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UNISON Newsletter im Februar 2017 
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Februar - Gedanken vom wilden Berg
Der Februar im Vogelsberg ist traditionell der kälteste und schneereichste Monat, habe ich mir von den Bewohnern meines Dorfes sagen lassen. Doch wenn ich auf die letzten Wochen zurückblicke, gab es in diesem Monat nicht wenige Tage mit frühlingshaften Temperaturen. Auch die Natur spiegelt, viel zu früh für diese Jahreszeit, überall Aufbruch wider - seien es die prallen Knospen meines Sauerkirschbaums oder die hervorbrechenden Apfelknospen. Und während ich diese Zeilen schreibe, toben draußen orkanartige Winde, wie man sie hier sonst von den Frühjahrsstürmen kennt. Alles scheint durcheinandergeraten in der Natur - Treibhauseffekt, Erderwärmung, das Abschmelzen der Polkappen - wir kennen die Schlagworte. Der Klimawandel gibt sehr viel Grund zur Beunruhigung gibt, und jeder Einzelne ist sicher in die Verantwortung gestellt, alles ihm Mögliche zu tun, um diesen wunderschönen Planeten auch für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Doch während ich hier oben jeden Tag die Pferde und andere Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten darf, frage ich mich, wie diese eigentlich mit dem chaotischen Klimageschehen umgehen. Die Antwort lautet:durch eine hochflexible 
Anpassung an die veränderten Bedingungen. Wenn im Februar Frühlingstemperaturen herrschen, wird eben viel mehr Fell abgeworfen, als sonst üblich. Und wenn die Temperaturen dann plötzlich wieder unter den Gefrierpunkt rutschen, wächst mitten im Fellwechsel auf einmal wieder Fell nach.

In der Psychologie würde man eine solche Fähigkeit mit "Widerstandskraft" oder "Resilienz"
 bezeichnen: die Fähigkeit, auch unter widrigen Umständen einen Zustand von Balance selbst wieder herzustellen. Umgangssprachlich würde man einem Menschen, der in der Lage ist, auch in Krisen immer wieder seine Mitte zu finden, eine große innere Stärke zusprechen. Aber was heißt das eigentlich genau?
Die Forschung definiert verschiedene innere Haltungen, Resilienzfaktoren genannt, auf die wir unser Augenmerk richten sollten, wenn wir Krisen nicht nur irgendwie bewältigen, sondern sogar gestärkt aus ihnen hervorgehen wollen. 
  • Akzeptanz des Ist-Zustandes
  • Verlassen der Opferrolle
  • Übernahme von Verantwortung für sich selbst und das eigene Leben
  • Optimismus, dass es eine Lösung gibt, auch wenn ich sie mir noch gar nicht vorstellen kann
  • Vertrauen, dass ich diese Lösung mit den mir zur Verfügung stehenden Ressourcen auch herbeiführen kann
  • Aktivierung von persönlicher Unterstützung und Netzwerken / Annahme von Hilfe 
  • aktive Zukunftsgestaltung
Diesen inneren Qualitäten in einem Menschen ans Licht zu verhelfen und sie zu verstärken ist nicht nur die Basis einer Krisenintervention, sondern jeder lösungs- und ressourcenorientierten Psychotherapie. Doch auch ich selbst kann mit Hilfe von Achtsamkeit eine Menge tun, um in mir Akzeptanz, Eigenverantwortung, Optimismus und eine proaktive Haltung zu unterstützen. Es ist ein Weg vieler kleiner Schritte, auf dem ich jedes Mal, wenn ich bemerke, dass ich in die gegenteiligen Haltungen verfalle, innehalten und mich neu ausrichten kann.
In mir ist Widerstand? Ich entscheide mich, die Situation genau so zu akzeptieren, wie sie ist, ohne sie negativ zu bewerten.
Ich fühle mich als Opfer meiner Lebensumstände? Ich sage mir, dass ich von jetzt an die Zügel meines Lebens selbst in die Hand nehme.
Ich verspüre Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht? Ich verbinde mich innerlich mit etwas, das mich an meine innere Stärke erinnert.
Ich komme mir isoliert und allein vor? Ich nehme Kontakt auf zu Menschen, die mich unterstützen.
Gerne unterstütze auch ich Sie auf Ihrem Weg durch eine Krise mit den Angeboten meiner Praxis in Gelnhausen.

Herzlichst,
Ihre Alexia Meyer-Kahlen
Alle Photos vom Vogelsberg im Februar von Alexia Meyer-Kahlen © 2017  
Für Einzeltermine stehe ich jeweils Donnerstags und Freitags zur Verfügung, Terminabsprachen bitte telefonisch unter 06051 - 4959837 oder per email unter info@uni-son.de  

Zum VORMERKEN und WEITERSAGEN:
 
  • Tag der offenen Tür zu Stressbewältigung und Burnout-Prävention am Samstag den 8. APRIL von 15 -18 UhrMit zahlreichen Infos und Übungen gebe ich Ihnen einen kostenlosen Einblick in mein multimodales Stress- und Burnout PräventionsprogrammMehr Info... 
     
  • Basisgruppe Achtsamkeit ab Samstag den 18. MÄRZ jeweils von 15 - 18 UhrFünf Treffen am Samstag Nachmittag , in denen wir lernen, Körper und Geist ohne Bewertung wahrzunehmen und so zu mehr Präsenz im Hier und Jetzt zu finden.  Mehr Info...
     
  • Eintages-Kompaktseminar "Stress bewältigen - Burnout vermeiden" am Samstag den 29. APRIL von 10 -18 UhrMit HRV-Messung, Burnout-Profil, Stressoren- und Ressourcen Analyse u.v.m. Am Ende steht für jeden Teilnehmer ein individueller, konkreter Massnahmenplan für den ersten Schritt in ein Leben ohne Stress. Mehr Info...
Impressum
Dr. phil. Alexia Meyer-Kahlen M.F.A.
UNISON Praxis für Einklang
Heinrich-Mahla-Str.14, 63571 Gelnhausen
06051-4959387; info@uni-son.de 
http://www.uni-son.de

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