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#Masterprogramme: Neue Studierende immatrikuliert
#Volontärskurs: Nachwuchsredakteure starten Ausbildung
#Journalismus: Rebecca Nell über das IQ-Herbstforum
#Marketing: Christian Muth über den Einsatz von Videos
#Datenjournalismus: Die bedeutsamsten Quellen
#Multimedia: NMJ-Studierende produzieren Projektarbeiten
#Pressefreiheit: Erdogan und Yücel erhalten Medienpreis
#Kurse und Seminare: Aktuelle Angebote im Überblick

Vorfreude und bedrückende Momente


Foto: LSoMLiebe Leserinnen und Leser,

ein bewegter – und bewegender – Monat Oktober liegt hinter uns. Die 36 neuen Studierenden unserer Masterprogramme wurden feierlich immatrikuliert und haben ihr Studium aufgenommen. Und unser crossmedialer Volontärskurs mit 15 Nachwuchsredakteuren hat das erste von fünf Modulen absolviert. Viel Vorfreude und Aufbruchsstimmung auf dem Mediencampus also.

Doch es gab auch bedrückende Momente: Bei der Verleihung des Leipziger Medienpreises an die Schriftstellerin Asli Erdogan und den Journalisten Deniz Yücel etwa. Yücel sitzt seit vielen Monate ohne Anklageerhebung in einem türkischen Gefängnis. Oder wenn unsere Kollegin Rebecca Nell von der IQ-Konferenz in Berlin berichtete, auf der es um das Thema Hate Speech im Internet ging.

Dem LSoM-Team wird dann immer wieder klar, worum es bei unserer Arbeit geht: um den Kampf für gelingende gesellschaftliche Kommunikation und um den Kampf für einen besseren Journalismus.Gewiss, große Worte – doch wir lassen nicht nach.

Außerdem in diesem Newsletter: ein Interview zum Thema Videomarketing, Tipps für Datenjournalisten und ein Bericht über Multimedia-Reportagen aus unserem Studiengang New Media Journalism.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Michael Geffken
Direktor und Geschäftsführer der Leipzig School of Media

Nachrichten rund um die Leipzig School of Media

Foto: LSoM
Foto: LSoM
Foto: LSoM
Foto: LSoM

Glückwünsche und Journalismuskritik zum Studienstart

36 neue Studierende sind am 18. Oktober an der LSoM feierlich immatrikuliert worden. Die Studierenden aus den berufsbegleitenden Masterstudiengängen Corporate Media, Crossmedia Management und New Media Journalism wurden bei einer Festveranstaltung im Mediencampus Villa Ida von ihren Dozenten begrüßt und auf das Studium eingestimmt. 

Die Festrede zur Immatrikulation hielt Marcus Engert, Mitbegründer des Leipziger Internetradios Detektor.fm und seit kurzem "Political Editor" bei BuzzFeed Deutschland. Der Journalist unterzog seinen Berufsstand einer kritischen Betrachtung. Journalisten müssten ihre Rolle und die Bedeutung ihrer Arbeit für die Gesellschaft stärker hinterfragen als bislang. Die traditionellen Medien bestimmten heute nicht mehr allein darüber, was relevant ist. Auch die Objektivität von Journalisten werde heute wesentlich stärker infrage gestellt als früher. "Niemand vertraut uns, nur weil wir eine Visitenkarte haben, auf der Journalist steht", sagte Engert.

>> Kompletten Artikel auf der LSoM-Website lesen.
>> Bildergalerie zu Immatrikulationsfeier 2017 ansehen.

Foto: LSoM
Foto: LSoM
Foto: LSoM

Volontäre beginnen Ausbildung an der LSoM


An der LSoM hat Mitte Oktober der neue Volontärskurs Crossmedia begonnen. Die 15 Teilnehmer starteten ihre Ausbildung mit einem dreitägigen Rechercheseminar bei Dozent Albrecht Ude. 

Die Volontäre arbeiten für eine Reihe namhafter Medienunternehmen, darunter die Mitteldeutsche Zeitung, die Freie Presse Chemnitz, die Lausitzer Rundschau sowie das Online-Magazin Edition F. Bis März 2018 erhalten die Teilnehmer in insgesamt fünf Modulen eine umfassende journalistische Ausbildung. Neben Grundfertigkeiten wie Recherche, Darstellungsformen und Medienrecht stehen auch multimediale Content-Aufbereitung, der Einsatz von Social Media oder digitales Storytelling auf dem Programm. Optionale Intensivkurse zu DatenjournalismusKreativem Schreiben und ArbeitenCommunity Management für Journalisten und Mobile Journalism vervollständigen das Angebot.

In den Seminaren, die jeweils auch einzeln gebucht werden können, gibt es teilweise noch freie Plätze. 

>> Weitere Informationen zum Volontärskurs Crossmedia.
Foto: LSoM

Fake News und Hate Speech:
"Die Journalisten brauchen Hilfestellungen"


In vielen Redaktionen tobt momentan eine Debatte um den richtigen Umgang mit Fake News und Hate Speech. Folgerichtig standen diese Themen Mitte Oktober auch im Mittelpunkt des Herbstforums der Initiative Qualität im Journalismus (IQ) in Berlin. Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutierten darüber, was Medienschaffende gezielten Falschmeldungen und Hassrede entgegensetzen können.

Rebecca Nell, LSoM-Referentin für Kurse und Seminare, war dabei und berichtet im Interview, welche Lösungen auf der IQ-Konferenz besprochen wurden. Unter anderem hatte sie den Eindruck, dass noch immer große Uneinigkeit darüber besteht, welche Rolle Journalisten in Zukunft zu erfüllen haben. Sollen sie Community Manager sein? Hier hinke die Diskussion der Realität in den Redaktionen jedoch hinterher: "Die  IQ-Konferenz hat deutlich gezeigt: Die Journalisten, die jetzt im Beruf stehen, brauchen Hilfestellungen", sagt Nell. 
 
>> Lesen Sie das komplette Interview auf der Website der LSoM
Symbolfoto: LSoM

Interview mit Christian Muth über Videomarketing:
"Es gibt eine Angst, Entscheidungen zu treffen"


Viele Menschen bevorzugen Videos, um sich zu informieren und zu unterhalten. Dies belegen zahlreiche Studien. Dennoch tun sich einige Kommunikationsprofis noch immer schwer damit, bewegte Bilder zu produzieren und zu veröffentlichen. LSoM-Dozent Christian Muth, Geschäftsführer der muthmedia GmbH, führt diese Unsicherheit auf ein Erfahrungs- und Informationsdefizit zurück: "Es gibt eine Angst, Entscheidungen zu treffen", sagt er.

Jeder filme inzwischen mit dem Smartphone im privaten Bereich und poste die Ergebnisse auch in sozialen Netzwerken, erklärt Christian Muth weiter. Im professionellen Marketing müssten jedoch Ergebnisse geliefert werden: "Wenn keine Erfahrungswerte vorliegen, bedeutet die Maßnahme Videomarketing natürlich ein Risiko." Nach Einschätzung des LSoM-Dozenten überwiegen die Chancen aber klar die Risiken. In manchen Bereichen seien Videos heute sogar noch bedeutsamer als eine Website. 

Im vollständigen Interview auf der LSoM-Website erklärt Christian Muth außerdem, warum Videomarketing keine Kostenfrage ist und wie Unternehmen und Organisationen das Thema anpacken können.
Screenshot: LSoM

Von Open Data bis Crowdsourcing: Diese Quellen nutzen Datenjournalisten


Datenjournalisten müssten eigentlich in Goldgräberstimmung sein. Nie zuvor hat die Menschheit eine derartige Menge an Daten generiert. Allein vergangenes Jahr lag die weltweit produzierte Datenmenge bei 16 Zettabyte, so das Ergebnis einer Studie des Festplattenherstellers Seagate und des IT-Marktforschungsunternehmens IDC. Das ist eine Zahl mit 21 Nullen. Um auf diesen Datenberg zu kommen, müsste man sich alle Serien und Filme bei Netflix in etwa 50 Millionen Mal anschauen. 

Die riesige Menge an Daten sagt jedoch nichts über das journalistische Potenzial aus. Der Großteil der Daten ist gar nicht öffentlich. Und so stellt sich die Frage: Wie sollen sich Journalisten in dem übrigen Datenmeer orientieren? Um die relevanten Informationen zu finden, ist es auf jeden Fall hilfreich, die bedeutsamsten Quellen zu kennen. So kann man sich schon zu Beginn der Recherche Gedanken darüber machen, wer die benötigten Daten hat.

>> Welche Quellen Journalisten für ihre datenjournalistischen Projekte nutzen, lesen Sie im kompletten Artikel auf der LSoM-Website.
Screenshot: LSoM

NMJ-Studierende produzieren Multimedia-Reportagen


Videos, interaktive Karten, Social-Media- Fundstücke oder 360-Grad-Bilder – im Werkzeugkasten des digitalen Journalismus liegen heute eine Vielzahl von Instrumenten bereit, um Geschichten multimedial zu erzählen. Die Studierenden des Jahrgangs 2016 des Masterstudiengangs New Media Journalism (NMJ) haben den Einsatz solcher Elemente intensiv getestet und Projektarbeiten erstellt. Unter anderem geht es um das Ende einer Lederfabrik in Freital, Trimm-Dich-Pfade und die hässlichste Straße Zürichs.

>> Einen Überblick und Links zu den Projektarbeiten finden Sie auf der NMJ-Website.
Bild: LSoM

Absurde Inhaftierungen


Den Leipziger Medienpreis haben dieses Jahr erneut zwei Medienschaffende erhalten, die in der Türkei Opfer staatlicher Verfolgung geworden sind. Die Schriftstellerin Asli Erdogan und der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel wurden am 6. Oktober mit dem Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien ausgezeichnet. Weil Deniz Yücel in der Türkei weiterhin in Untersuchungshaft sitzt, nahm seine Schwester Ilkay Yücel die Auszeichnung entgegen. 

Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, Muttergesellschaft der LSoM, vergab den Preis bereits zum 17. Mal. Mit Erdogan und Yücel gibt es inzwischen sechs türkischstämmige Preisträger – so viele wie aus keinem anderen Land außer Deutschland. 

>> Den kompletten Artikel auf der LSoM-Website lesen.

Aus dem Notizblock


Studie von ARD und ZDF: 72 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren sind täglich online. Die Nutzungsdauer beträgt im Schnitt 149 Minuten, also rund zweieinhalb Stunden. 45 Minuten davon entfallen auf Medienangebote im engeren Sinne, die meiste Zeit wird aber für Kommunikation sowie das Shoppen, Spielen und weitere Angebote investiert. Dies sind nur einige Ergebnisse der neuen ARD/ZDF-Online-Studie. >> ard-zdf-onlinestudie.de

"World Usability Day" in Leipzig: Experten für Usability arbeiten daran, dass Computer, Maschinen und Software für Menschen möglichst einfach und angenehm zu bedienen sind. Am 9. November 2017 treffen sich diese Fachleute anlässlich des "World Usability Day" (WUD) an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig. Interessant ist die kostenlose Veranstaltung insbesondere für Studierende und Absolventen des Masterstudiengangs Crossmedia Management. >> worldusabilityday.de/leipzig/

Neues Medienangebot gegen Filterblasen: In Leipzig hat sich ein interessantes neues Medien-Startup angesiedelt. "The Buzzard" versteht sich als weltweit erster "Navigator für politische Perspektiven". Das fünfköpfige Team wertet Online-Debatten aus und gibt Lesern eine Pro- und Kontra-Übersicht. Auf diese Weise sollen die Nutzer aus ihrer Filterblase geholt werden. Derzeit läuft noch eine Testphase. >> thebuzzard.org

Jazz und Klassik auf dem Mediencampus Villa Ida: In der Konzertreihe "campus inter|national" stehen im November zwei Konzerte auf dem Programm. Am 11. November spielt ab 20 Uhr das Daniel Erdmann-Projekt. Besucher erwartet eine Collage aus Text und Jazz. Am 25. November gastiert der international bekannte britische Pianist Tom Poster bei uns auf dem Mediencampus. Sein Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Tickets und weitere Informationen unter >> mediencampus-villa-ida.de/campus-international

Aktuelle Kurse und Seminare

Foto: Fotolia/LSoM

Kreatives Schreiben und Arbeiten


Termin: 27. bis 29. November 2017
Referent: Prof. Dr. Christoph Fasel
Preis: 595 Euro (inkl. USt.)
Rabatte: Frühbucherrabatt von 15 Prozent bis 30. Oktober 2017.
50 Prozent Nachlass für Studierende und Absolventen der LSoM (begrenztes Kontingent).

Anhand von Beispielen und praktischen Übungseinheiten schärfen die Teilnehmer des Seminars ihre texterischen Fähigkeiten. Trainiert wird die Umsetzung von kürzeren (Überschrift, Teaser) und längeren Beiträgen (Portrait, Rezension, Kommentar, Glosse, Feuilleton). Im zweiten Teil  lernen die Teilnehmer Methoden kennen, mit denen vermeintlich langweilige, sperrige oder wiederkehrende Themen im journalistischen Alltag attraktiv umgesetzt werden können.

 >> Weitere Informationen
Foto: Fotolia

Community Management


Termin: 29. bis 31. Januar 2018
Referenten:  N.N. 
Preis: 695 Euro (inkl. USt.)
Rabatte: Frühbucherrabatt von 15 Prozent bis 1. Januar 2018.
50 Prozent Nachlass für Studierende und Absolventen der LSoM (begrenztes Kontingent).

Im Intensivseminar erlernen die Teilnehmer anhand vieler Beispiele aus der Praxis die Grundlagen des Community Managements. Insbesondere geht es um den Umgang mit Hatespeech und Shitstorms. Vermittelt wird ebenso, wie Zielgruppen bestimmt, eine Community aufgebaut und der Erfolg gemessen werden kann. 

>> Weitere Informationen
(Foto: wellphoto/Fotolia)

Öffentlichkeitsarbeit für Non-Profit-Organisationen


Termin: 9. bis 10. Februar 2018
Referentin: Insa von den Berg
Preis: 600 Euro  (inkl. USt.)
Rabatte: Frühbucherrabatt von 15 Prozent bis 12. Januar 2018.
50 Prozent Nachlass für Studierende und Absolventen der LSoM (begrenztes Kontingent).

In Seminar lernen Mitarbeiter aus Non-Profit-Organisationen, gemeinnützigen Unternehmen, Vereinen oder Initiativen, wie sie ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effektiver gestalten. Auf dem Programm stehen unter anderem das Verfassen von Pressemitteilungen, die Organisation und Gestaltung von Pressekonferenzen sowie die Kontaktpflege mit Journalisten und anderen relevanten Multiplikatoren.

>> Weitere Informationen
 
Symbolbild: fotolia/Jacob Lund

Video Marketing


Termin: 15. bis 17. Februar 2018
Referenten: Christian Muth, Maurice Hüsni
Preis: 850 Euro (inkl. USt.)
Rabatte: Frühbucherrabatt in Höhe von 15 Prozent bei Buchung bis 18. Januar 2018. 
50 Prozent Nachlass für Studierende und Absolventen der LSoM (begrenztes Kontingent).

Bewegte Bilder sind attraktiv, unterhaltsam und emotional. Gute Videos können zum Kauf animieren, sie können Vertrauen schaffen oder die Markenbindung stärken. Doch wie können Unternehmen mit begrenzten Ressourcen starke audiovisuelle Produkte erstellen? Wie finden sie geeignete Inhalte? In unserem Seminar gehen die Teilnehmer unter Anleitung erfahrener Experten ihre ersten Schritte auf dem Gebiet der Bewegtbilder, sie verlieren Berührungsängste und entwickeln eigene Video-Marketing-Strategien.

>> Weitere Informationen
Foto: fotolia

Mobile Journalism


Termin: 19. bis 21. Februar 2018
Referent: Michael Hauri
Preis: 595 Euro (inkl. USt.)
Rabatte: Frühbucherrabatt in Höhe von 15 Prozent bei Buchung bis 22. Januar 2018. 
50 Prozent Nachlass für Studierende und Absolventen der LSoM (begrenztes Kontingent).

Der Workshop Mobile Journalism gibt einen Überblick, wie man kostengünstig und mit wenig technischem Zubehör professionellen Journalismus mit dem Smartphone realisiert und welche Apps sich für die journalistische Arbeit besonders eignen. Darüber hinaus eignen sich die Teilnehmer des Seminars die nötigen Kompetenzen an, um professionell und eigenständig Beiträge mit ihrem Smartphone zu produzieren und zu veröffentlichen.

>> Weitere Informationen
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Ihr Ansprechpartner:
Kathrin Schmidt
Referentin Marketing & Kommunikation
Tel. +49(0)341 56296-701
E-Mail: schmidt@leipzigschoolofmedia.de
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