call for Papers 

 

Mehrere Publikationen unserer Mitglieder zu Flucht und Zwangsmigration werden neu auf unserer Homepage aufgeführt:

Bock, Andreas: "Alle Terroristen sind Moslems"? Zur Geschichte und Wahrnehmung des Terrorismus.
 
Gliemann, Katrin: Und nach der Flucht? Unterbringungseinrichtungen: Strategien und Herausforderungen der Standortsuche.
 
Gluns, Daneille and Wessels, Janna: Waste of Paper or Useful Tool? The Potential of the Temporary Protection Directive in the Current 'Refugee Crisis'
 
Goebel, Simon: Politische Talkshows über Flucht. Wirklichkeitskonstruktionen und Diskurse. Eine kritische Analyse.

Depner, Arthur/Goebel, Simon: Rede Macht Asylpolitik. Bundestagsreden zum Thema Flucht und Asyl aus metaphorologisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive
 
Krause, Ulrike: ‘Die Flüchtling – der Flüchtling als Frau. Genderreflexiver Zugang‘
 
Jochen Oltmer: Flucht, Vertreibung, Asyl: Deutschland und Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.
 
Jochen Oltmer: Migration als historische Normalität. Europa im globalen Wanderungsgeschehen.
 
Jochen Oltmer: [Übersetzung] Migration as a Historic Normality. Europe in Global Migration Processes.
 
Jochen Oltmer: Das ›lange‹ 20. Jahrhundert der Gewaltmigration.
 
Jochen Oltmer: Warum nahm der Parlamentarische Rat 1948/49 ein Asylrecht in das Grundgesetz auf?
 
Parusel, Bernd: Can immigration status changes prevent irregular migration? Experiences from Sweden.
 
Scherschel, Karin: Aktivierende Arbeitsmarktpolitik im Asyl- und Fluchtkontext und die Rolle Sozialer Arbeit. 
 
Scherr, Albert /Scherschel, Karin: Soziale Arbeit mit Flüchtlingen im Spannungsfeld von Nationalstaatlichkeit und Universalismus. Menschenrechte - ein selbstevidenter normativer Bezugsrahmen der Sozialen Arbeit?   
 
Scherschel, Karin: Zur Lebenssituation geflüchteter Frauen.
 
Scherschel, Karin: Citizenship by work? Arbeitsmarkpolitik im Flüchtlingsschutz zwischen Öffnung und Selektion.  
 
Scherschel, Karin: Flucht, Gender, Menschenrechte. Neue Herausforderungen für die Soziale Arbeit.
 
Thekla de Carvalho Rodrigues & Janina Vernal Schmidt: Flucht, Migration, Musik, Sprache: Grundlagen und  Bestandsaufnahme.
 

Sie finden detaillierte Informationen zu diesen und anderen Publikationen unserer Mitglieder unter http://fluechtlingsforschung.net/
publikationen/
Wir möchten Sie gerne auf folgenden Veranstaltungen unserer Mitglieder aufmerksam machen:

Am 23.03.2017 organisiert das Projekt "Pluralität als
Lernchance" gemeinsam mit dem "Bündnis Hochschule ohne Grenzen" der Leuphana Universität Lüneburg eine
Veranstaltung im Rahmen der "Lüneburger Wochen gegen Rassismus":
"Dialog im WLC - das Bündnis Hochschule ohne Grenzen stellt sich vor - Austausch über Teilhabemöglichkeiten von und mit Migrant_Innen"
Datum: Donnerstag, 23.03.2017
Uhrzeit: 17:00 Uhr - 20:00 Uhr
Ort: Welcome & Learning Center, Bleckeder Landstraße 4, 21335 Lüneburg

Am 27.04.2017 organisiert das Projekt "Pluralität als
Lernchance" gemeinsam mit dem Institut für Deutsche
Sprache und Literatur und ihre Didaktik und dem Institut
für Politikwissenschaft folgende öffentliche Veranstaltung
im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Einwanderungsland
Europa" an der Leuphana Universität Lüneburg:

"Ankommen in Lüneburg - Schulen gestalten (mit)"
Bildung spielt im Leben neu angekommener Kinder und
Jugendlicher von Beginn an eine wichtige Rolle. Über
mögliche Gestaltungsformen des schulischen Raums tauschen
sich Lehrkräfte aus Lüneburger Schulen und Aysun Doğmuş
(Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung an der Universität
Bremen) in einem moderierten Dialog aus.
Datum: Donnerstag, 27.04.2017
Uhrzeit: 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Ort: Campus Scharnhorststraße, 21335 Lüneburg, Gebäude 14,
Raum 001
Link
 
Organisation des Panels 'Rethinking refugee resettlement as durable humanitarian governance' bei der Konferenz 'Beyond Crisis: Rethinking Refugee Studies', Refugee Studies Centre, Oxford University, 16.-17. März 2017. Vortrag 'Durable humanitarian governance, resettled refugees and work in Canada and Québec' in diesem Panel.
 
Vortrag 'Power, politics and refugee resettlement: Comparing Canada and Australia’s responses to the Syrian crisis' im Panel 'Contemporary debates on refugee resettlement' bei der Konferenz 'Beyond Crisis: Rethinking Refugee Studies', Refugee Studies Centre, Oxford University, 16.-17. März 2017
 
Das Netzwerk Flüchtlingsforschung lebt von den Beiträgen seiner Mitglieder und anderer Interessierter.

Wir möchten Sie daher bitten, uns über Veranstaltungen und andere interessante Nachrichten in Kenntnis zu setzen, damit wir solche Informationen weitergeben können: http://fluechtlingsforschung.net/uber-netzwerk-fluchtlingsforschung


Sollten Sie selber zu Flucht und/oder Zwangsmigration forschen, laden wir Sie zudem herzlich ein, dem Netzwerk beizutreten und uns Details zu Ihren Forschungsprojekten und Publikationen zu senden: http://fluechtlingsforschung.net/uber-netzwerk-fluchtlingsforschung/#Mitglied

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Netzwerk Flüchtlingsforschung haben, so kontaktieren Sie uns bitte unter info@fluechtlingsforschung.net
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Verantwortlich für den Newsletter: J. Olaf Kleist
Unsere Anschrift lautet:
Netzwerk Flüchtlingsforschung
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Universität Osnabrück
Osnabrück 49069
Germany
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