8. Karlsruher Stadtbienenbrief
 
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Frühsommer

Das neue Karlsruher Stadtbienenjahr beginnt mit drei Völkern, die über den Winter gekommen sind. Zwei recht starke Völker waren schon im April in Schwarmstimmung, so dass ich früh Ableger gebildet habe. Das Sorgenvolk vom letzten Jahr hat gut aufgeholt, dennoch bleibt es unter besonderer Beobachtung. ;)

Ein Ableger ist bereits bestiftet*. Demnach ist eine begattete Königin vorhanden. Abgesehen von den Bienen sind auch schon wieder Hornissen am Stand der Karlsruher Stadtbienen unterwegs.
Die mittlere Kiste ist das Materiallager.
Winterarbeiten

Im Winter gibt es an den Bienenvölkern kaum etwas zu tun. Deshalb nutze ich diese Zeit, um andere Arbeiten zu erledigen:
  • Beutenpflege: Die Holzkästen, in denen die Bienen wohnen, werden von mir gereinigt und abgeflämmt, damit Keime und Viren abgetötet werden. Einige Teile müssen hin und wieder auch ausgebessert werden, z.B. hat ein Specht sich ein Loch in den Honigtopf geklopft... 
  • Wachs: Aus den alten Waben wird das Wachs ausgeschmolzen, um es zu neuen Mittelwänden zu gießen. Die letzten zwei Jahre hat das ein Imkerkollege übernommen und mir viel Arbeit erspart. Vielen Dank dafür!
  • Honig: Der Honig wird nach dem Schleudern in Eimern gelagert. Für den Verkauf fülle ich den Honig nach Bedarf in Gläser ab und etikettiere diese.
Dieses Volk hat den Winter nicht überlebt. Die toten Bienen liegen im Beutenboden.
Spechtloch.
Neue Bienenpatenschaften

Wenn sich die Ableger gut entwickeln, gehören dieses Jahr sechs Völker zu den Karlsruher Stadtbienen. Cassandras Stock wird im Herbst nach Esslingen umziehen. Zwei Völker haben dieses Jahr bereits einen Paten. Wer noch eine Bienenpatenschaft für ein Volk der Karlsruher Stadtbienen übernehmen möchte, darf sich einfach bei mir melden.
Die Eier stehen wie kleine Stifte in den einzelnen Brutzellen.
*bestiftet

Die Bienenkönigin legt je ein Ei auf den Boden der Brutzelle. Da die Eier aussehen wie kleine, weiße Stifte, nennt man Waben, in die eine Königin Eier gelegt hat, bestiftet. Sind in einem Ableger bestiftete Waben zu erkennen, ist davon auszugehen, dass eine befruchtete Königin vom Hochzeitsflug zurückgekehrt ist. Das Volk kann durch die neue Brut nun wieder aufgebaut werden.
Copyright © 2015 Mira Maniyar


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