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Pressemitteilung vom 08.02.2017

#MCB17 – Erfolgsmodelle für Plattformen und Medienkonzerne, Journalismus im Glaubwürdigkeitsdilemma, Storytelling in VR und AR, Algorithmen, künstliche Intelligenz

Am 8. Mai startet die MEDIA CONVENTION Berlin, der Medienkongress aus Berlin und Brandenburg, zum vierten Mal zeitgleich mit der re:publica in der STATION Berlin. An drei Tagen erwarten die Teilnehmer Keynotes, Diskussionen und Fireside-Chats zu aktuellen Themen der digitalen Mediengesellschaft, des Medienmarkts sowie der Medien- und Netzpolitik. Darüber hinaus präsentieren Start-ups und Medieninnovationsprojekte der Region ihre Ideen, Entwicklungen und Geschäftsmodelle auf der MEDIA CONVENTION Berlin. In Workshops können sich Besucher ganz konkret und individuell mit bestimmten Themenfeldern der Mediengesellschaft auseinandersetzen. Behandelt werden u.a. Fragen wie „Was bedeuten AGB, die man so oft einfach schnell „wegclickt“, wirklich?“ und  „Welche Daten gebe ich z.B. bei der Nutzung von Google und sozialer Netzwerke wie Twitter und Facebook preis?“

„In Zeiten der Diskussion über Fake News und alternative Fakten brauchen wir neue Konzepte für vielfältigen und unabhängigen Journalismus als Grundpfeiler der Demokratie“, erklärt Dr. Anja Zimmer, Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. „Unsere Veranstaltung ist ein Ort, um diese Diskussionen zu bündeln und neue Herangehensweisen zu entwickeln.“ 

„Auf der MCB beleuchten wir die digitale Mediengesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven und diskutieren – erstmals an drei Tagen – die aktuellsten Themen der Medien- und Netzpolitik und des Medienmarkts“, ergänzt Helge Jürgens, Geschäftsführer des Medienboard Berlin-Brandenburg. „Die MCB versammelt die Creative Industries und bietet mit ihrem Marktplatz Gelegenheit für Kontakte, Kooperationen und neue Geschäftsmodelle der Film-, TV-, VR-, Games- oder VFX-Branche."


Die Themen der MEDIA CONVENTION Berlin 2017 (#MCB17):
  • Neue Erfolgsmodelle: 
Wie Plattformen, Medienkonzerne und Start-ups ihre Marken stärken
  • Journalismus zwischen Glaubwürdigkeitsdilemma und Big Data: 
Wie wir Meinungsvielfalt erhalten
  • Künstliche Intelligenz und Algorithmen: 
Wie Maschinen unsere Medienwelt formen
  • Virtual und Augmented Reality: 
Wie wir Medien in Zukunft erleben
  • Storytelling, Stars und Influencer: 
Wie Inhalte ein Publikum finden
 
Neue Erfolgsmodelle – Wie Plattformen, Medienkonzerne und Start-ups ihre Marken stärken
Mit Facebook, Google, Amazon, Snapchat, Netflix, Spotify, Apple und Microsoft haben Player den Medienmarkt betreten, die maßgeblich Einfluss auf die Entwicklung von Geschäftsmodellen nehmen und als mächtige Gatekeeper für Medieninhalte auftreten. Traditionelle Medienkonzerne wie ProSiebenSat.1 oder Axel Springer antworten darauf mit eigenen Digitalstrategien, mehr und mehr auch mit Investments und Transformationsprozessen außerhalb des Medienbereichs. Neue Produkte, Marken und Angebote entstehen, die über verschiedene digitale Kanäle und Plattformen zu den Nutzern gelangen. Auf der MCB17 stellen wir neue Angebote vor, wir fragen nach den Erfolgsaussichten im internationalen Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der User und nach einer zeitgemäßen Form der Regulierung.

Journalismus zwischen Glaubwürdigkeitsdilemma und Big Data – Wie wir Meinungsvielfalt erhalten
Große Datenmengen liefern detailliertes Wissen über Aktionen und Gewohnheiten der Menschen, ausführliche Nutzerprofile entstehen. Die Daten bilden die Grundlage für die Gestaltung von Medieninhalten und die Wahl des Distributionswegs, des Rückkanals zu den Menschen. Gesellschaft und Politik brauchen eine Antwort auf diese technologischen Möglichkeiten. Was erlauben wir und was nicht? Wie sichern wir Privatsphäre? Wie gewährleisten wir Medien- und Meinungsvielfalt? Auf der MCB17 diskutieren wir in diesem Zusammenhang auch über die Frage, wie Journalisten die Datenmengen analysieren und verständlich kommunizieren können. Außerdem fragen wir, wie traditionelle Medien und Medienkonzerne das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen und damit ihre Glaubwürdigkeit sichern können.

Künstliche Intelligenz und Algorithmen – Wie Maschinen unsere Medienwelt formen
Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) ergeben sich neue Medienproduktionsformen und Medien. Vor allem sich wiederholende Aufgaben wie Verschlagwortung und Kategorisierung, aber auch Postproduktionsschritte wie Schnitt können durch KI unterstützt werden. Das hat nicht nur Folgen für die Medienwirtschaft. In dieser Vielfalt steigt auch der Wettbewerb um Auffindbarkeit und Wahrnehmung. Algorithmen und Plattformen sind die neuen Gatekeeper, die entscheiden, welche Inhalte zu sehen sind. Wie können Technologien genutzt werden, um Inhalte zu verbreiten? Welche Rechtsgrundlagen brauchen wir, um dabei Vielfalt zu sichern? Welche Verantwortung übernehmen die Plattformen selbst? Wie kann die Abschottung der User in Filterbubbles verhindert werden? 

Virtual und Augmented Reality – Wie wir Medien in Zukunft erleben
Neue Kameras sorgen für Umdenken bei der Medienproduktion. Wie Sensoren reagieren sie auf Gesten, Gesichter, Emotionen und Objekte. Sie sehen nicht mehr 2D, sondern 3D und 360°. Und sie vermessen Räume und bilden sie virtuell ab. Responsive Videos und immersive Experiences (VR und AR) werden möglich. Smartphones machen diese Entwicklung für jeden nutzbar. Ihre Kameras gestalten in Verbindung mit Live Lenses wie Snapchat individuelle Realitäten. Video wird so vom Output zum Input. Das führt auf allen Seiten zu neuen Produktionsweisen und Darstellungsformen. Storytelling muss neu gedacht, Geschichten müssen für die Nutzer erlebbar gemacht werden. Auf der MCB17 diskutieren Produzenten, Geräteentwickler und natürlich auch die Nutzer über diese neue Medienrealität.

Storytelling, Stars und Influencer – Wie Inhalte ein Publikum finden
Während Taylor Swift und der FC Bayern München ihr Publikum auf verschiedenen digitalen Plattformen erfolgreich erreichen, suchen traditionelle Medienmacher noch nach passenden Inhalten und Formaten für diese Distributionskanäle: Sind es Special-Interest-Formate, die spitz in die Nische gehen? Braucht es Inhalte für jede Interessengruppe? Lassen sich TV-Inhalte und Filme erfolgreich ins Netz übertragen und dort fortentwickeln? Auch für die neuen Produzenten, Stars und Influencer mit großer Reichweite entstehen Fragen, die auf der MCB17 diskutiert werden: Gilt es im Digitalen eine Marke zu pflegen oder sollte Reichweite genutzt und so schnell wie möglich monetarisiert werden? Wie erhalten wir ein gutes Maß aus Authentizität und Inszenierung? Können sich aus der digitalen Präsenz neue Inhalte und Genres entwickeln, wie es gerade im E-Sport passiert?

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Achim Klapp / Wilhelm Nöldeke

Über die MEDIA CONVENTION Berlin (MCB)
Die MEDIA CONVENTION Berlin ist einer der wegweisenden Medienkongresse in Europa. Sie wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg veranstaltet und findet in diesem Jahr zum vierten Mal in Kooperation mit der re:publica in der STATION Berlin statt. Vom 8. bis 10. Mai 2017 geht es auf den #MCB17-Bühnen um aktuelle Fragen der Medien- und Netzpolitik, Markttrends und Entwicklungen der digitalen Mediengesellschaft. MCB und re:publica erwarten wieder rund 8.000 Besucher aus mehr als 60 Ländern.
MEDIA CONVENTION Berlin - Kontakt

Projektleitung: Dr. Anna-Sarah Vielhaber (Medienboard) a.vielhaber@medienboard.de
und Anneke Plaß (mabb) plass@mabb.de
Presse: Achim Klapp / Wilhelm Nöldeke +49 173 297 08 19, +49 179 866 56 67, presse@mediaconventionberlin.de
Kooperationen/Veranstaltungen: Jessica Fuchs +49 (0) 331-743 87 61, j.fuchs@medienboard.de
Medienpartnerschaften: Laura Winkler +49 (0) 331-743 87 62, l.winkler@medienboard.de

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Die MEDIA CONVENTION Berlin wird veranstaltet vom Medienboard Berlin-Brandenburg und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) in Kooperation mit der re:publica und im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg.



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