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Neuigkeiten vom Netzwerk Flüchtlingsforschung

Newsletter Nr. 26

August 2017

 

Flucht ist ein Thema von globaler Relevanz. Auch die Flüchtlingsforschung wird weltweit betrieben. In Großbritannien und Kanada existieren seit den 1980er Jahren Institute der Refugee Studies und inzwischen wird Flüchtlingsforschung auf allen Kontinenten betrieben, außer in Antarktika. Die Flüchtlingsforschung kann nicht isoliert im eigenen nationalen Kontext agieren. Daher wurde kürzlich die Arbeitsgruppe Internationale Vernetzung im Netzwerk Flüchtlingsforschung gegründet. Die Mitglieder der AG sind Michaela Bristol-Faulhammer, Adele Garnier, Annette Korntheuer, Michaela Schmidt und Natalie Welfens. Das Ziel sind der Aufbau von Kooperationen und die Bildung von strategischen Partnerschaften mit nationalen, regionalen und internationalen Netzwerken der Flüchtlingsforschung. Darüber hinaus unterstützt die AG Internationale Vernetzung Mitglieder des Netzwerks bei internationalen Projekten. So kann das Netzwerk Flüchtlingsforschung eigene und globale Synergien bei der internationalen wissenschaftlichen Beschäftigung mit Vertreibung, Geflüchteten, Gewaltmigration und Flüchtlingsschutz fruchtbar machen.

Auch in Deutschland und im deutsch-sprachigen Raum sind die Mitglieder des Netzwerks stetig mit eigenen Studien, Kooperationen und Austausch in der Flüchtlingsforschung aktiv. So findet in Kooperation mit dem AK Lokale Flüchtlingspolitik im Netzwerk Flüchtlingsforschung am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen am 15. und 16. November die Tagung "The politics of uncertainty: producing, reinforcing and mediating (legal) uncertainty in local refugee reception" statt. Informationen über viele der Aktivitäten unserer Mitglieder finden Sie zudem unten in diesem Newsletter und wie immer auf unserer Homepage.

Schließlich möchten wir nochmals auf die Z'Flucht: Zeitschrift für Flüchtlingsforschung hinweisen, die in Verbindung mit dem Netzwerk Flüchtlingsforschung herausgegeben wird. Die erste Ausgabe erschien im Juni und unter anderem Der Freitag, MiGazin und der Südwestrundfunk (SWR) berichteten über die neue Zeitschrift. Die Z'Flucht kann übrigens beim Nomos Verlag abonniert und das Editorial auf dem FlüchtlingsforschungsBlog nachgelesen werden.

Vielen Dank für Ihr Interesse am Netzwerk Flüchtlingsforschung!

J. Olaf Kleist
für das Netzwerk Flüchtlingsforschung

Wir freuen uns über Ihre Ideen und Anregungen unter info@fluechtlingsforschung.net   
Das Netzwerk Flüchtlingsforschung freut sich, 17 neue Mitglieder begrüßen zu können:
Clara Bombach, M.A.
Dr. Simone Christ
PD Dr. Sylvie Graf
Tobias Gehring, M.A.
Andrew Isaak, MBA
Claudia Jerzak, M.A.
Monique Kaulertz 
Dr. Kathrin Kiss-Elder
Dr. Dani Kranz
Corinna Krome M.A.
Lena Laube
Sean Prieske, M.A.
Dr. Anett Schmitz
Prof. Dr. Martin Sökefeld
Dr. phil. Michaela Stoffels
Clara Wenz, M.A.
Inga Zimmermann, M.A.
Weitere Informationen zu den 271 Mitgliedern des Netzwerks, einschließlich Ihrer Arbeitsschwerpunkte und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Homepage unter http://fluechtlingsforschung.net
/mitglieder/
Folgende neue Forschungsprojekte werden von unseren Mitgliedern bearbeitet: 

'Bewältigung von Diskriminierungserfahrungen'
ualitatives Projekt zum Umgang mit Diskriminierungserfahrungen, nicht nur, aber auch von Geflüchteten, im Übergang Schule - berufliche Bildung.
Projektleitung: Prof. Albert Scherr
Laufzeit: 2 Jahre
 

„Zwischen Vulnerabilität und Resilienz: Ansätze zu einem kultursensiblen Beschwerdemanagement für Flüchtlinge in Deutschland“
Universität Trier, Lehrstuhl Ethnologie
Kontakt:  Prof. Dr. Michael Schönhuth (schoenhu@uni-trier.de); Dr. Anett Schmitz (schmitzan@uni-trier.de; Mitglied Netzwerk Flüchtlingsforschung )
Projektstart: Januar 2018
Projektdauer: 6 Monate (Pilotphase).
Thema: Beschwerdemanagement für Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen mit einem theoretischen Fokus auf ethnologische Resilienzforschung 

 

 

Neue Beiträge auf dem FlüchtlingsforschungsBlog:

Constantin Hruschka
Spielende für die Taschenspieler

J. Olaf Kleist
Historicizing concepts in refugee history

Marie Walter-Franke
The missing reflection paper on asylum policy

Ulrke Krause und Janna Wessels
Globale Trends zu Flucht und Flüchtlingsschutz
 
Folgende Vorträge halten Mitglieder aus dem Netzwerk in den kommenden Wochen und Monaten:

Adele Garnier, ‘Multi-level governance, institutional dynamics and refugees’ labour market participation in Canada and Belgium’ Australian Political Studies Association, Melbourne, 25.-27. September 2017
 
 
Danielle Gluns, Hannes Schammann: Podiumsdiskussion "Handlungsspielräume der Kommunalpolitik", Tagung "Innovation und Legitimationsprobleme in der aktuellen Migrationspolitik – ein interdisziplinärer Dialog zwischen Politikwissenschaft, politischer Praxis und Sozialer Arbeit", 05. und 06.10.2017, Darmstadt.

J. Olaf Kleist: „Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir Flüchtlingsforschung?“,
Eröffnungsvortrag, LMU Summer School “Migration & Flucht”, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, Ludwig-Maximilians-Universität München, 09.10.2017.
 

Adele Garnier hat eine neue Stelle als Lecturer am Department of Modern History, Politics and International Relations, Sydney, Australien angetreten.
 

Silja Klepp weist auf folgende Stellungnahme hin, die das Forschungsnetzwerk kritnet mit Unterstützung vieler Flüchtlingsräte veröffentlicht hat: Link


Thomas Matthies weist auf die Gründung der Refugee Law Clinic in Osnabrück hin. Mehr Informationen unter Link
 
 
Mehrere Publikationen unserer Mitglieder zu Flucht und Zwangsmigration werden neu auf unserer Homepage aufgeführt:

Berlinghoff, Marcel / Kleist, J. Olaf / Krause, Ulrike / Oltmer, Jochen (2017): Editorial der Zeitschrift für Flüchtlingsforschung. Link
 
Buchholtz, Gabriele: Reformimpulse für die Integration Geflüchteter.
 
Christ, Simone; Meininghaus, Esther; Röing, Tim: „All day waiting“. Konflikte in Unterkünften für Geflüchtete in NRW. Link
 
Christ, Simone; Meininghaus, Esther; Röing, Tim: Konfliktprävention in Unterkünften – Selbstverantwortung geflüchteter Menschen stärken, Link
 
Depner, Arthur / Goebel, Simon: Rede Macht Asylpolitik. Bundestagsreden zum Thema Flucht und Asyl aus metaphorologisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive, Link 
 
Goebel, Simon: Politische Talkshows über Flucht. Wirklichkeitskonstruktionen und Diskurse. Eine kritische Analyse.
 
Häfele, Eva: „Talent-Scout – Learning by Doing“ Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung eines Lern- und Arbeitsprojekts für junge Flüchtlinge. Link
 
Kleist, J. Olaf (ed.): Special Issue “History of Refugee Protection”, Link
 
Kleist, J. Olaf: The History of Refugee Protection: Conceptual and Methodological Challenges,  Link
 
Klepp, Silja: Climate change and Migration. In: Oxford Research Encyclopedia of Climate Science. Link
 
Buckley-Zistel, Susanne, Krause, Ulrike (eds.): Gender, Violence, Refugees  Link
 
Krause, Ulrike: ‘Keine Lösungen in Sicht? Aktuelle Trends zu Flucht und Flüchtlingsschutz’. Link
 
Krause, Ulrike: ‘Researching Forced Migration. Critical Reflections on Research Ethics during Fieldwork‘ Link
 
Krause, Ulrike: ‘Development-oriented Refugee Assistance. Learning from the Past to Plan for the Future‘ Link
 
Krause, Ulrike: ‘Escaping Conflicts and Being Safe? Post-conflict Refugee Camps and the Continuum of Violence’ Link
 
Buckley-Zistel, Susanne, Krause, Ulrike: ‘Gender, Violence, Refugees. An Introduction’, Link
 
Krause, Ulrike (2017), ‘Konfliktbedingte Flucht und geschlechtsspezifische Auswirkungen’, Link
 
Neuberger, Lorenz: „Die Großzügigkeit der kanadischen und deutschen Asylsysteme: eine Mär?“ Link
 
Oltmer, Jochen: Migration. Geschichte und Zukunft der Gegenwart
 
Oltmer, Jochen: ›Fluchtursachenbekämpfung‹. Ein erfolgversprechendes globales Zukunftskonzept? Link
 
Oltmer, Jochen: Protecting Refugees in the Weimar Republic, Link
 
Oltmer, Jochen: Ein deutsches Asylrecht am Ende der Weimarer Republik? Das Auslieferungsasyl in Westeuropa und seine Grenzen, Link
 
Oltmer, Jochen: Europa im Wandel globaler Migrationsverhältnisse.
 
Oltmer, Jochen: Weltbevölkerung und globale Migrationsverhältnisse, Link
 
Oltmer, Jochen: Émergence et genèse d'un régime migratoire: migrations de travail en Europe après la Seconde Guerre mondiale.
 
Oltmer, Jochen: Migration als historische Normalität: Europa als Ausgangs- und als Zielraum globaler Wanderungsbewegungen.
 
Oltmer, Jochen: Gewaltmigration. Hintergründe, Bedingungen und Folgen im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert.
 
Scherr, Albert/L. Sachs, Bildungsbiografien von Sinti und Roma, Erfolgreiche Bildungsverläufe unter schwierigen Bedingungen.
 
Scherr, Albert: Flüchtlinge, nationaler Wohlfahrtsstaat und die Aufgaben Sozialer Arbeit.

Scherr, Albert: Flüchtlinge, Staatsgrenzen und Soziale Arbeit.
 
 

Sie finden detaillierte Informationen zu diesen und anderen Publikationen unserer Mitglieder unter http://fluechtlingsforschung.net/
publikationen/
Calls von unseren Mitgliedern:
 

The politics of uncertainty: producing, reinforcing and mediating (legal) uncertainty in local refugee reception

November 15-16, 2017

Workshop to be held at the Max Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity, Göttingen, on 15-16 November 2017

Organized in cooperation with the “Local refugee politics” working group of the Netzwerk Flüchtlingsforschung

Keynote Speaker: Barbara Oomen, University College Roosevelt, Utrecht University

Mehr Informationen
Eine kleine Auswahl an Medienbeiträgen aus dem Kreis der Netzwerk Mitglieder:

 
Adele Garnier
 
‘Australia’s new “Home Office” is a worry for immigration policy’, The Conversation, 20. Juli 2017. Link
 

Kleist, J. Olaf
 
“Das große Engagement in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit zeigt: Die Zivilgesellschaft ist offen für Migration.” Bundeszentrale für politische Bildung, Kurzdossier “Zuwanderung, Flucht und Asyl, 19.06.2017. Link
 
“Menschen dürfen nicht ‘wie Waren’ verschoben werden”, J. Olaf Kleist im Gespräch mit Vladimir Balzer und Axel Rahmlow, Studio 9, Deutschlandfunk Kultur 26.07.2017. Link
 
Zitiert in: “Germany's Other Refugees. The Politics of Deciding Who Stays and Who Goes”, Yardena Schwartz, Foreign Affairs, June 2017. Link
 
 
Thomas Matthies
 
„Wie ein Osnabrücker den Flüchtlingen in Griechenland hilft“, Neue Osnabrücker Zeitung, 22.07.2017, Link 
 

Jochen Oltmer
 
»Flucht in die Wissenschaft: Neue Zeitschrift für Flüchtlingsforschung verbindet Forschung und Praxis« (Interview), Sendung »Kulturgespräch«, Südwestfunk (SWR 2), 14. Juni 2017, Link
 
»Flüchtlingspolitik in der EU. ›Diese schlichten und einfachen Lösungen gehen völlig fehl‹« (Interview), Deutschlandfunk, 2. Juli 2017, Link
 
»Abschotten oder aufnehmen? Italiens Flüchtlingskrise trifft Europa« (Studiogast), Sendung »SWR 2 Forum«, Südwestrundfunk (SWR 2), 26. Juli 2017, Link
Das Netzwerk Flüchtlingsforschung lebt von den Beiträgen seiner Mitglieder und anderer Interessierter.

Wir möchten Sie daher bitten, uns über Veranstaltungen und andere interessante Nachrichten in Kenntnis zu setzen, damit wir solche Informationen weitergeben können: http://fluechtlingsforschung.net/uber-netzwerk-fluchtlingsforschung


Sollten Sie selber zu Flucht und/oder Zwangsmigration forschen, laden wir Sie zudem herzlich ein, dem Netzwerk beizutreten und uns Details zu Ihren Forschungsprojekten und Publikationen zu senden: http://fluechtlingsforschung.net/uber-netzwerk-fluchtlingsforschung/#Mitglied

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Netzwerk Flüchtlingsforschung haben, so kontaktieren Sie uns bitte unter info@fluechtlingsforschung.net
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Verantwortlich für den Newsletter: J. Olaf Kleist
Unsere Anschrift lautet:
Netzwerk Flüchtlingsforschung
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Universität Osnabrück
Osnabrück 49069
Germany
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