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NEWSLETTER Nr. 4 vom 12. Mai 2021

Liebe Leserin, lieber Leser,

nicht nur wir tun uns schwer in diesen Zeiten, auch der Frühling hat es nicht leicht. Nach anfänglich redlichem Bemühen kam dann doch der Winter wieder zurück. Plötzlich wurde es heiss und sonnig, alle schöpften wieder neuen Mut, um dann doch wieder in den Februar zurück geworfen zu werden. Man hat fast das Gefühl, dass Petrus ähnlich träge und unkoordiniert arbeitet, wie unsere Gesundheitsbehörden. Es gibt nicht nur zu wenig Impfstoff, es fehlt auch an einer ordentlichen Dosis Frühling.

Aber ich will nicht klagen, in den letzten Wochen wurde es mir jedenfalls niemals langweilig. Ich bekam sowohl die wundervolle Kirschblüte in Franken zu sehen, als auch Schnee und Eis am Chiemsee. Frostbeulen und Sonnenbrand, alles durfte ich erleben.

Der letzte Newsletter ist schon ein bisserl länger her, deshalb gibt es diesmal mehr zu erzählen.

Ich fange mit meiner Malreise an den Chiemsee an und zwar in der richtigen Reihenfolge, denn Youtube war diesmal wieder komplett asynchron mit meinem Leben.

Viel Spass beim Lesen, 
euer Alexander

Malreise zum Chiemsee

 
Ich hatte dieses Jahr das unverschämte Glück, ein paar Tage am Chiemsee verbringen zu dürfen. Zu Beginn unseres Aufenthalts war noch dazu auch das Wetter fantastisch.
Der Chiemsee ist schon seit Jahrhunderten ein Magnet für Landschaftsmaler. Die einzigartige Verbindung von See, Bergen und der Weite der oberbayerischen Landschaft mit ihren Fischerhäusern, Bauernhöfen, Klöstern und Schlössern fasziniert Urlauber und Künstler gleichermaßen. Die kleine Insel Frauenchiemsee mit ihrem Kloster Frauenwörth, welches pittoresk am Wasser vor der herrlichen Kulisse der bayerischen und österreichischen Alpen liegt, ist ein schon oft gemaltes Motiv. Link zum Video.

Manchmal läuft es einfach wie am Schnürchen. Nicht nur, dass ich mit dem Ergebnis meiner Arbeit selbst hochzufrieden war, das Bild war zehn Minuten später verkauft. TIPP: Es lohnt sich mir auf Instagram zu folgen:
https://www.instagram.com/alexanderbroy/

Wintereinbruch


Schon am nächsten Tag machte mir das Aprilwetter einen Strich durch die Rechnung. Ein plötzlicher Wintereinbruch hüllte die ganze Landschaft in eine dichte Schneedecke. Ich versuchte, das Beste daraus zu machen, und ging auf die Suche nach einem schönen Motiv für die nächste Weihnachtskarte. Nach einer kurzen Wanderung durch den verschneiten Wald kam ich zu einer kleinen Kapelle, der Schalchenkappelle oder Rosa-Mystika-Kapelle genannt. Link zum Video

Zurück im Ferienhaus, malte ich dann das kleine Kircherl nach meinen Videoaufnahmen. Eigentlich liebe ich es, Schnee zu malen, aber nicht mehr im April ...

Kunst, Geschichte und Skurriles aus dem Chiemgau


Das Wetter wurde zwar deutlich besser, der Schnee schmolz, aber zum Malen war es nicht schön genug. Und so fuhr mich mein (fast schon einheimischer) Freund Oliver kreuz und quer durchs Chiemgau und zeigte mir sowohl interessante als auch skurrile Orte. Geschichte, Kunstgeschichte, aber auch viele Merkwürdigkeiten am Wegesrand.

Wer wusste schon, dass es bei der Kampenwand Kängurus gibt? Oder warum in der Kirche von Prien die Seeschlacht von Lepanto an die Decke gemalt wurde? Einige meiner Erlebnisse und Erkenntnisse teile ich mit euch in diesem Video. Link zum Video 

Dieses Video ist das letzte aus der Reihe. Ich hoffe, ich komme dort bald wieder einmal hin, denn es ist so wunderschön im Chiemgau. Und irgendwann muss es ja endlich Frühling werden....

Die Kirschblüte in Kalchreuth


Aber auch zuhause ist es schön. Seit ich in Franken wohne, habe ich vor, die Kirschblüte zu malen. Irgendwie habe ich es bisher immer nicht rechtzeitig geschafft, das Zeitfenster ist sehr eng.

Die Kirschblüte hat in Franken schon fast so eine Bedeutung wie in Japan. Ob in Pretzfeld oder in Kalchreuth und auch anderswo, überall gibt es Wanderwege entlang der blühenden Bäume. Zum Teil auch hochtrabend als Kirschlehrpfad betitelt. Nachdem ich mit der Familie am Sonntag durch die Menschenmassen in Pretzfeld gewandert war, habe ich es am Montag noch einmal probiert, diesmal in Kalchreuth. Von Nürnberg aus ist das mit dem Fahrrad in einer guten Stunde gemütlich zu erreichen. Link zum Video
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Auf meinem YouTube-Kanal gab es in der Zwischenzeit noch einige Filme mehr. Die alle vorzustellen, wäre zu lang geworden. Ich bin im April leider nicht dazu gekommen, einen Newsletter zu schreiben. Es war ein sehr arbeitsreicher Monat. Aber ich will mich bessern.

Vielen Dank für dein Interesse, bleib gesund, 
dein Alexander
Schalchen Kapelle Gstadt am Chiemsee
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Kirschblüte in Kalchreuth
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