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Neuigkeiten vom Netzwerk Fluchtforschung und seinen Mitgliedern

Newsletter Nr. 36

April 2019

 

Im Oktober letzten Jahres beschloss die Mitgliederversammlung des Netzwerks Fluchtforschung die Gründung eines Vereins. Wir freuen uns, dass das Netzwerk nun seit März 2019 als eingetragener Verein beim Amtsgericht Osnabrück registriert ist und im April vom Finanzamt festgestellt wurde, dass die Satzung die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit erfüllt. Sie finden unsere Satzung auf unserer Homepage. Im Laufe des Jahres wird es in Folge der Vereinsgründung einige Neuigkeiten in der Struktur und im Auftritt des Netzwerks geben, über die wir Sie mit diesem Newsletter selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

Wir möchten Sie außerdem sehr gerne darauf hinweisen, dass der Arbeitskreis „Psychische Gesundheit und Flucht“ im Netzwerk Fluchtforschung am 14. Juni 2019 einen Workshop an der Hochschule Hannover abhält.  Mehr Informationen zum AK und zum Workshop sowie Kontakte finden Sie hier.

Vielen Dank für Ihr Interesse am Netzwerk Fluchtforschung!

J. Olaf Kleist
für das Netzwerk Fluchtforschung

Wir freuen uns über Ihre Ideen und Anregungen unter info@fluechtlingsforschung.net   
Das Netzwerk Flüchtlingsforschung freut sich, acht neue Mitglieder begrüßen zu können:
Samah Abdelkader
Susanne Mantel
Dr. Enrico Michelini
Sarah Nimführ, M.A.
Dr. Eveline Reisenauer
Dr. Rita Schäfer
Marina Schmidt, M.A.
Dr. Astride Velh
Informationen zu den 385 Mitgliedern des Netzwerks, einschließlich Ihrer Arbeitsschwerpunkte und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Homepage unter http://fluechtlingsforschung.net
/mitglieder/
Auf folgende neue Forschungsprojekte unserer Mitglieder möchten wir Sie hinweisen: 
 
Bildungsintegration von Seiteneinsteiger_innen nichtdeutscher Herkunftssprache (SETI)
Gemeinsames Projekt von Dr. Hartmut Quehl (Felsberger Institut), Prof. Dr. Manuela Westphal und Prof. Dr. Karin Aguado (Universität Kassel), Prof. Dr. Magnus Treiber (Universität München), seit 02/2019, gefördert von der Freudenbergstiftung
Das Projekt untersucht, wie Lernerfolg und Bildungsintegration von Seiteneinsteiger_innen nichtdeutscher Herkunftssprache zustande kommen und welche Faktoren diesen Prozess (mit)bedingen. Hierzu werden an ausgewählten Schulen Nordhessens Kenntnisse zur Bildungs- und Alltagssituation, zur psychischen Disposition, zum Sprach- und Lernstand der Seiteneinsteiger_innen nichtdeutscher Herkunftssprache sowie zur subjektiven Wahrnehmung ihrer aktuellen Bildungssituation – hier insbesondere ihre Wahrnehmung der Schule, des Unterrichtsgeschehens und der Unterrichtsqualität, der Lehrpersonen, ihres eigenen Lernfortschritts – gewonnen. Darüber hinaus werden die Sichtweisen weiterer Beteiligter aus dem schulischen und persönlichen Umfeld der Seiteneinsteiger_innen nichtdeutscher Herkunftssprache einbezogen, um eine Annäherung an die komplexe Situation und die damit einhergehenden (professionellen) Herausforderungen (Gestaltung von Integration und Teilhabe, Multiprofessionelle Zusammenarbeit; Schaffen von Anschlüssen/Übergängen etc.) zu schaffen.

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Zurück nach Pakistan -
Die politische Ökonomie der Emotionen in der

Remigration
Die politische Diskussion über Flüchtlinge und Migration in Deutschland dreht sich immer mehr um Abschiebungen. Weil aus rechtlichen und praktischen Gründen aber nur wenige Abschiebungen durchgeführt werden können, versucht die Bundesregierung verstärkt, Menschen zur „freiwilligen“ Ausreise zu bewegen, indem sie ihnen einige hundert oder tausend Euro „Rückkehrprämie“ verspricht. Wenn gleichzeitig das Leben in Deutschland durch Arbeitsverbot und ständigen Druck immer schwieriger gemacht wird, ist die Grenze zwischen "freiwilliger" Rückkehr und Abschiebung fließend. Was geschieht mit den Menschen, die auf die eine oder andere Weise in ihr Herkunftsland zurückkehren? Das wird das Projekt am Beispiel Pakistans untersuchen. Das Projekt zielt einerseits darauf, den unübersichtlichen „Dschungel“ der Rückkehrprogramme in Deutschlandspeziell im Hinblick auf Pakistaner zu entwirren. Zum anderen geht es um die Situation der Rückkehrer in Pakistan.Migration ist nie ein rein „rationales“, „interessengeleitetes“ Phänomen. Migration, Remigration eingeschlossen, ist stark mit Emotionen verbunden. Das Projekt fokussiert daher auf die „politische Ökonomie der Emotionen“ in der Remigration, verstanden als Produktion, Austausch und Zirkulation von Emotionen im Gefüge von Beziehungen, Erfahrungen, Verpflichtungen und Erwartungen zwischen (Re-)Migranten, verwandtschaftlichen, lokalen und transnationalen Kontexten, sowie staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen. Es geht darum, die Motivationen, Erwartungen und Erfahrungen, die mit (Re)Migration einhergehen, zu untersucht, bezogen sowohl auf pakistanische Migranten in Deutschland, denen die Rückkehr bevorsteht, als auch auf Remigrierte, die schon in Pakistan angekommen sind.
 
Projektleitung:
Prof. Dr. Martin Sökefeld; Wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Usman Mahar, MA
Institut für Ethnologie, LMU München
Förderung: DFG, 36 Monate.
 
Link zum Projekt:
https://www.ethnologie.
uni-muenchen.de/personen/professorinnen/soekefeld/
zurueck-nach-pakistan/index.html

 
Eine Auswahl an Medienbeiträgen aus dem Kreis der Netzwerk Mitglieder:

Oltmer, Jochen: »Ist eine Flucht über das Mittelmeer noch möglich? (Interview), Radio Bremen (Bremen 2), Sendung »Der Morgen«, 29. März 2019
 
Oltmer, Jochen: »Aktuelle Debatten der Migrationsforschung« (Interview), Sendung »IQ – Wissenschaft und Forschung« zum Thema »Was interessiert die Migrationsforschung?«, Bayerischer Rundfunk (Bayern 2), 2. April 2019, https://br.de/s/3tQN60W
 
Oltmer, Jochen: »Scobel fragt: Aufbruch – Migration und Transformation Aufzeichnung aus dem Hans-Otto-Theater Potsdam vom 19. März 2019« (Ausstrahlung einer Podiumsdiskussion), Radio Berlin-Brandenburg (rbb Kulturradio), 2. April 2019, https://mediathek.rbb-online.de/radio/M%C3%A4rkische-Wandlungen/Scobel-fragt-III-Aufbruch-Migrati/kulturradio/Audio?bcastId=9839190&documentId=61698762
 
Treiber, Magnus: Wo Flüchtlinge kostbarstes Gut sind. Interview, Luxemburger Tageblatt, 14.02.2019
 
Treiber, Magnus (2019): Frieden zwischen Eritrea und Äthiopien - Das Ende der Massenflucht? In: AsylNews. Kirchliche Kontaktstelle für Flüchtlingsfragen KKF-OCA, Bern, März 2019, 20-21, https://www.kkf-oca.ch/asyl-news/
 
Der FlüchtlingsforschungsBlog hat eine Reihe interessanter Beiträge publiziert:

Harald Bauder
„Wer in Palermo ist, ist Palermitaner“. Ein Interview mit Bürgermeister Leoluca Orlando.

Alexander Betts
Warum venezolanische Migrant*innen als Flüchtlinge zu betrachten sind

Ulrike Krause, Hannah Schmidt
Frauen, Flucht und Handlungsmacht

Marcus Engler
Versprechen gegeben, Versprechen gebrochen – Resettlement-Zahlen seit 2016 mehr als halbiert

Felix Braunsdorf
Deutschland muss den Schalter umlegen25.02.2019 Aktuelle Beiträge des FlüchtlingsforschungsBlogs finden Sie unter http://fluechtlingsforschung.net
/blog/
 wo Sie Beiträge auch per Email abonnieren können.
Folgende Vorträge halten Mitglieder aus dem Netzwerk in den kommenden Wochen und Monaten:

16.04.2019
Kintz, Melanie/Glorius, Birgit: Far Right Meets “Concerned Citizens”: Politicization of Migration in Germany and the Case of Chemnitz: The “Chemnitz incident” and the specifics of a post-socialist reception environment. PSA Annual International Conference 2019: (Un)Sustainable Politics in a Changing World, Nottingham, Vereinigtes Königreich
 
9.05.2019
Kleist, J. Olaf: Understanding Volunteering for Refugees, DeZIM-Workshop mit Nick van Hear, InZentIM, Universität Duisburg Essen.
 
28.05.2019
Kintz, Melanie: Refugees Welcome? Governance of Refugee Reception in Germany’s Federal States. 45th Annual Conference of the International Association for the Study of German Politics, London, Vereinigtes Königreich
 
28.05.2019
Schneider, Hanne: The Changing Role of NGOs in German Refugee Reception – Multi-level Perspective. 45th Annual Conference of the International Association for the Study of German Politics, London, Vereinigtes Königreich
 
06.06.2019
Glorius, Birgit: Die Diskursfigur des "Fremden" in der (ost)deutschen Gesellschaft. Workshop "Kämpfe um die Grenzen des Sagbaren – Konflikte um Migration und Zugehörigkeit".
 
22.06.2019
Kleist, J. Olaf: „Formen des Gedenkens: Von Heimatvertriebenen zu syrischen Flüchtlingen“, Postmigrantische Gedenkpraktiken Workshop, Einstein Forum, Potsdam.
 
26.-28.06.2019 (IPP Conference)
Adele Garnier, "Supporting refugee employment: local dynamics in Australia, Belgium and Canada", International Public Policy Conference, University of Concordia, Montreal.
 
26.-28.06.2019 (IMISCOE Conference)
Beinhorn, Jana/Gasch, Simone/Kintz, Melanie (2019): Multilevel governance of reception in Germany. Panel: The multiple levels of refugee reception (2): diverging implementation practices at the sub-national level. 2019 IMISCOE Annual Conference Understanding International Migration in the 21st Century: Conceptual and Methodological Approaches, 27.06.2019 in Schweden.
 
Glorius, Birgit: Diversity of migrants, diversity of local governance? Evidence from Germany. Panel: "Diversity of Urban Diversities". 2019 IMISCOE Annual Conference Understanding International Migration in the 21st Century: Conceptual and Methodological Approaches, Malmö, Schweden.
 
Glorius, Birgit: The Power of the Local. Panel "Mediterranean Cities and Migration Studies:Themes on Mediterranean Cities". 2019 IMISCOE Annual Conference Understanding International Migration in the 21st Century: Conceptual and Methodological Approaches, 27.06.2019 in Malmö, Schweden.
 
Glorius, Birgit/Doomernik, Jeroen: Future venues of asylum in Europe: first results of CEASEVAL's scenario building. Workshop. 2019 IMISCOE Annual Conference Understanding International Migration in the 21st Century: Conceptual and Methodological Approaches, 27.06.2019 in Malmö, Schweden.
 
Glorius, Birgit/Doomernik, Jeroen: RELOCAL: Looking into the Future. Workshop. 2019 IMISCOE Annual Conference Understanding International Migration in the 21st Century: Conceptual and Methodological Approaches, 27.06.2019 in Malmö, Schweden.
 
Kleist, J. Olaf: „Understanding transformations and conflicts of active refugee admission policies“, IMISCOE conference, Malmö, Schweden.
 
Schneider, Hanne/Bürer, Miriam/Glorius, Birgit (2019): Receptivity - A new Approach to Integration Processes of Refugees in Rural Areas? Panel "Topic: Refugees in European Localities". 2019 IMISCOE Annual Conference Understanding International Migration in the 21st Century: Conceptual and Methodological Approaches, 27.06.2019 in Malmö, Schweden.
 
Folgende Publikationen unserer Mitglieder sind kürzlich erschienen:

Albrecht-Ross, Bessy/Leitner, Susanne/Putz-Erath, Lea/Rego, Kerstin/Rohde, Kathrin/Weydmann, Nicole (2016): „Falls meine Kleine weint, muss ich mal kurz weg" – Möglichkeiten und Herausforderungen einer Online-Arbeitsgruppe mit Grounded-Theory-Projekten. In: Equit, Claudia/Hohage. Christoph (Hrsg.): Handbuch Grounded Theory. Von der Methodologie zur Forschungspraxis. Weinheim und Basel, S. 209-426.
 
Beinhorn, J./Glorius, B. (2018): ‘Patterns of politicisation on refugees and policy responses: The case of Germany’, CEASEVAL Research on the Common European Asylum System (12). Available at: http://ceaseval.eu/publications/12_BeinhornGlorius_
WP5_Germany.pdf

 
Buckley-Zistel, Susanne/Krause, Ulrike (eds.) (2019): Gender, Violence, Refugees (Studies in Forced Migration, No. 37; New York, Oxford: Berghahn). Veröffentlichung als Paperback, https://www.berghahnbooks.com/title/Buckley-ZistelGender
 
Garnier, Adele (2018): "Faith-Based organisations and the humanitarian governance of refugee resettlement", Journal for the Academic Study of Religion 31(2), 149-171.
 
Glorius, B./Oesch, L./Nienaber, B./Doomernik, J. (2019): Refugee reception within a common European asylum system: looking at convergences and divergences through a local-to-local-comparison. In: ERDKUNDE 73/1: 19-29. https://www.erdkunde.uni-bonn.de/archive/2019/refugee-reception-within-a-common-european-asylum-system-looking-at-convergences-and-divergences-through-a-local-to-local-comparison
 
Glorius, B./Bürer, M./Schneider, H. (2019): Integration von Geflüchteten und die Rolle der Aufnahmegesellschaft: Konzeptionelle Überlegungen und ihre Anwendung auf ländliche Räume. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 41 p, Thünen Working Paper 120, DOI:10.3220/WP1550743518000
 
Goebel, Simon (2019): Push back und pull down. Arbeit als Steuerungsinstrument der Asylpolitik, in: David, Alexandra/Evans, Michaela/Hamburg, Ileana/Terstriep, Judith (Hrsg.): Migration und Arbeit. Herausforderungen, Problemlagen, Gestaltungsinstrumente, Leverkusen: Barbara Budrich.
 
Kordel, Stefan/Weidinger, Tobias (2019): Onward (im)mobilities: conceptual reflections and empirical findings from lifestyle migration research and refugee studies. In: Die Erde - Journal of the Geographical Society of Berlin 150(1), S. 1-16. Link: https://www.die-erde.org/index.php/die-erde/article/view/408/pdf 
 
Leitner, Susanne (2018): „...falls du bleiben darfst...“ Pädagogische Alltagssorgen im Umgang mit geflüchteten Jugendlichen vor dem Hintergrund unsicherer Bleibeperspektiven. In: Lehren und Lernen, 8-9/2018, S.40-45 (aktualisierter Nachdruck des Artikels im Jahrbuch Aufgang 2017).
 
Leitner, Susanne (2017): „Wir scheißegal. Ab nach Kosovo“. Innere und äußere Realitäten straffälliger junger Männer mit unsicherem Aufenthaltsstatus aus dem Kosovo. Gießen.
 
Leitner, Susanne (2017): „...falls du bleiben darfst“. Pädagogik mit geflüchteten Jugendlichen vor dem Hintergrund unsicherer Bleibeperspektiven. In: Jahrbuch Aufgang. Jahrbuch für Denken, Dichten, Kunst, 14/2017. Krisenherde, Flucht – Auswüchse des Rassismus. Augsburg: Aufgang-Verlag, S.59-72.
 
Leitner, Susanne (2017): „Du musst irgendwo anders hin, weil wir können dich hier nich ertragen“. Abschiebung als Problemlösungsstrategie bei delinquenten jungen Männern mit Migrationshintergrund? Eine kritische Betrachtung. In: Werner Bleher, Stephan Gingelmaier (Hrsg.): Kinder und Jugendliche nach der Flucht. Notwendige Bildungs- und Bewältigungsangebote. Weinheim, Basel: Beltz- Verlag, S. 112-128.
 
Leitner, Susanne (2017): „Kann ich […] irgendein Interesse an uns nicht finden“. Die Trennung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge im Rahmen der Umverteilung. In: Bleher, Werner/ Gingelmaier, Stephan (Hrsg.): Kinder und Jugendliche nach der Flucht. Notwendige Bildungs- und Bewältigungsangebote. Weinheim, Basel: Beltz- Verlag, S. 105-111.
 
Leitner, Susanne (2017): „Wenn du ein Kind hast, das in einem anderen Land ist, dann willst du doch auch, dass jemand ihm hilft“. Reflexionen eines unbegleiteten minderjährigen Flüchtlings über seine erste Zeit in Deutschland – Fallstudie. In: In: Bleher, Werner/ Gingelmaier, Stephan (Hrsg.): Kinder und Jugendliche nach der Flucht. Notwendige Bildungs- und Bewältigungsangebote. Weinheim, Basel: Beltz- Verlag S.252-259.
 
Leitner, Susanne (2017): „Keine Schule, keine Zukunft“ Passungsprobleme im Schulsystem: junge Geflüchtete doppelt benachteiligt. In: Parität Inform 03/2017, S.11.
 
Leitner, Susanne (2015): „Dann hab ich halt auch mein‘ Aufenthalt kaputt gemacht“ Unsicherer Aufenthaltsstatus und Straffälligkeit bei Jugendlichen und Heranwachsenden aus dem Kosovo. In: Sonderpädagogische Förderung heute 2/15, S. 204 -220.
 
Steinhilper, Elias/Ataç, Ilker (2019): Contentious Subjects. Spatial and Relational Perspectives on Refugee Mobilizations in Europe. In K. Mitchell, R. Jones, & J. Fluri (Hrsg.), Handbook on Critical Geographies of Migration. Cheltenham: Edvard Elgar, 345-375.

Steinhilper, Elias (2019): Zwischen Angst und Empörung. Mobilisierungsdynamiken von afghanischen Migrantinnen und Migranten in Berlin. In: Migration und Soziale Arbeit, 59-67.
 
Treiber, Magnus (2019): Informality and Informalization among Eritrean Refugees: Why migration does not provide a lesson in democracy. In: Information Resources Management Association (ed): Immigration and the Current Social, Political, and Economic Climate. Hershey, PA: IGI Global, 644-668.
 
Treiber, Magnus (2019): Ethnologie und Flüchtlingsarbeit – soft skills, hard facts und das Ding mit der Kultur”. In: Klocke-Daffa, Sabine (ed): Angewandte Ethnologie - Perspektiven einer anwendungsorientierten Wissenschaft. Wiesbaden: Springer-Verlag, 365-377.
 
Weidinger, Tobias/Kordel, Stefan/Kieslinger, Julia (2019): Unravelling the meaning of place and spatial mobility: analysing the everyday life-worlds of refugees in host societies by means of mobility mapping. In: Journal of Refugee Studies. Link: https://doi.org/10.1093/jrs/fez004
 
Westphal, M./Wansing, G. (Hrsg.) (2018): Migration, Flucht und Behinderung. Herausforderungen für Politik, Bildung und psychosoziale Dienste, Wiesbaden: Springer. 
 
Zanker, Franzisca/Altrogge, Judith (2019): The Political Influence of Return: From Diaspora to Libyan Transit Returnees, in: International Migration, online first: 25th March 2019.
 
Zwengel, A. (2019): Die Separierung der Geschlechter. Ihre Relevanz für Interaktionen zwischen Geflüchteten und ehrenamtlich für sie Engagierten. GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 11, 1, 140-155.
 
Wir möchten Sie gerne auf folgenden Veranstaltungen unserer Mitglieder aufmerksam machen:

Workshop des Arbeitskreises „Psychische Gesundheit und Flucht“
Der Workshop dient der Erarbeitung strategischer Ziele des Arbeitskreises, dem Austausch von Ideen für gemeinsame Forschungsprojekte sowie der Vernetzung unter den Teilnehmenden
Anmeldungen bitte an Prof. Dr. Cordula von Denkowski: cordula-von.denkowski@hs-hannover.de
Datum: 14.6.2019, 11-15 Uhr
Ort: Hochschule Hannover
Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales
Blumhardtstr. 2
30625 Hannover
Raum 3F.0.07
Infos zum AK „Psychische Gesundheit und Flucht“
 
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Internationale Konferenz "The Contentious Politics of Solidarity"
16. – 17. May 2019, Scuola Normale Superiore, Florenz. Organisiert von Donatella della Porta und Elias Steinhilper.
Link: https://www.sns.it/en/evento/the-contentious-politics-of-solidarity
 
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Save the Date:
Refuge Europe – a question of solidarity?
International conference at Chemnitz University of Technology,  September 30 - October 2, 2019.
Anlässlich des Abschlusses des Horizon2020 Forschungsprojektes  CEASEVAL - Evaluation of the Common European Asylum System under Pressure and Recommendations for Further Development (http://ceaseval.eu) findet vom 30 September bis 2 Oktober eine internationale Tagung an der TU Chemnitz statt, zu der das TUC Team bereits heute herzlich einlädt.möchte. Call for Papers folgt in Kürze.
 
 
Calls von unseren Mitgliedern:

Das jüdische DP-Camp Eichstätt- Symposium des Zentrums Flucht und Migration
Vom 22. bis zum 24. September 2019 lädt das Zentrum Flucht und Migration Eichstätt-Ingolstadt zu einem Symposium zur Geschichte des jüdischen Displaced Persons-Camp Eichstätt. Dabei werden aktuelle Forschungen vorgestellt, es wird aber auch die künstlerische und museale Verarbeitung von Flucht, Deportation und Migration thematisiert. Vor allem werden Zeitzeugen zugegen sein, die von den Lebensgeschichten und den Migrationswegen der Bewohner des Camps berichten.
Bei Interesse senden Sie bitte ein Abstract (max. 350 Wörter) sowie eine kurze biographische Notiz bis zum Freitag, 31. Mai 2019 an: Julia.Devlin@ku.de.
 
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Refuge Europe – a question of solidarity?
01. - 02.10.2019
International conference at Chemnitz University of Technology,
Anlässlich des Abschlusses des Horizon2020 Forschungsprojektes CEASEVAL - Evaluation of the Common European Asylum System under  Pressure and Recommendations for Further Development (http://ceaseval.eu) findet vom 1 bis 2 Oktober eine internationale Tagung an der TU Chemnitz statt, zu der das TUC Team herzlich einlädt.
Der Call for Papers läuft bis zum 15. Mai 2019 und findet sich unter folgendem Link http://ceaseval.eu/conference

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Beiträge zu einem Special Issue of The International Journal of Information, Diversity, & Inclusion (IJIDI) mit dem Thema: 
Forced Migration: Making Sense of a Complex Ecosystem
Prospective contributors to the Special Issue are invited to send an extended abstract of up to 1,000 words for full research papers, and up to 500 words for contributions to the special section until April 30th to one of the guest editors: Dr. Juliane Stiller (juliane.stiller@ibi.hu-berlin.de)
For more information please consult the call for submission: https://jps.library.
utoronto.ca/index.php/ijidi/cfp


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Flucht, Migration und Integration in den Medien
Interdisziplinäre Tagung des Forschungsprojektes „Flucht als Krise.
Mediale Krisendarstellung, Medienumgang und Bewältigung durch Heranwachsende am Beispiel Flucht“
11.–13. Juli 2019 Haus der Universität Düsseldorf, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf
Die Tagung findet statt im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung und Bildung geförderten Projekts „Flucht als Krise. Mediale Krisendarstellung, Medienumgang und Bewältigung durch Heranwachsende am Beispiel Flucht“ (https://mekrif.jff.de/) und wird von Niels Brüggen, Alexander Filipović, Gabriele Hooffacker und Gerhard Vowe veranstaltet und Ole Klem organisiert.
Weitere Informationen unter https://mekrif.jff.de/veranstaltungen/details/tagung-flucht-migration-integration/
Bis zum 30. April 2019 besteht die Möglichkeit, Beitragsvorschläge für wissenschaftliche Forschungsergebnisse oder Einblicke in die Praxis einzureichen. Den Call for Papers zur Tagung finden Sie hier.
 
Das Netzwerk Fluchtforschung lebt von den Beiträgen seiner Mitglieder und anderer Interessierter.

Wir möchten Sie daher bitten, uns über Veranstaltungen und andere interessante Nachrichten in Kenntnis zu setzen, damit wir solche Informationen weitergeben können: http://fluechtlingsforschung.net/uber-netzwerk-fluchtlingsforschung


Sollten Sie selber zu Flucht und/oder Zwangsmigration forschen, laden wir Sie zudem herzlich ein, dem Netzwerk beizutreten und uns Details zu Ihren Forschungsprojekten und Publikationen zu senden: https://fluechtlingsforschung.net/mitglied-werden/

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Netzwerk Flüchtlingsforschung haben, so kontaktieren Sie uns bitte unter info@fluechtlingsforschung.net
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Verantwortlich für den Newsletter: J. Olaf Kleist
Unsere Anschrift lautet:
Netzwerk Fluchtforschung
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Universität Osnabrück
Osnabrück 49069
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