5. Karlsruher Stadtbienenbrief
 
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Am Ende...
 
hat kein Volk überlebt... Der milde Winter hat viele Bienen schon an Weihnachten fliegen lassen! Meine beiden Völkchen wurden dagegen immer schwächer. Um sie der totalen Ausräuberung durch Wespen zu entziehen, habe ich sie auf unseren Balkon umgezogen. In einem Kasten konnte ich die Königin mit dem kläglichen Rest ihrer Gefolgschaft finden. Doch auch eine Vereinigung mit dem anfangs noch stärkeren zweiten Volk war nicht erfolgreich, denn schließlich sind beide eingegangen. Mir blieb nur noch das Zusammenkehren der toten Bienen. 
Tote Bienen (und Wespen) auf dem Balkon.
Neuanfang...
 
Einige Gründe für das Absterben der Bienen sind sicher Wespen, Wetter und Viren. Trotz dieser traurigen Jahresbilanz habe ich mich entschieden mit der Imkerei weiterzumachen. Die Suche nach neuen Bienen stellte sich aber schwieriger heraus als anfangs gedacht. Im Karlsruher Raum ist der Markt ziemlich dünn bestückt. Immerhin habe ich nun einen Imker aus der Pfalz gefunden von dem ich ein bis zwei Völker beziehen kann. Unter Umständen kommt noch ein weiteres dazu. Anfang April ziehen die Völker um und werden dann Karlsruher Stadtbienen. Je nach Entwicklungsstand kann ich dann auch schon einen Honigraum* aufsetzen.
Die Königin war hier ausnahmsweise einfach zu finden.
Bienenpatenschaft

Du willst die Karlsruher Stadtbienen unterstützen? Wie wäre es mit einer Patenschaft für ein Bienenvolk?

Mit einem Jahresbeitrag von 50 € kannst du Pate für ein Volk der Karlsruher Stadtbienen werden. Du darfst deinem Volk einen Namen geben, erhälst eine Urkunde und zusätzlich fünf Gläser leckeren Honig von den Karlsruher Stadtbienen. Bisher suchen zwei Völker einen Paten. Sollten schon alle Patenschaften vergeben sein, können mit deiner Hilfe auch noch weitere Bienen im Botanischen Garten einziehen.
Die robusten Hummeln fliegen auch bei kühleren Temperaturen.
Alles alle...
 
Der Honigvorrat aus dem letzten Jahr ist aufgebraucht. Wir dürfen uns schon mal den würzigen Geschmack des Karlsruher Stadtbienenhonigs in Erinnerung rufen und voller Vorfreude auf die neuen Völker, den Sommer und die neue Ernte warten.
Karlsruher Stadtbienenhonig.
*Honigraum

Bienen können ein- oder zweizargig, also in einer oder zwei Kisten, überwintert werden. Das ist abhängig von der Volksstärke. Wenn das Volk im Frühjahr zu wachsen beginnt und es in der Zarge eng wird, gibt man den Bienen durch neue Kästen Platz sich auszubreiten. Anfangs geht es erstmal um erweiterten Brutraum. Sobald Nektar in Mengen eingetragen wird, sollte auch ein Kasten für den Honig aufgesetzt werden. Wenn man nicht sofort Schleudern kann oder will, können nach und nach auch weitere Honigräume aufgesetzt oder unter den vollen eingesetzt werden.
Copyright © 2014 Mira Maniyar


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