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Viel ist passiert seit Januar. Nicht nur die politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse halten uns auf Trab, sondern auch unsere Projekte. Heute berichten wir im Schnelldurchlauf, was in den letzten Wochen in den Projekten passiert ist, teilen ein paar Gedanken zu den Rassismus-Anschuldigungen gegen den Nordkurier, geben euch eine Veranstaltungs-Empfehlung und neue Job-Möglichkeiten. Ach und natürlich enthalten wir euch den Link zu den Tagesthemen nicht vor, in denen wir diese Woche mit @deinjahrinloitz vertreten waren. Wir freuen uns auf eure Nachrichten, solltet ihr z.B. in den Projekten mit uns zusammenarbeiten wollen.

DEIN JAHR IN LOITZ

Annika und Rolando sind mittlerweile in Loitz angekommen. Noch sind sie damit beschäftigt, den Wohnbereich hübsch zu machen. Erste Nachbar*innen haben bereits Kaffee, Einkaufsgutscheine und Lehm vorbeigebracht. Natürlich wird das Ankommen in Loitz während einer Pandemie ein anderes sein. Auf @deinjahrinloitz und der Website berichten die beiden im kommenden Jahr über ihre Erfahrungen.
Das Nordmagazin berichtete. Und in den Tagesthemen waren wir auch.
Wir freuen uns außerdem, dass die Rostocker Filmproduktion Von Anfang Anders das Projekt mit dem Dokumentarfilm Neuland begleitet.

'Dein Jahr in Loitz' ist Teil des Wettbewerbes Zukunftsstadt 2030+.

WETTBEWERB FÜR NACHHALTIGES DESIGN

Im Februar fand der digitale Auftakt des Designwettbewerbs stärke:re:form statt, der ebenso Teil von Zukunftsstadt 2030+ ist. Die 5 Teams und die lokalen Unternehmen kamen dabei zum ersten Mal in einen Austausch. Ein Highlight war der Impuls von Prof. Dr. Henning Vöpel vom Hamburgischen WeltWirtschafts Institut zum Thema 'Potentiale der Nachhaltigkeitsökonomie im ländlichen Raum M-V'.
Die Teams arbeiten seither virtuell an den Fragestellungen. Das für April geplante Innovationscamp mussten wir coronabedingt leider auf August verschieben.
Alle 5 Fragestellungen und die daran arbeitenden Teams könnt ihr auf www.staerkereform.de einsehen.

DAS NEOLINK FESTIVAL

Das Festival hat mittlerweile nicht nur einen Namen, sondern sogar einen eigenen Verein, den Stärkefabrik e.V..
Das Festival ist vom 20. bis 22. August geplant und wir hoffen sehr, dass wir unter Einhaltung aller Hygieneauflagen an dem Termin festhalten können.
Bei allen Planungen rund um das Festival soll es vor allem auch um eine mögliche langfristige Nutzung des potentialträchtigen Stärkefabrik-Geländes gehen.

Im Mai beginnt der Kartenvorverkauf - also folgt dem Festival am besten auf Instagram oder schaut schon bald auf der www.neolink-festival.de vorbei.

MV ZUKUNFTSRAT VERÖFFENTLICHT AUFBRUCHS-DOKUMENT

Seit Dezember haben wir den MV Zukunftsrat in der Erstellung des Aufbruchsdokumentes begleitet. Darin gibt der Rat der Landesregierung Empfehlungen, die zur Einhaltung der Klimaziele und für ein zukunftsfähiges MV unterstützen sollen. Hier geht es zur kurzen und hier zu ausführlichen Version des Dokumentes. 

NOCH ZWEI KULTUR- UND KREATIVWERKSTÄTTEN
kultich MV ist ein Projekt des Frauenbildungsnetzes für und mit der Kultur- und Kreativwirtschaft. Dabei werden Formate gedacht, die die Chancengleichheit von Frauen und Männern der Szene aktiv unterstützen. fintlerin Veronika hat den Prozess mitkonzipiert und moderiert die Werkstatt-Termine. Nach zwei Terminen geht es weiter am 17. Juni von 11:30 Uhr bis 16 Uhr in Neustrelitz bzw. ggf. auf ZOOM. Weitere Infos zur Anmeldung und Termine findest du hier.
In Vorbereitung auf die dritte Werkstatt freuen wir uns, wenn ihr diese Umfrage ausfüllt. In den bisherigen Terminen wurden unterschiedliche Formate zur Stärkung der Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft entwickelt. Welche Formate würden dich ansprechen? Die Ergebnisse werden dann bei der 3. Werkstatt ausgewertet.
An dieser Stelle wollen wir euch Einblicke in die Gedankenwelten und Arbeitsweisen der fintis zu wechselnden Themen geben. Es ist nicht immer einfach, zu allem eine Haltung zu haben. Vor allem, wenn es um komplexe Themen geht, zu denen man sich erst einmal verschiedene Standpunkte und Fakten einholen muss, um dann eine eigene Perspektive einzunehmen. Diesen Perspektiven wollen wir hier Raum geben. Heute haben wir eine Frage an Teresa mitgebracht. Habt ihr Fragen an uns? Stellt sie uns.

Teresa, im letzten Newsletter habt ihr das Buch "Die Redaktion" von Benjamin Fredrich, dem Gründer des Katapult-Magazins vorgestellt. In der Zwischenzeit war beim Magazin einiges los: "Viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern haben in ihrer Region nur eine einzige Regionalzeitung. Wenn's schlecht läuft, ist es der fremdenfeindlich arbeitende Nordkurier. (..) Deshalb gründen wir die neue Lokalzeitung KATAPULT MV.", so steht es auf der Website. Wie geht ihr mit diesen Vorwürfen gegen den Nordkurier um?

Teresa: Zuerst einmal: wir nehmen ganz klar Haltung gegen rassistisches und antidemokratisches Gedankengut ein - ob als Teil der Initiative UnteilbarMV oder durch konkrete Projekte, die ein solidarisches Miteinander auf Augenhöhe schaffen sollen - ganz egal welchen sozialen oder kulturellen Hintergrund ein Mensch mitbringt.

Benjamin Fredrich wirft dem Nordkurier in diesem Artikel im August 2020 systematischen Rassismus vor. Natürlich ist damit nicht die gesamte Redaktion gemeint, das stellt auch Benjamin nochmal klar.

Was aber dadurch wieder einmal deutlich wird ist doch der strukturelle Rassismus* in unserer Gesellschaft. Ein strukturelles Problem, das uns ALLE betrifft und das wir nur angehen können, wenn wir uns ALLE damit konfrontieren. Das ist niemals leicht und bequem, aber es ist unbedingt notwendig. Das ist eine Verantwortung, die wir, wie ich finde, alle tragen müssen.

Und so lässt sich auch der Bogen zurück zum Nordkurier spannen. Liest man Artikel und Facebook-Posts bzw. unmoderierte Kommentare, wird schnell deutlich, dass sich aus dem Vorwurf nicht einfach rausreden lässt. Deshalb würde ich mir wünschen, dass der Nordkurier hier mit Beispiel voran geht, sich nicht bloß in eine Opfer-Rolle begibt, sondern die eigenen Strukturen hinterfragt, dazulernt und Konsequenzen zieht. Wenn der Nordkurier das nicht tut, ist das für mich mindestens genauso schlimm, wie das Reproduzieren von diskriminierenden Bildern und Stereotypen. Denn wenn wir uns nicht aktiv gegen (strukturellen) Rassismus stellen, dann halten wir den Nährboden für die Verletzung von Grundrechten aufrecht.

Da der Nordkurier bei einem unserer Projekte Medienpartner ist, ist es uns sehr wichtig, diese Thematik nicht unangesprochen liegen zu lassen. Wir wollen die Situation und den Umgang damit nun weiterhin beobachten und dann schauen, was unsere Konsequenzen sind, sollte der Nordkurier keine Maßnahmen ergreifen.
Ich wünsche mir, dass der Diskurs zum Anlass genommen wird, dass noch viel mehr Unternehmen, Vereine oder Einzelpersonen die eigenen Strukturen kritisch betrachten. Da greife ich auch an meine und unsere eigene Nasenspitze, denn wie schon gesagt: struktureller Rassismus geht uns alle an!

*struktureller Rassismus ist gemeint, wenn er von Institutionen, von Gesetzen und Normen und unserer Sozialisierung ausgeht. Unabhängig davon, ob absichtlich oder nicht.

Foto: Mathias Marx
Mit Plastikfreie Stadt wächst eine dynamische Initiative heran, die Unternehmen dabei unterstützt, ihren Einwegplastikverbrauch zu verringern. Wir sind zum einen Trägerverein dieser Initiative und zum anderen eines von 6 Unternehmen, die 2019 mit der Initiative begonnen haben.
Das Motto der Initiative: Wir machen Plastik sichtbar - messbar - vermeidbar. Perspektivisch soll sich die Initiative vollständig über die Beiträge von Städten und Unternehmen finanzieren. Bis dahin aber brauchen wir ein*e Fundraising-Profi! Du kennst dich mit Fördertöpfen, Stiftungsgeldern und Finanzplänen aus? Du hängst dich gern ans Telefon und formulierst professionelle Anträge? Dann brauchen wir dich im Plastikfrei-Team und du unterstützt uns auf Honorarbasis. Wir freuen uns auf deine E-Mail mit ein paar Infos zu deinen Erfahrungen im Bereich Fundraising.
Bei Fragen kannst du dich direkt bei Samuel melden.
Katharina wird in diesem Jahr verschiedene Film- und Mediationsprojekte übernehmen und aufbauen - finden wir gut. Das bedeutet aber auch, dass wir ab der 2. Jahreshälfte Verstärkung im fint-Kollektiv brauchen. Katharina wird dich im Büro im Warnow Valley (und im Homeoffice) mit Ruhe in alles einführen. Hast du Interesse oder Fragen zum Job? Oder hast du andere Skills, mit denen du dich in unserem Kollektiv austoben magst? Oder magst uns als Praktikant*in oder studentische Hilfskraft unterstützen? Schreib‘ uns.
Wir freuen uns insbesondere, wenn unser Team noch diverser wird.
Das war’s für heute. Die nächsten #News gibt es voraussichtlich im Juli.
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