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UNISON Newsletter | 13-01 | Herz und Hirn in Harmonie
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Herz und Hirn in Harmonie... was soll das heißen? Man könnte diesen optimal synchronisierten  Zustand auch mit einem medizinischen Fachbegriff als Herzkohärenz bezeichnen. Warum das ein UNISON-Newsletter-Thema ist und warum es für mich gleich an den Beginn des neuen Jahres gehört, verrate ich gerne...

Ich hatte im Dezember-Newsletter berichtet, dass sich ein Schwerpunkt meiner Arbeit im neuen Jahr auf die Prävention und Behandlung von Stress, Erschöpfung und Burnout fokussieren wird. Wenn man in dem Bereich forscht und sich fortbildet - beides habe ich getan - stößt man relativ schnell auf den Begriff der Herzkohärenz. Der physiologische Zustand, der damit beschrieben wird, ist der Gegenpol von jedem Stress-Zustand: Der im menschlichen Geist und Gehirn angelegte Selbstheilungs-Mechanismus, der uns mühelos wieder zu Harmonie und Wohlbehagen finden lässt, ist im Zustand von Herzkohärenz auf optimale Weise stimuliert.

Das hat 
äußerst positive Konsequenzen: "Wir wissen jederzeit, welche Wahl wir treffen müssen und verfolgen unsere Ziele ohne Angestrengtheit, in einem Zustand natürlicher Konzentration, da wir entsprechend unseren Werten handeln", beschreibt der französische Neurologe und Psychiater David Servan-Schreiber diesen Zustand in seinem Buch "Die neue Medizin der Emotionen" (siehe Buch-Tipp des Monats). Im Zustand der Herzkohärenz sind wir weder "nur Kopf" noch "nur Bauch", sondern unser "rationales Gehirn"/ das Denken und unser "emotionales Gehirn"/ das Fühlen arbeiten reibungslos und hochkreativ zusammen. Der berühmte ungarisch-amerikanische Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi  nennt diesen Zustand anstrengungsloser Höchstleistung ganz einfach "Flow".   
 
Nun ahnen Sie vielleicht, warum ich mit einem solchen Zustand gerne das neue Jahr beginnen möchte, aber sie wissen noch nicht, wie man dahin kommt. Das Schöne ist, dass man einen Zustand von Kohärenz relativ einfach herstellen kann. Man muss nicht jahrelang meditieren oder seinen Geist ausbilden und schulen (wobei das sicher nicht schadet...) Ganz im Gegenteil setzen wir zur Herstellung von Kohärenz primär beim Körper an, genauer: bei unserem vegetativen Nervensystem - und zwar in Form einer Harmonisierung von Sympathikus und Parasympathikus, dem körpereigenen "Gaspedal" und der körpereigenen "Bremse". 

Bei Säugetieren versuchen die beiden Stränge des vegetativen Nervensystems beständig neu ihr Gleichgewicht zu finden, in Reaktion auf die unvorhersehbaren Kurven des Lebens zwischen Anspannung und Entspannung. Servan-Schreiber nennt als Beispiel ein Kaninchen vor seinem Bau: Während es genüßlich Kräuter knabbert (Parasympathikus-Zustand/ Bremse), kann es plötzlich in Alarmbereitschaft innehalten, den Kopf heben, die Ohren aufstellen und schnuppern (Sympathikus-Zustand/ Gaspedal), um einen möglichen Räuber zu entdecken. Gibt es kein Anzeichen von Gefahr mehr, kehrt es rasch zu seiner "parasympathischen" Mahlzeit zurück. Sympathikus und Parasympathikus beschleunigen und verlangsamen in hoher Anpassungsfähigkeit beständig den Herzschlag. Und so ist das Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Herzschlägen bei einem gesunden Menschen nie gleich. Ganz im Gegenteil: schlägt das Herz so regelmäßig wie ein Uhrwerk, ist das ein Anzeichen bevorstehenden Todes, dementsprechend besitzen Kinder die höchste Variabilitätsrate. 
Diese Herzratenvariabilität, und damit die Fähigkeit des Herzens, flexibel auf Anspannung und Entspanung zu reagieren, kann man mit einem entsprechenden Computerprogramm messen - wie ich es nun auch in meiner Praxis anbiete. Der HRV-Scan ist neben der Cortisolmessung DER aussagekräftigste Indikator für das Mass an aktueller Stressbelastung eines Organismus. Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, seine Herzratenvariabilität zu verbessern! Zum Beispiel, indem man immer wieder bewusst einen Zustand von Herzkohärenz herstellt (siehe Übung des Monats). 

Individuelle Herzratenvariabilitätsmessung und Herzkohärenztraining sind beides Themen im Rahmen des Burnout-Präventionsprogramms, das ich ab diesem Jahr bei UNISON anbiete - etwa im KOMPAKTSEMINAR Stress bewältigen – Burnout vermeiden und/oder in der ersten Sitzung der individuellen STRESSBERATUNG UND BURNOUT-PRÄVENTION (bitte runterscrollen)
Ob auf diesem oder auf anderen Wegen: Bringen Sie Herz und Hirn in Harmonie - dann hat Stress keine Chance.

Mit meinen besten Wünschen für ein erfülltes Jahr 2014!

Herzlichst, Ihre Alexia Meyer-Kahlen
Übung des Monats: 
 
Eine einfache und ungeheuer wirkungsvolle Übung zum Training der Herzkohärenz gibt Servan-Schreiber in seinem Buch (siehe Buch-Tipp des Monats). Ich kann sie jedesmal machen, wenn mir das Herz schwer wird, mich etwas belastet, drückt oder ich mich sonstwie durch innere oder äußere Stressoren unter Druck gesetzt fühle. Aus eigener Erfahrung kann ich versichern: sie wirkt ganz wunderbar...

1. Schritt: Die Aufmerksamkeit nach innen lenken
Wenn jemand durch Achtsamkeits- oder Entspannungs-Methoden noch nicht in der Aufmerksamkeitslenkung geübt ist, kann er zunächst ein paar langsame, tiefe und vor allem BEWUSSTE Atemzüge nehmen, um die Aufmerksamkeit vom Außenraum in den Innenraum zu bringen.

2. Schritt: Die Aufmerksamkeit gezielt auf die Herzgegend richten
Hierzu kann man sich vorstellen, DURCH DAS HERZ zu atmen: das Einatmen liefert dem Herzen frischen Sauerstoff, mit dem Ausatmen werden alle Belastungen vom Herzen weggeblasen. Das Herz badet in diesem reinigenden und beruhigenden Luftstrom wie ein kleines Kind im warmen Badewasser - wir schauen ihm dabei liebevoll zu, und erwarten nichts weiter von ihm, als dass es es selbst ist.

3. Schritt: Wärme und Ausdehnung im Brustraum spüren
Mit der zunehmenden Entspannung des Herzens geht ein Gefühl von Weitung des Brustraumes einher, das ich mit inneren Bildern unterstützen kann, die mir persönlich ein Gefühl von Dankbarkeit, Liebe oder  Sinnhaftigkeit vermitteln.

Kommt dann langsam ein Lächeln auf, als wäre es in der Brust entstanden und auf dem Gesicht erblüht, wird es mir plötzlich wieder leicht ums Herz, ist das ein Zeichen, dass Kohärenz sich eingestellt hat.
Prävention von Stress, Erschöpfung und Burnout bei UNISON im Januar:
  • Basisgruppe ACHTSAME SELBSTWAHRNEHMUNG in vier Treffen am 16.01., 23.01., 30.01., 06.02. jeweils Donnerstags von 18 bis 20 Uhr. 
    Was erwartet mich? Schulung von Körper- und Atemwahrnehmung, Etablierung von Wahrnehmungsankern, Stärkung des inneren Beobachters, vertiefte Selbstwahrnehmung mit dem Bodymind / Körpergeist. Übungs-CDs für Zuhause.
    Weitere Termine fürs 1. Halbjahr 2014: Bei Anmeldung der Mindestteilnehmerzahl beginnt alle vier Wochen eine neue Basisgruppe, mit Ausnahme der Hessischen Schulferien.  

    Mehr Info http://www.uni-son.de/meine-angebote/#achtsamkeitsgruppen
     
  • Neue KOSTPROBE MEINER ARBEIT zu Stressbewältigung und Burnout-Prävention am Samstag 25.01. um 14 Uhr. Um persönliche Anmeldung per Telefon oder Mail wird gebeten. 
    Weitere Termine fürs 1. Halbjahr 2014: Samstag 22.3., 23.5., 19.7.
     
  • KOMPAKTSEMINAR Stress bewältigen - Burnout vermeiden am Sonntag 26.01. von 10 bis 18 Uhr.
    Was erwartet mich? Mein erster Schritt in ein Leben ohne Stress: Abgrenzung von Stress, Überforderung und Burnout, individuelle HRV-Stressmessung, Analyse der inneren und äußeren Stressoren, Mechanismen persönlicher Stressverarbeitung auf Basis des individuellen Persönlichkeitsprofils, Aktivierung individueller Ressourcen, Kompetenzen und Lösungsstrategien, Maßnahmenplan zur individuellen Stress- und Burnout-Prävention. Eingeflochten sind Körperentspannungsübungen sowie Phasen von Tiefenentspannung mit Klang. Die reduzierte Gruppengröße von max. 6 Teilnehmern ermöglicht ein intensives persönliches Arbeiten.
    Weitere Termine fürs 1. Halbjahr 2014: Sonntag 23.3., 24.5., 20.7.
    Mehr Info http://www.uni-son.de/meine-angebote/#stressbewaeltigung.
Persönliches Wachstum und Sinnfindung  bei UNISON im Januar:
  • Aufbaugruppe RESSOURCENORIENTIERTE SELBSTFÜRSORGE  in vier Treffen am 17.01., 24.01., 28(!).01., 07.02. jeweils Freitags von 18 bis 20 Uhr. 
    Was erwartet mich? Quellen von “Heil-Sein” in meinem Leben, der gute innere Ort, Aktivierung von inneren und äußeren Kompetenzen und Ressourcen, Gestaltung eines persönlichen Ressourciums. 
    Weitere Termine für das 1. Halbjahr 2014: Bei Anmeldung der Mindestzahl von Teilnehmern der Basisgruppe, die weitergehen wollen, beginnt alle vier Wochen eine neue Aufbaugruppe, mit Ausnahme der Hessischen Schulferien.  
    Mehr Info: http://www.uni-son.de/meine-angebote/#achtsamkeitsgruppen
     
  • DER ETWAS ANDERE PHILOSOPHISCHE SALON am Samstag 18. 01. von 15 bis 18 Uhr. 
    Was erwartet mich? Im etwas anderen philosophischen Salon betreiben wir Sinnsuche mit allen Sinnen. In einem philosophischen Impuls zu einer bestimmten Lebensfrage bewegen wir mit Kopf und Kreiden die Frage und Ihre Konsequenzen für unser eigenes Leben. Sie lernen, Ihre eigenen Fragen zu wagen und Ihnen sinn(en)-haft Ausdruck zu geben. Sie lernen, zu denken wie ein Philosoph und ihre Erkenntnisse umzusetzen wie ein (Lebens-)Künstler. So bunt kann Philosophie sein!
    Mehr Info: http://www.uni-son.de/meine-angebote/#philosophische-gesprache

ZUM VORMERKEN AB FEBRUAR
  • KOSTPROBEN MEINER ARBEIT zu Persönlichem Wachstum und Sinnfindung jeweils Samstags um 10 oder 14 Uhr. 
    Im 1. Halbjahr 2014: 22.2., 5.4., 14.6.

     
  • KOMPAKTWORKSHOP ENTDECKUNGSREISE KREATIVITÄT jeweils Sonntags von 10 bis 18 Uhr. 
    Im 1. Halbjahr 2014: 23.2., 6.4., 15.6.
    Mehr Info: http://www.uni-son.de/meine-angebote/#kreativitatsworkshop (bitte runterscrollen bis zum Kompaktworkshop)
Ab dem Frühjahr gibt es verschiedene Einzel- und Gruppen-Angebote rund um Achtsamkeit und Stressmanagement mit dem Partner Pferd in Kooperation mit der Heilpädagogin und Pferde-Therapeutin Katina Koch vom Tannengrundhof (http://www.katinakoch.de). Ich verbringe dieser Tage viel Zeit mit den Pferden von Katina, um diejenigen auszuwählen, die für Einzelcoachings am Pferd zu den Themen Körperpräsenz, mentaler Fokus und Kommunikation-in-Beziehung geeignet sind. Dabei wird mir einmal mehr bewusst, wie ungeheuer nachhaltig die Pferdearbeit auf den Menschen wirkt! Weiter planen wir verschiedene pferdegestütze Tagesworkshops mit Pferden auf dem Paddock, in der Halle und im Gelände! Ich freue mich sehr darauf, die wärmenden Strahlen der Frühjahrssonne mit dieser neuen Dimension wachstumsfördernder Arbeit mit meinen Klienten begrüßen zu dürfen! Wenn Sie das Thema Persönliches Wachstum am Pferd interessiert, schreiben Sie mir! Ich halte Sie gerne auf dem Laufenden...
Buch-Tipp des Monats: 

NEUROBIOLOGISCH UND KÖRPER-ORIENTIERTE ANSÄTZE ZUR AKTIVIERUNG DER SELBSTHEILUNG:
David Servan-Schreiber: "Die Neue Medizin der Emotionen",  Goldmann Verlag 2006
ach übrigens...
ICH MÖCHTE MICH DAFÜR ENTSCHULDIGEN, DASS DIE ANGEKÜNDIGTEN BLOGBEITRÄGE ZU STRATEGIEN DER STRESSBEWÄLTIGUNG UND BURNOUTPROPHYLAXE AB MITTE DER ADVENTSZEIT NICHT MEHR FORTGEFÜHRT WURDEN. IM SCHREIBEN UND IN DER ARBEIT WURDE MIR BEWUSST, DASS STRESSBEWÄLTIGUNG IMMER NUR HOCHINDIVIDUELL UND KONKRET MÖGLICH IST! ALLES, WAS ICH AUF MEINEM BLOG DAZU AN METHODEN BESCHREIBEN KÖNNTE, STEHT AUCH SCHON ANDERSWO - UND HILFT KEINEM, WEIL WIR ES JA SOWIESO ALLE SCHON WISSEN. DAS ENTSCHEIDENDE IST, ES ZU TUN! UND DABEI KANN ICH SIE HOCHINDIVIDUELL  UND KONKRET MIT MEINEN ANGEBOTEN UNTERSTÜTZEN!
Impressum
Dr. phil. Alexia Meyer-Kahlen M.F.A.
UNISON Praxis für Einklang
Heinrich-Mahla-Str.14, 63571 Gelnhausen
06051-4959387; info@uni-son.de; 

http://www.uni-son.de

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