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UNISON Newsletter | 14-06 | In Erwartung
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"Gut Ding will Weile haben", sagt der Volksmund. Dem möchte ich hinzufügen: „Und gut neu Ding umso mehr.“
Das Jahr 2014 begann für mich persönlich schon mit einer großen „Neuerung“ – der Ankunft der jungen Pintostute Samira in meinem Leben (im März-Newsletter hatte ich ausführlich darüber berichtet). Ein Pferd zu bekommen ist nicht unähnlich der Geburt eines Kindes. Plötzlich steht alles Kopf, ändern sich alle Prioritäten, kann über Zeit nicht mehr frei verfügt werden.
Auf der Haben-Seite dieser Bilanz steht das große Glück, mit einem wundervollen Wesen eine sich beständig vertiefende Beziehung zu erfahren. 
Kommunikation von Herz zu Herz, ohne Worte und Konzepte (Photo: K.Koch)
Doch damit noch nicht genug des Neuen: Ende März kam auch die UNISON Praxis „auf’s Pferd“ und das erste Seminar zur pferdegestützten Selbstentwicklung erwies sich als eine äußerst fruchtbare Ergänzung meiner bisherigen Arbeit (über den Erfolg der „Achtsamkeit am Partner Pferd“ war im April-Newsletter zu sehen und zu lesen).

Das wären eigentlich genug Neuerungen für ein ganzes Jahr gewesen, aber wie sich herausstellte, war es erst der Anfang. Doch zunächst ging es noch mal durch ein Nadelöhr: Eine ernsthafte Erkrankung von Samira und eine darauf folgende zweimonatige Odyssee von „Experte“ zu „Experte“ brachten auch mich an meine Grenzen. 
Und führte schließlich uns beide innerlich wie äußerlich an einen ganz neuen Ort.
Doppelter Regenbogen über dem Emmerichsthal am Tag nach unserer Ankunft
Samira hat nun eine kleine Herde in einem unberührten Spessart-Tal gefunden, wo sie sehr glücklich ist und zusehends genest. Und in den langen Stunden, die ich dort mit ihr verbringe, ist mir bewusst geworden, dass auch ich nicht mehr dieselbe bin...

Natürlich verändern wir uns ein Leben lang, doch in Zeiten verdichteter Herausforderung wachsen wir wesentlich stärker – weil wir gar keine andere Wahl haben. Es gibt Einsichten und Fähigkeiten, die sich erst öffnen, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Mir jedenfalls war irgendwann klar, dass sich durch die teils schmerzvoll gewonnenen Erfahrungen der letzten Monate auch meine Arbeit in der Praxis verändern würde. Und ich bin noch mittendrin, diese Veränderungen auszuloten.

Konturen zeichnen sich ab. Es geht hin zu mehr Einfachheit, zu noch intuitiverem Arbeiten, zu weniger „Programm“ und „Angebot“, dafür zu mehr fließendem Miteinander.
Der amerikanische Arzt und Heiler Eric Pearl hat sinngemäß einmal gesagt: Es gibt gar keine Heiler. Es gibt nur Menschen, die den Prozess unterstützen und Menschen, die zulassen, geheilt zu werden. Aus dieser Sicht ist Heilung an Körper, Geist und Seele etwas sehr Einfaches: Der Eine erlaubt sie, der Andere stellt die den Prozess unterstützende Energie zur Verfügung (der er sich selbst lediglich zur Verfügung stellt).

Kann es so einfach sein? Nach den Erfahrungen der letzten Monate kann ich sagen: Es ist so einfach.
Und ja, Pferde werden sicher weiter ihre Rolle in meiner Arbeit spielen, wenn die Zeit reif ist. Der neue Ort bietet hervorragende Voraussetzungen dafür, „am Partner Pferd“ ganz zu sich und zur Ruhe zu kommen. Auch und gerade als Nicht-Pferde-Mensch, denn umso klarer kann das Pferd dann seine therapeutische Rolle als Spiegel unserer Seele erfüllen.

Über den Sommer darf nun „das neue Gesicht“ meiner Arbeit reifen und wachsen. In der vertrauensvollen Erwartung, dass sich zeigt, was sich zeigen will. Bei einigen Mon
atsgruppen, Workshops und Einzelarbeit mag sich nur die inhaltliche Ausrichtung etwas ändern, bei anderen wird es ganz neue Formate und Themen geben, wieder andere gibt es vielleicht in dieser Form gar nicht mehr.
Stressmanagement und Burnout-Prophylaxe wird sicher ein Schwerpunkt meiner Arbeit bleiben, ebenso die Traumatherapie. Anderes mag hinzukommen oder sich vertiefen.
Bleiben Sie mit mir gespannt darauf, wie sich die Dinge entwickeln. Ich halte Sie auf dem Laufenden...


Herzlichst, Ihre Alexia Meyer-Kahlen
Impressum
Dr. phil. Alexia Meyer-Kahlen M.F.A.
UNISON Praxis für Einklang
Heinrich-Mahla-Str.14, 63571 Gelnhausen
06051-4959387; info@uni-son.de; 

http://www.uni-son.de

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