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Nach vielen Jahren harter Lobbyarbeit hat die israelische Regierung die mutige Entscheidung getroffen, den Kauf von sexuellen Dienstleistungen zu bestrafen. Dadurch schliesst sich Israel einer kleinen Gruppe von Nationen an, welche das Beziehen von Sex-Dienstleistungen kriminalisiert. Die Strafe für Freier beinhaltet Bußgelder im vierstelligen Bereich, die bei wiederholtem Missachten erhöht werden. Dieses Gesetz schaltet außerdem ein Budget für die Rehabilitation Betroffener in der Höhe von 90 Millionen Shekel (24 Millionen USD) für den Zeitraum von drei Jahren frei. Hier – so glauben wir – kommt unsere Sozialfirma kite.pride zum Zug.

Da wir in Tel Aviv, dem Epizentrum des Geschehens, stationiert sind, bieten wir ein umfangreiches/außerordentliches Rehabilitationsangebot für die Opfer an. Wir arbeiten daran, einen Anteil dieses Darlehens der Regierung zu bekommen. In den letzten vier Jahren unserer Arbeit in Tel Aviv haben wir noch nie finanzielle Unterstützung des Staates erhalten. 
Lies den vollständigen Artikel über das neue Gesetz hier (in Englisch).

WIE DEIN BEITRAG EIN UNTERSCHIED GEMACHT HAT

Im letzten Jahr haben wir ein Patenschaftsprogramm durch unser Sozialunternehmen kite.pride gestartet das unseren Angestellten in Tel Aviv zugute kommt. Die daraus entstandenen Spenden haben schon einen großen Unterschied im Leben unserer Mitarbeiter gemacht.
Gesunde Zähne zu haben und regelmässige Zahnarzttermine wahrzunehmen scheint für euch vielleicht eine Normalität zu sein, aber für *Alisa war es etwas, dass sie sich nie leisten konnte. Wir stellten fest, dass sie beim ersten Augenkontakt ihr Lächeln versteckte oder sich umdrehte und ihren Mund bedeckte um ihre Zähne nicht zu zeigen. Es war Alisas großer Traum, ihre Zähne in Ordnung zu bringen und sie hörte nicht auf, über den Tag zu reden, an dem dies möglich werden würde. Und nun, dank eurer Grosszügigkeit, kann sie ihren Herzenswunsch in die Tat umsetzen und hält sich kaum vor Freude und Aufregung! Und wir können es nicht erwarten, Alisas Lächeln zu sehen!
 
*Roni hat gesundheitliche Probleme gehabt, um die sie sich kümmern musste, und konnte ihre Arztrechnungen nicht bezahlen. Dank dem Patenschaftsprogramm haben wir ein Teil der finanziellen Lasten beheben können und sie hat die vollständige ärztliche Behandlung erhalten, die sie benötigte. 
Je nach Situation kommt es auch vor, dass unsere Angestellten hohe Anwaltskosten zu bezahlen haben. Auch in solchen Fällen kommt das Patenschaftsprogramm zum Zuge. Die Verteidigung von *Mira im Streit um ihre Niederlassungsbewilligung führte zu einer hohen Rechnung, die sie selber nicht hätte bezahlen können. Durch deine monatlichen Beiträge erhalten Menschen wie *Mira die Möglichkeit, Gerechtigkeit zu erleben.

Werde Pate und erhalte ein kostenloses kite.pride Produkt!
 
*Namen wurden aus Schutzgründen geändert

WAS GESCHAH IM JAHR 2018 BEI KITE.PRIDE?


Im 2018 konnte unser Sozialunternehmen in Tel Aviv 420 Kitesurfing-Kites und 23 Segel upcyceln und 9506 Stunden der Rehabilitation und Beschäftigung von Männern und Frauen aus der Zwangsprostitution ermöglichen. 
 
Das ist gewaltig! Wir sind so stolz auf unsere Angestellten und Volontäre, die dies ermöglicht haben. Lies hier mehr darüber (Englisch). 
 

STREET WORK NEWS AUS DER SCHWEIZ

 

Das Street Work Team in der Schweiz hat sein Gebiet erweitert und ist neu auch in Außengebieten von Zürich unterwegs. Wir staunen, wie viele Türen in den Clubs und Bordellen an den neuen Orten bereits aufgegangen sind und wir hoffen auf viele gute Begegnungen mit den Frauen in diesem Jahr! 
 
Hunderte von Frauen haben bei der Ladies Lounge im Herbst Kosmetikartikel für unsere Arbeit gespendet, sodass wir über 200 Geschenke verpacken und an Weihnachten im Rotlichtmilieu verteilen konnten. Viele Herzen wurden berührt und Augen zum leuchten gebracht! 
 
Um die Weihnachtszeit herum durften wir unser internationales Netzwerk nutzen, um eine junge Frau, die Opfer von Menschenhandel geworden ist, in einem Schutzhaus in Deutschland unterzubringen. Wir arbeiten weiter daran, sie durch regelmässigen Kontakt sowie auch finanzielle Unterstützung auf ihrem Weg zu ermutigen und unterstützen. In diesen Momenten bekommt unsere Arbeit ein Gesicht und das Thema Menschenhandel wird ganz konkret… Solche Frauen, die trotz ihrer traumatisierenden Vergangenheit innerlich aufstehen und den Blick in die Zukunft wagen, sind echte Heldinnen! 
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