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Der Sommer neigt sich dem Ende zu und wir wollen mal wieder einen Einblick in unsere Projektelandschaft geben. Da war und ist wieder einiges los. Mit Freude dürfen wir feststellen, dass wir immer öfter als Expert*innen zu Prozessen in Bereichen der Nachhaltigkeit angefragt werden. Gleichzeitig stellt es uns vor die Herausforderung, unsere Ansprüche mit festen Abläufen in vielen Institutionen zu vereinbaren. Auch wir lernen mit jedem Projekt dazu und wollen hier auch bald mehr über eben solche Herausforderungen und Learnings schreiben. 
Neue Projekte sind dazu gekommen, an anderen arbeiten wir schon länger. Hier folgt wie jedes Mal ein kurzer Einblick in den aktuellen 
Stand der verschiedenen Themen.

BETEILIGUNGS-PROZESS ZUM KLIMASCHUTZGESETZ

Am 25. Juni durften wir die Auftaktveranstaltung der Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzgesetz in MV im Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern (Leea GmbH) in Neustrelitz in Kooperation mit der Agentur für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern moderieren und vorab konzipieren.

Dort gaben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Klimaschutzminister Dr. Till Backhaus den Startschuss für einen Gesetzgebungsprozess, in den über verschiedene Beteiligungsformate möglichst viele Ideen aus der Bevölkerung einfließen sollen.

Das Herzstück war die interaktive Arbeit mit Bürger*innen in Kleingruppen und an Thementischen zu den Sektoren wie Wasser, Moore, Landwirtschaft, Wald etc.. Es wurde jeweils eine „Persona“ entwickelt, aus deren Perspektive dann an einem Thementisch die Chancen, Herausforderungen und wichtige Prinzipien für neue Maßnahmen diskutiert wurden. Durch die Übernahme der Perspektive einer anderen Person kam es zu vielen neuen Erkenntnissen bei Bürger*innen und Fachleuten.

Hier gehtˋs zu weiteren Berichten und Infos. 

INITIATIVE ZUKUNFTSHANDELN

Die Initiative Zukunftshandeln MV bereitet gerade mit viel Schwung hinter den Kulissen eine Roadshow durchs Bundesland vor. Ziel ist es, vom 15. bis 26. September zukunftsfähige Akteur*innen, Initiativen, Vereine, Unternehmen – euch!?! - kennenzulernen und bekannter zu machen. Außerdem soll das vom MV Zukunftsrat entworfene Zukunftsprogramm im Land vorgestellt und diskutiert werden. Neben vielen kleinen Stopps im ländlichen Raum gibt es mehre Diskussionsveranstaltungen in Kooperation mit den Volkshochschulen. Alle Infos dazu gibt es hier. Teil der Roadshow ist auch das erste Live-Netzwerktreffen der Initiative am 16. September in Bad Kleinen. Hier geht's zur Anmeldung. Neben der Organisation der Roadshow sucht die Initiative den Dialog mit der Landespolitik, um zu diskutieren, wie die Empfehlungen des MV Zukunftsrates in die Umsetzung gehen. Highlight ist hier die Podiumdiskussion mit Landtagsabgeordneten zum Abschluss der Roadshow am 26. September in Schwerin. Als fint e.V. halten wir in Abstimmung mit dem Kernteam aktuell die Strukturen der Initiative zusammen und freuen uns mächtig über Interessierte, Engagierte und Neugierig, die andocken wollen. Na?

ORGANISATIONS-ENTWICKLUNG MIT DER FRIEDA23

Das Rostocker Kunst- und Medienhaus FRIEDA23 hat uns Anfang des Jahres gefragt, ob wir sie kreativ in ihrer Organisationsentwicklung begleiten wollen - und ja, das wollen wir! Seit Frühjahr läuft dieser Prozess nun und macht ziemlich Spaß. Zunächst wurde ein Beratungsteam aufgestellt mit Menschen aus der FRIEDA-Peripherie und Menschen aus der FRIEDA selbst - die FRIEWAS. Seither wird an der Frage gearbeitet, wie sich die FRIEDA als Kollektiv weiterentwickeln, sich zukunftsorientiert aufstellen und Potentiale der FRIEDA stärker nutzen kann. Durch Interviewrecherche, Beobachtungen und Aktionstage wurden Einblicke gesammelt. 
Diese Daten wurden zu Thesen, was der Organisation fehlt und was nicht, weiterverarbeitet - so z. B. wird ein Gemeinschaftsraum bzw. ein Treffpunkt vermisst. Mit einem Feueralarm als künstlerischer Intervention und mit einer „Hofpause“ konnten verschiedene Thesen auf den Prüfstand gestellt und ausprobiert werden. 
Nun folgt noch ein Workshop mit der Hausgruppe, bevor die Ergebnisse im Herbst übergeben werden. Die Workshops wurden ergänzt durch ein digitales Conceptboard, auf das jede*r aus dem Haus und dem Netzwerk zugreifen kann.

WARNOW VALLEY

Der letzte Newsletter war auch der Tag der offenen Tür im Warnow Valley. Darauf folgte eine bunte Fete de la Musique mit einem aufgrund der ganz unterschiedlichen musikalischen Acts so buntem Publikum, wie wir es vielleicht selten erlebt haben. Solche Tage machen diesen Ort immer wieder aus und machen bewusst, warum sich das Engagement lohnt. Mittlerweile sind wir am Ende des Förderzeitraumes für die Quartiersmanagement-Stelle und so wird aktuell an Anschlussförderungen gearbeitet. Außerdem läuft noch bis Herbst die Machbarkeitsstudie für ein Rostocker Kreativquartier - dazu gibt es hier weitere Infos. Und: Das Warnow Valley hat eine neue Website (noch im Aufbau). Wie wär es jetzt noch mit einer herbstlichen Sause? 

POP-UP-SHOP K-17

fint macht pop-up. Damit die bis Ende September leerstehende OSPA-Filiale in der Kröpeliner Straße 17 in Rostocker über den Sommer nicht ungenutzt bleibt, haben wir diese, gemeinsam mit dem Digitalen Innovationszentrum, dem Warnow Valley und der Kunsthalle Rostocker seit April zu einem temporären Pop-Up-Shop entwickelt. 
Kreativschaffende aus Rostock und dem Warnow Valley stellen noch bis zum 30.09. ihre Produkte aus und bieten diese zum Verkauf an. Für den letzten Monat haben wir uns noch Rabattaktionen und eventuell ein Abschlussevent vorgenommen - haltet die Augen offen! Mehr zum Konzept hinter dem K-17 könnt ihr unten in unserer heutigen Frage an Angela nachlesen.

LAND-MOOR-MEER-CHALLENGE

Seit dem letzten Newsletter ist eine Menge passiert. Vier Teams aus Studierenden der Uni Greifswald und anderen Hintergründen wie Bioökonomie, Nachhaltigkeit, Landschaftsökologie, Biochemie, Philosophie und Politik haben an 4 Fragestellungen regionaler Unternehmen  gearbeitet. In einem gemeinsamen Innovationssprint haben sie Lösungen entwickelt, die bei einer Abschlussveranstaltung am 10. Juni vorgestellt wurden. Hier gibt‘s weitere Infos. 

TRANSFORMATIONS-REISE

Sechs Unternehmen haben sich mit dem Zukunftszentrum MV auf die Reise gemacht und möchten sich nachhaltiger aufstellen. Das sind die HygCen Germany GmbH aus Schwerin, adebar GmbH aus Wieck a.d. Darß, GiBB Gesellschaft für innovative Bildung und Beschäftigung mbH aus Ludwigslust, die Gemeinnützige Werk- und Wohnstätten GmbH aus Pasewalk, RostDock Bar und Events aus Rostock sowie Forejt Architektur aus Schwerin.
Weitere Infos gibt es hier und v. a. im Video.


 

RECHERCHEREISE NACH PORTUGAL

Als kleine feine Delegation durften wir als fintis - vertreten durch Sascha und Flo - im Frühjahr für eine 4-tägige Recherchereise mit dem RCE Stettiner Haff nach Portugal reisen. Der Fokus lag dabei auf dem Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen dem RCE und der Region um den Naturpark südöstliche vicentische Küste Odemira in Portugal. Dort stellten wir uns der Frage, was „Time for Future Days“ für uns individuell aber auch kollektiv bedeutet und wo Schnittstellen sind, uns untereinander bei Projekten, Vorhaben und Herausforderungen sowohl im ländlichen Raum Deutschlands als auch in Portugal zu unterstützen.
In Portugal haben wir das Renaturisierungsprojekt Jardim Do Mira besucht und dort Bäume gepflanzt. Das Land wurde monokulturell mit Eukalyptus bewirtschaftet - mit verschiedenen Ansätzen wird auf Versuchsflächen ausprobiert, wieder mehr florale Diversität in der Natur zu erschaffen und Qualität im Boden wiederherzustellen. 
KREATOPIA 2022 - STADT:LAND:NETZ

Am 19. und 20.9.2022 findet die diesjährige Landes- und Bundesbranchenkonferenz KREATOPIA in der IHK zu Rostock und an verschiedenen Kreativorten in Rostock statt.

Die Konferenz verbindet in diesem Jahr die Themen „STADT“, „LAND“ und „NETZ“ in Impulsvorträgen, Interviews und Erlebnistouren. Erstmals klingt die Konferenz an Tag 2 mit einem Netzwerkfrühstück und anschließendem Workshop aus. 

Hier geht´s zum Programm und zur Anmeldung. 

Die Initiative Zukunftshandeln geht auf Roadshow​

Wie oben im Projekt-Update berichtet, geht die Initiative vom 15. - 26. September auf Roadshow, unter anderem um zukunftsfähige Akteur*innen, Initiativen, Vereine und Unternehmen kennenzulernen und bekannter zu machen. Warum? Gesellschaftlicher Wandel passiert da, wo Menschen Mut haben zu gestalten, zu verändern, Konflikte auszutragen und Neues zu denken. Ein sichtbarer Wandel macht auch anderen Mut mitzugestalten. Teil der Roadshow sind öffentliche Diskussionsveranstaltungen im ganzen Land. Kommt unbedingt vorbei!!
Auf der Website können alle Stationen eingesehen werden. 
Angela, du bist in die Organisation des Pop-Up-Shops K-17 involviert. Was hat fint dazu veranlasst und was war euer Anspruch daran? 

Als die OSPA und das Digitale Innovationszentrum Rostock uns im April ansprachen, ob wir Lust haben, uns an dem Projekt zu beteiligen, waren wir sehr froh, dass wir unseren Teil zu nachhaltigen Zwischennutzungskonzepten in der Rostocker Innenstadt beitragen und gleichzeitig unserem Netzwerk aus Kreativschaffenden rund um das Warnow Valley eine Plattform bieten können.

Innerhalb von 2 Wochen haben wir das Konzept entwickelt und in wenigen Abendstunden die Einrichtung zusammengeschraubt. Uns war es wichtig, dass der Raum ein kreatives Ambiente bekommt und der Charakter einer temporären Nutzung klar ablesbar ist. Die Dachlatten und Tischplatten sind so verschraubt, dass sie anschließend wiederverwendet werden und an anderer Stelle neue Formen und Funktionen annehmen können.

Alle Ausstellenden haben einen Nachhaltigkeitscheck durchgeführt und ihre Artikel auf soziale, ökologische und ökonomische Gerechtigkeit bewertet. So haben wir einen doppelten Effekt für das Thema Nachhaltigkeit angestrebt: Die Kreativschaffenden selbst werden für ihr eigenes Handeln sensibilisiert und auch die Besucher*innen des K-17 werden über die Nachhaltigkeit der Produkte informiert, die sie dort kaufen können und hoffentlich zu mehr lokalem Konsum angeregt.

Bis Ende September sind wir noch vor Ort, bevor die OSPA die Räumlichkeiten beziehen wird. Das Projekt hat uns die Luft des Einzelhandels schnuppern lassen und auch aufgezeigt, vor welchen Herausforderungen der Handel in Innenstädten steht. Es braucht immer wieder kreative Ideen, um am Markt bestehen zu können. Dank der Unterstützung der OSPA mit der kostenlosen Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie unseres großartigen und engagierten K-17-Teams können wir das Projekt mit vielen positiven Effekten abschließen. Und wer weiß, wo sich die nächste Chance für einen Pop-Up-Shop ergeben wird. Wir wären zumindest bereit!
 
Dieser Newsletter ist eine von Teresas letzten Amtshandlungen, bevor sie….. Trommelwirbel…. in den Mutterschutz verschwindet. Das fint-Kollektiv bekommt nämlich im Oktober Nachwuchs. Den Newsletter wird’s natürlich weiterhin geben, dank Eva. 
Die eine geht, zwei neue kommen. Yes, wir haben zwei neue fintis an Bord, Benedikt und Stephanie. Für Benedikt war die Stärke:Reform das erste mit uns umgesetzte Projekte, Stephanie hat die Bürgerbeteiligungs-Veranstaltung zum Klimaschutzgesetz in Neustrelitz mit uns gerockt. Viele weitere Projekte dürfen folgen. Hier könnt ihr mehr über Stephanie und Benedikt erfahren. 
Das war’s für heute. Die nächsten #News gibt es voraussichtlich im Winter. Bis dahin freuen wir uns, dich online oder physisch zu lesen, zu hören oder zu treffen. Bis gleich. 
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