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EuregioRail-Update 
 

In diesem Newsletter erfahren Sie mehr über die neuesten Entwicklungen und Hintergründe des EuregioRail-Projekts, das die Städte Zwolle und Münster mit einem durchgehenden Zug verbinden soll. Ziel ist es, eine direkte und nachhaltige grenzüberschreitende Bahnverbindung zwischen Zwolle und Münster zu realisieren, damit Reisende nicht mehr an der Grenze umsteigen müssen.

Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft (I&W) und ProRail im EuregioRail-Lenkungsausschuss 


Sowohl das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft (I&W) als auch ProRail sind an der Entwicklung von EuregioRail beteiligt. Beide sind dem Lenkungsausschuss beigetreten. Seit Anfang dieses Jahres ist I&W in beratender Funktion für EuregioRail tätig. Ivo van der Linden (IenW): "Wir möchten gerne darüber sprechen, was in Bezug auf die Bahnambitionen innerhalb dieses Projekts möglich ist. Die Vorbereitungen für das 'Toekomstbeeld OV 2040' (Vision des zukünftigen öffentlichen Verkehrs) sind in vollem Gange, daher ist es wichtig, frühzeitig mit der Diskussion von Studien für neue Verbindungen zu beginnen. Wir sind sehr an den neuen Erkenntnissen interessiert, die die technische Studie von EuregioRail liefern wird. ProRail hat eine Vorstudie zur Elektrifizierung des niederländischen Streckenabschnitts durchgeführt, die nun im Detail ausgearbeitet wird.   

Ein kurzer Streckenabschnitt, aber eine Menge Arbeit

ProRail untersucht die beabsichtigte Elektrifizierung der Strecke
Mit EuregioRail wird bald eine direkte, grenzüberschreitende Zugverbindung zwischen Zwolle und Münster geschaffen. Ziemlich viel Arbeit, auch für den Bahnbetreiber ProRail. Es wird angestrebt, den niederländischen Abschnitt zwischen Enschede und Gronau zu elektrifizieren. Projektleiter Peter Stam ist voller guter Vorsätze: "Eine Menge Arbeit, die wir als ProRail gerne annehmen." 

Was genau ist eigentlich Elektrifizierung? 
"Es gibt Bahnstrecken für Dieselzüge, die mit Kraftstoff betrieben werden, und Strecken für Züge, die mit Strom fahren. Im letzteren Fall muss sichergestellt werden, dass der Zug kontinuierlich mit Strom versorgt wird. Es muss also eine Oberleitung mit der richtigen Spannung vorhanden sein, von der der Zug kontinuierlich Traktion beziehen kann. Von EuregioRail wissen wir, dass der Abschnitt Gronau-Münster elektrifiziert werden soll. Das bedeutet, dass dies auch auf dem Rest der Strecke geschehen muss. Daher schauen wir nun auf den Abschnitt zwischen Enschede und Gronau, der noch nicht elektrifiziert ist. Dies ist im Hinblick auf die Nachhaltigkeit äußerst wichtig. Elektrische Züge sind eine viel bessere Alternative." 

Auf Wunsch der Provinz Overijssel haben Sie eine Voruntersuchung gemacht, wie man dies angehen kann. Was schauen Sie sich darin an? 
"Was man für eine solche Oberleitung braucht, ist freier Raum. Was haben wir herausgefunden? Es gibt drei Kreuzungen mit Fahrverkehr über der aktuellen Strecke, die zu niedrig sind. Dort ist es nicht möglich, eine Oberleitung unter den Kreuzungen zu ziehen. Es fehlen etwa sechzig Zentimeter, für die wir uns eine Lösung einfallen lassen müssen. Es gibt zwei Optionen. Entweder wir senken das Gleis ab oder wir heben all diese "Ingenieurbauwerke", das heißt die Tiefbaukonstruktionen über dem Gleis, an. Man muss dann abwägen, was machbar ist und was es kosten wird." 

Und was hat die Untersuchung ergeben?
"Das Absenken der Strecke ist sehr teuer, da die Strecke gut entwässert werden muss. Es müsste dann eine trockene Grube angelegt werden, in der das Gleis verlegt wird. Das ist eine sehr teure Konstruktion. Die Anhebung der Viadukte wäre die finanziell attraktivere Option, aber auch die hätte ihre Folgen. Technisch ist das alles möglich, allerdings müssten danach eventuell zwei der Kreuzungen für bestimmte Verkehrsmittel schließen, sodass sie nur noch von Fußgängern genutzt werden können." 

Es gibt also zwei Varianten. Was wird als nächstes passieren? 
"Wir haben jetzt mit der Provinz Overijssel und dem Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft gesprochen. Sie haben uns gebeten, die letzte Variante weiterzuentwickeln und zu analysieren. Dabei werden wir uns auch die Wartungskosten ansehen. Wir erstellen dann einen Vorgehensplan für die weitere Projektphase. Auf dieser Grundlage wird uns die Provinz hoffentlich den Auftrag erteilen, damit wir loslegen können." 

Das klingt nach einem langen Prozess für eine Strecke von ungefähr sieben Kilometern.
"Wir müssen Schritt für Schritt mit Entwürfen, Nachweisen und Kostenvoranschlägen zeigen, dass alles gut durchdacht ist. Das kostet eine Menge Zeit. Auch wir haben nicht alles im Haus. Also gibt es Ausschreibungen für Ingenieurbüros und Bauunternehmen. Der grenzüberschreitende Charakter des Projekts bedeutet auch, dass ein hoher Abstimmungsbedarf mit den Deutschen besteht. Das bedeutet genaue Absprachen zwischen Verkehrsleitern und Servicetechnikern zu treffen. Denn wer schaltet bei einem Störfall den Strom ab? Es muss alles richtig abgestimmt sein. Dann gibt es noch ökologische Aspekte zu berücksichtigen. Es ist ein kurzer Streckenabschnitt, aber eine Menge Arbeit. Aber wir sind gerne bereit, dies als ProRail zu ermöglichen. Ich finde es wunderbar, dass wir dazu beitragen können, die Mobilität zwischen Overijssel und Deutschland zu verbessern."

Nachhaltigere Mobilität durch Elektrifizierung

EuregioRail abgebildet


Die EUREGIO ist eine deutsch-niederländische Region mit 3,4 Millionen Einwohnern und mehreren regionalen Ballungszentren. Angrenzend an dieses Gebiet befinden sich die Region Zwolle und Dortmund. Das Gebiet liegt strategisch günstig auf der internationalen Ost-West-Verbindungsachse North Sea Baltic Corridor zwischen Amsterdam und Osteuropa. Diese strategische Position macht sie zu einem wichtigen Baustein in der Entwicklung des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T). EuregioRail ist ein wichtiges Glied in dieser Kette, das nicht nur für die Grenzregion von Bedeutung ist. Auch auf längeren Strecken will EuregioRail Städte wie Zwolle und Münster ebenso wie Dortmund und Enschede besser verbinden.

Das Projekt EuregioRail wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland ausgeführt und durch die Europäische Union, die Provinz Overijssel, der Nahverkehr Westfalen Lippe und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt. Weitere Finanziers sind die Gemeinden Enschede, Hengelo und Almelo und der Kreis Coesfeld, Kreis Steinfurt, Kreis Borken, Regio Achterhoek, Regio Twente, Regio Zwolle, Stadt Osnabrück und Stadt Münster.

               
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