Copy
🖨 DRUCKEN
Facebook
Twitter
Google Plus
YouTube
Unser Blog

Hoskins ist am 

Brummen!
 





Hallo <<Vorname>>,

Viel hat sich hier in Papua Neu Guinea ereignet seit unserem letzten Rundbrief. Wir hatten das neue Jahr mit den Vorbereitungen für die vor uns liegende jährliche Konferenz der Missionare aus dieser Region begonnen. Wie immer ging die Planung sofort am Jahresanfang los, und rückblickend planen wir, im nächsten Jahr sogar früher anzufangen, soviel gibt es zu tun. :-) Naja für die nächste Konferenz wird schon im Oktober geplant 😩
Auf jeden Fall war einiges los. Alle Häuser mussten
geputzt und in Stand gesetzt werden (weil viele nämlich auseinander fallen), dann haben wir gemerkt, dass wir eigentlich gar keinen Platz für so viele Leute (über 100) haben, also blieb nur noch Doppel- und Dreifachbelegung übrig. Zum Glück hatten wir ein Ehepaar von einer anderen Gegend in PNG zu Besuch, das sich angeboten hatte, während der Konferenz zu kochen. Also blieb nur noch das Einkaufen, was in PNG nicht so einfach ist wie zu Hause. Hier gibt es keine verlässlichen Einkaufsläden,
manche Sachen kauft man lieber auf Vorrat, weil man nie weiß ob und wann sie wieder nachgeliefert werden, wie zum Beispiel im Augenblick Zimt oder Käse oder Hänchenfleisch.
Nun aber zurück zur Konferenz. Nachdem Johanna und ihre Mitarbeiter die Haus- und Schlafeinteilungen gemacht hatten und alles mehrere Male angepasst und geändert werden musste, kam März und alles war fertig und durchgeplant.
Die Gäste kamen und jedes Haus war zum Platzen voll. Wir alle hatten eine wunderschöne Konferenz mit allen Missionaren aus diesem Teil von PNG. Es war super ermutigend zu hören was Gott in den Stämmen tut aber auch gleichzeitig sehr Augen öffnend, wie groß die Herausforderungen sind, und dass Wachstum oft lange Jahre dauert. 
Wenn so viele Leute zusammen kommen, werden oft Bibelübersetzungen auf ihre Richtigkeit überprüft.
Die Überprüfung fing schon Wochen vor der Konferenz an und endete einige Wochen danach. Es war schön zu sehen wie viele Verse um diese Zeit
herum überprüft werden konnten! Dankt mit uns dass der Herr Sein Wort in mehr Sprachen verfügbar macht, damit die Gläubigen wachsen können!


 





















 
Die Jungs haben ein weiteres Schuljahr abgeschlossen. Wir genießen den Unterricht. Nach einer Woche Sommerferien ging es dann weiter! Linus ist in der Vorschule und Ben Elliot in Klasse 1! Die Jungs lieben es zu klettern (auf Bäume, Spielgeräte und Dächer) und Fahrrad zu fahren. Und vor allen Dingen mit ihren Freunden zu spielen!
Nach der Konferenz hatten wir die Gelegenheit einen Facharzt in Brisbane aufzusuchen, damit Johanna noch einmal komplett untersucht werden kann und sie von einem Fachmann behandelt wird. 
Es gibt nicht sehr viele POTS Spezialisten in der Welt, deswegen waren wir um so dankbarer, dass wir einen geradewegs vor unserer Haustür haben! 
Unsere fast 2 Wochen in Brisbane haben wir vor allem mit vielen Arztbesuchen aber auch ein bisschen Urlaub verbracht. Dr Graham kam uns voll entgegen und machte es möglich, dass wir alle Untersuchungen innerhalb
der geplanten Zeit hinter uns bringen konnten. POTS wurde bei Johanna bestätigt.
Dr Graham ist ein Professor der durch die Krankheit seiner Frau die POTS-Forschung angefangen hat.
Man kann zwar mit Medizin nicht viel machen, aber er konnte uns sagen, was anderen Patienten geholfen hat und wie man seinen Lebensstil an die Krankheit anpassen muss. Wir hatten sehr für diese Zeit gebetet und sind dem Herrn voll dankbar für diese Hilfe! Seitdem wir zurück sind und Johanna die Tipps, die sie von dem Arzt bekommen hat umsetzt, merkt sie bereits eine Besserung!
Uns als Familie geht es sehr gut! Wir sind ermutigt darüber was Gott tut, wir sind dankbar, dass wir hier in Hoskins mitarbeiten können. Johanna hat sich im Augenblick etwas aus der Mitarbeit auf dem Center zurück gezogen, um sich mehr auf den Sport zu konzentrieren, damit ihr POTS besser wird. Friedhelm arbeitet weiterhin im Finanzoffice.




Mount Ulawun












 

Es war etwa gegen 19 Uhr. Wir hatten gerade mit unseren Freunden zusammen am Feuer gesessen, und noch zum Abschluss ein paar Marshmallows geröstet. Die Kids waren schon müde und es war Zeit für sie ins Bett zu gehen. 
Klingelinegling!!!!
Das Telefon klingelte: "Macht eure Fenster zu, es regnet Asche!" "Was?? Wirklich?"
Wir hatten gehört, dass ein paar Stunden vorher einer der Vulkane auf unserer Insel ausgebrochen war. Der Blick nach draußen (es war schon seit 6 Uhr dunkel) verriet auf den ersten Blick nicht viel, außer dass es so aussah wie im Winter, wenn es schneit. Ok das war es also. Winter war es ja nicht, und Schnee gibt es auch nicht in PNG. Naja ihr könnt es euch ja vorstellen. 
Also haben wie schnell alle Fenster zugemacht (zu ist nicht wirklich zu denn unsere Fenster sind eher wie die... (ok da fehlt mir das richtige deutsche Wort. Vielleicht ist ein Bild besser damit ihr versteht wie sie aussehen.)

Wir mussten dann in alle Häuser gehen und die Fenster so gut es geht zumachen. Viel hat es nicht gebracht. 
Es hatte dann die Nacht über Asche geregnet.

Die Aschewolke vom Vulkan seht ihr im Bild oben, der schöne runde Teppich in der Bildmitte. Die nächsten Tage haben wir dann alle mit Saubermachen verbracht, die Asche ist so fein, dass sie sich überall reinsetzt und leider auch nicht super einfach zu entfernen geht. Mit einem speziellen Staubsauger funktioniert es recht gut, wenn die Asche nicht feucht ist.

Eine gute Schicht Asche hatte sich über alles gelegt.
Mit viel Regen hat sich die Asche aus den Bäumen entfernt und auch der Wind hat geholfen. 

Du kannst gerne beten, dass der Vulkan sich komplett beruhigt und nicht alles ins Chaos stürzt. 





Wenn der

weg









 
Durch den Ascheregen wurde unser nur 5 Minuten entfernter Flughafen komplett lahmgelegt. Nichts ging mehr. Wenn dieser feine Staub, der gleichzeitig super scharfkantig ist, in die Turbinen einer Maschine gelangt, dann geht ganz schön viel kaputt. Also wurde der Flughafen bis auf Weiteres gesperrt und nach 3 Tagen wieder geöffnet nur um wieder gesperrt zu werden - bis auf Weiteres. 
Leider waren wir besonders in dieser Zeit sehr auf unser Missionsflugzeug angewiesen, da viele Leute hier auf dem




Flughafen
 
ist









 
Center waren und teilweise internationale Flüge antreten würden. Wir haben dann eine Landebahn 3 Stunden östlich von uns gefunden, die wir benutzten konnten und mit insgesamt 19 Personen und zwei Autos den Flugtag gut hinter uns bringen konnten. Es konnten Versorgungsflüge stattfinden und kranke Leute aus einem Stamm ausgeflogen werden.  Wir sind dem Herrn sehr dankbar, dass wir am Montag nicht noch einmal den selben Aufwand hatten, sondern dann endlich unser Flughafen wieder geöffnet war!












Danke!








 
Danke an alle, die für uns beten! Die Arbeit hier können wir nur durch Gottes Hilfe machen! Viele der Sachen, die wir tagtäglich machen kann man nur sehr schwer beschreiben, aber wir tun unser Bestes euch auf dem Laufenden zu halten und euch zu informieren und teilhaben zu lassen. Antworte uns gerne auf unseren Rundbrief!

Hier sind ein paar Sachen für die du beten kannst:
  • für die Leute die in der Nähe des Vulkans wohnen, dass der Vulkan sich beruhigt und sie wieder zurück in ihre Häuser können
  • für die Gemeinden in den Stämmen, dass der Herr Wachstum schenkt! 
  • für uns weiter um Kraft um uns voll hier auf dem Center einzubringen. Wir sind ein sehr kleines Team was eine Menge Stammesmissionare betreut. Betet, dass wir alle weiterhin in der Nähe des Herrn bleiben und die Arbeit MIT ihm machen und nicht nur für Ihn!
  • dass wir das POTS weiter und erfolgreich in den Griff bekommen so dass keine Einschränkung mehr vorliegt, und wir uns ungehindert in den Dienst einbringen können 
Noch ein Wort zum Thema Päckchen. Wir freuen uns total über Päckchen, bitte lasst uns immer wissen falls ihr uns ein Päckchen sendet damit wir danach Ausschau halten können. Weihnachten ist eine besonders volle Päckchen Zeit hier in PNG, deswegen bitte Weihnachtspäckchen spätestes Ende Oktober abschicken! Danke!
Copyright © 2019 Frieddy & Johanna Ebel, Alle Rechte vorbehalten.


Profil Updaten

Von der Liste Entfernen
 
Spenden für die Missionsarbeit:
 Online 
oder Überweisung:
Empfänger: Ethnos360
IBAN: DE87370691255114341012
Verwendungszweck: Friedhelm & Johanna Ebel




Email Marketing Powered by Mailchimp